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Advertising/Werbung, Lecker

Sonntagsblatt 93! Heute mit Erziehungsfrage !

Schöne Flasche, oder? Um diese und ähnliche dreht sich meine Erziehungsfrage, zu der ich mir eure Meinung wünsche.
Hättet ihr auf Anhieb gedacht, dass aus dieser azurblauen Flaschenschönheit Whisky fließt?
Nicht etwa perlendes Mineralwasser oder duftendes Badeöl?
Die Flasche würde doch auch im Badezimmer schön aussehen, oder?
Ich habe sie aber nicht als Badezimmer-Accessoire von meinem Flug nach Brüssel mitgebracht, sondern als Geschenk für meinen Sohn, weil kostbarer, guter, würziger Whisky drin ist.

Nicht genug damit! Ich schenke meinem Sohn nicht nur Whisky, sondern auch Bücher über Whisky.
Und daran schließt sich auch meine Erziehungsfrage an.
Aber erst einmal brauchen wir Kaffee, stimmts?
Und kühle Wässerchen habe ich auch. Mit Zitrone, mit Minze und   -mein liebstes Sommergetränk-  mit Gurke. Seid ihr alle versorgt?

Aber zurück zu meiner Erziehungsfrage.
Eine Bekannte von mir riss neulich entrüstet die Augenbrauen hoch!  „Wie kannst du deinem Sohn Alkohol schenken?“ rüffelte sie mich. „Willst du ihn zum Trinker machen?“ … „Das Gegenteil ist der Fall“, antwortete ich.

Als Tim 17 war, begann er sich für Whisky zu interessieren.
Er las alles darüber, was er im Internet finden konnte. Über die Herstellung, über die Lagerung, über die berühmtesten Destillen.  Ich versorgte ihn mit Büchern, weil ich finde, das schnödes googeln alleine nicht reicht: Ich habe Nachschlagewerke für ihn gesucht. Wie das Whiskybuch von Charles Maclean, weil ich finde, das Bücher, passend zum Hobby,  unerlässlich sind. :-))))))

Inzwischen ist Tim 20!
Er pflegt er seine Liebe zum Whisky. Er spart, um sich von Zeit zu Zeit eine richtig gute Flasche kaufen zu können und ich unterstütze ihn dabei, Trinkkultur zu entwickeln.
Ich genieße es, wenn Tim manchmal am Abend mit einer Flasche unterm Arm und zwei Gläsern zu mir ins Wohnzimmer oder an den Schreibtisch kommt. Er gießt zweifingerbreit ein und beginnt über den Whisky zu erzählen, den wir gerade trinken. Oft werden daraus lange, gute Gespräche.
Für Tim ist Whisky eine Kostbarkeit und nichts was man sich „hinter die Binde kippt“.
Tim ist ein Whisky-Genießer geworden. Ich bin darüber froh und unterstütze ihn mit so schönen blauen Flaschen aus dem Duty Free Shop oder immer wieder neuen Büchern, die ich über Whisky finde.

Wie ich gelernt habe, gilt das Buch von Michael Jackson als ultimatives Standardwerk für jeden Freund des gepflegten Malt Whiskys.
Und nein, es ist nicht der Michael Jackson, der es geschrieben hat. Es ist nur ein Namensvetter :-)))

Aber darf eine Mutter ihrem heranwachsenden Sohn Alkohol schenken?
Das ist meine Erziehungsfrage.
Wie seht ihr das? Wie macht ihr das bei euren eigenen halberwachsenen Kindern?
Eure Meinung interessiert mich sehr!

Ach ja, und damit keine Missverständnisse aufkommen. :-)))))
Dieses Sonntagsblatt enthält Werbung für zwei Bücher. Warum? Weil Tim und ich sie gut finden.

By Martina Goernemann, 1. Juli 2018
  • 65
65 Comments
  • Ursula
    1. Juli 2018

    Ich finde, das ist die absolut richtige Herangehensweise! Sie zeugt von Respekt deinem Sohn gegenüber, einer Anerkennung, dass er erwachsen wird/ist und eigene Interessen entwickelt und dem Vertrauen in ihn, dass er in der Lage ist, ein Genussmittel verantwortungsvoll handzuhaben.
    Lustigerweise habe ich gerade kürzlich von einer Freundin erfahren, dass ihr Sohn ( auch in etwa in dem Alter) mit Leidenschaft Whisky sammelt. Auch das ist ein sehr liebevoll und sorgsam aufgezogener Sohn! 🙂 Auch ihm werden von Reisen Whiskys mitgebracht! Vielleicht sollte ich sie einmal auf die Bücher aufmerksam machen!
    Einen schönen Sonntag!
    Ursula aus I.

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Das freut mich, dass es andere genau so tun! Grüße an den Whisky sammelnden Sohn deiner Freundin. :-)))) Happy Sonntag! Herzlich! M.

  • Jule
    1. Juli 2018

    Liebe Martina! Ich finde, du machst es genau richtig. Meine Kinder sind noch zu klein für Whisky, aber es gibt auch Dinge, die interessant sind und die ich in Mengen nicht gut finde. Meine Zehnjährige hat mir wochenlang die Ohren von einer Lego-App vorgejault. Sie durfte jetzt 2-3 x spielen und das Thema ist erledigt. Ich denke, wir können gucken, dass unsere Kinder den maßvollen Umgang mit solchen Dingen lernen. Das ist doch toll! Und wie schön, wenn sich zwischen euch so tolle Gespräche entwickeln.
    Euch beiden und dem Katerchen (hier wohnen übrigens inzwischen 2 Norwegerinnen ) einen feinen Sonntag!!!!
    Liebste Grüße aus Hamburg!
    Jule

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Das ist ein gutes Schlagwort, Jule. „Maßvoller Umgang“! Und das Schätzen der Dinge. Herzliche Grüße an das Lego-Kind. Und an dich natürlich auch! :-)))))

  • Christina
    1. Juli 2018

    Danke für die Wässerchen mit Inhalt liebe Martina, wie wärs mit einer Schale Pfirsiche und Aprikosen dazu?
    Ursula hat es schön formuliert, das mit dem Vertrauen und dem Unterstützen und begleiten.
    Aus meinen Boys sind feine liebevolle Menschen geworden. Ich bin ähnlich wie du mit ihnen und ihren Interessen umgegangen.
    Sie von Herzen lieben und wenn nötig da sein oder eben auch tun lassen im Vertrauen darauf, dass sie ein Recht auf ihr Leben und ihre Entscheidungen haben.
    Einen wunderschönen Sommeronntag euch allen

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Vertrauen ist ein hohes Gut! Sehe ich ganz genau wie du Christina! Aprikosen? Jaaaa! Ich nehme eine ganze Hand voll, wenn ich darf! :-))))))

      • Christina
        1. Juli 2018

        Von Herzen gerne, habe gerade die Menge verdoppelt! En Guete, mache heute noch Aorikosen-Marmelade und Chutney.Ich liebe Aprikosen und Zwetschgen und das mlchze ich auch im Winter geniessen können.E schöne Sunntig!

        • Martina Goernemann
          1. Juli 2018

          Ich hab auch schon Aprikosenmarmelade gemacht vor zwei Wochen. Saugut! Heute Kirschenmarmeladen vom eigenen Baum. Ich liebe den Sommer! :-))))))

  • Rita (Böseke-Wigger)
    1. Juli 2018

    Liebe Martina,
    ich finde es sehr schön von dir,dass du deinem Sohn eine so tolle Flasche Whisky und auch noch informative Bücher zu dem Thema schenkst. Ein genussvoller Umgang mit Alkohol ist natürlich die beste Art, ihn zu trinken.
    Leider ist ein zu hoher Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft ein ganz großes Problem und auch eine große Gefahr für junge Menschen, weil das Trinken irgendwie dazu gehört. Man kann nur einfach hoffen, dass die eigenen Kinder es schaffen, diese Gefahren zu umschiffen, und sie wissen, wieviel sie ohne Risiko vertragen. Aber das Thema Alkohol in der Familie zu tabuisieren oder zu verbieten hilft meiner Meinung nach auch nicht weiter.
    Aber jetzt noch eine Anmerkung für die Fußballfreundinnen unter uns Raumseelen. War das Spiel Frankreich gegen Argentinien nicht eine Wohltat für die Augen?
    Habt noch einen schönen Sonntag.
    Rita

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Das ist auch mein Gedankengang … erhobener Zeigefinger und Tabus führen zu rein gar nichts. Schlimmstenfalls in den Suff! Fußball? Ich krieg rein gar nichts mehr davon mit. Sagt mir beizeiten bescheid, wer dann Weltmeister ist :-)))) Herzlich! M.

  • Martina aus dem Moos
    1. Juli 2018

    Guten Morgen liebe Martina,
    ich finde es sehr vernünftig wie ihr beiden dieses Thema Whisky angeht. Ich trinke auch öfter´s mit meiner Tochter einen Hugo ( Ja, der ist fast harmlos ich weiß, im Gegensatz zu Whisky ), sie ist so wie dein Tim erwachsen. Deshalb „stürzen„ sie doch nicht alkoholisch in Abgründe.
    Gerade eben war wieder stark gegen über meiner sehr anhänglichen Schwiegermutter. NEIN heute fahre ich mit meinen Mann alleine weg, OHNE sie. Sie fragt hundertmal wo wir hinfahren, da fahr ich mit, sagt sie dann selbstbestimmt, so einfach ist das für sie. Dann soll sie halt mal sich jemand anderen suchen, denn sie transalieren kann, Pasta, Punkt und Ende der Diskusion. Ein einfaches klares Nein. Ich habe sie jeden Tag und so gut wie überall dabei. Also mache ich mir keinen Vorwurf diesbezüglich. Einen Scheiß muss ich!!
    An die Vorhänge zum färben habe ich mich doch noch nicht getraut, die richtige Farbe muss ich noch herausfinden, dann geht´s los.
    Ganz liebe Grüße an dich und deinen lieben Tim
    Viel Sonnenstrahlen wünscht
    Martina

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Selbstvorwürfe sind doof, unnötig und verfärben die Lebensfreude. Geh deinen Weg, Martina! Du hast eine eigene, wunderbare Familie und bist nicht für das Wohlbefinden von angeheirateten Verwandten zuständig! Beim Stoffe färben wirst doch auch immer mutiger! :-))))) Herzlich! M.

  • Ute S.
    1. Juli 2018

    Einen wunderschönen guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen,
    ja …. hmmmm….
    Was soll ich dazu sagen, ich finde du machst das richtig so.
    Bei unseren drei Jungs haben wir es auch so gehandhabt , das wir es gemeinsam mit uns 🙂 erlaubt haben mal was zu trinken, bei Partys etc. haben wir gesagt bis dahin das tolerieren wir und dann ist Ende. Ich muss sagen das es sehr gut geklappt hat so. Anders wie bei anderen die generell jeglichen Alkohol verboten haben.
    Unseren hat es auch Gottseidank nicht geschmeckt und doof war es sowieso weil es ja von den Eltern in gewissem Maße erlaubt war … 😉
    Heute trinken wir mal ein gutes Bier und natürlich leckeren Moselwein zusammen.
    Ein guter Whisky abends auf der Couch trinke ich sehr gern mit meinem Mann zusammen.
    Ja Whisky…ein tolles und auch sehr kostspieliges Hobby…
    Es ist ja nicht so das man ihn in rauen Mengen trinkt, zum genießen klasse… da hat Tim sich ein tolles Hobby ausgesucht. Da kann man stundenlang dazu lesen und man lernt immer wieder was Neues dazu.
    Habt ihr schonmal zusammen eine Whiskymesse besucht ?
    Das wäre doch mal was für euch.
    Kann ich dir sehr empfehlen, man bekommt einen Tumbler dazu und dann geht es rein ins Reich der Whikeys 🙂
    Da kannst du Sorten probieren die du sonst nirgendwo probieren kannst. Es werden Tastings angeboten mit Musik oder korrespondierenden Essen dazu bzw. Kochkurse :-)))
    Da ist man direkt an der richtigen Stelle und kann fragen und fragen, ein tolles Event.
    Also liebe Martina ich denke du machst es richtig so…
    So jetzt muss ich mir mal Frühstück machen, verspüre da ein leichtes Hüngerchen, dann geht es raus in den Garten,
    Bis später ihr Lieben und wie immer …
    Herzliche Grüße von der Mosel
    Ute 🙂

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Whiskymesse .. das klingt nach einer sehr guten Idee! Ich werde recherchieren :-)))) Ich habe heute nur schöne, faule, entspannte Dinge auf dem Zettel. Schnell ein Kaffee? :-)))))

  • Christina R.
    1. Juli 2018

    Guten sonnigen Sonntagmorgen liebe Martina,liebe Raumseelen
    Ich war schon auf dem Berg ,auf 2000m ü M.um 6:45
    Gerne eine Erfrischung mit Gurke…ich habe noch Erdbeeren aus dem Garten dazu…und Kaffee…natürlich. Das geniesse ich jetzt.
    So…kurz und gut…ich sehe das wie du und stimme dir voll und ganz zu. So lernen sie zu geniessen.Ich finde,dass ist mit allem so…geniessen…schätzen…dankbar sein,mit allem was wir haben. Alles im Mass
    Ich geniesse es auch,mit meinen Kindern ein Glas Wein zu trinken…zu geniessen. Oder mit meinem Sohn ein Glas Wiskey…ich mag den auch
    In dem Sinne wünsche ich allen einen genussvollen Sonntag…ich hüpf dann später mal noch in den Thunersee…und geniesse das kühle Wasser

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Berge, See … wow! Wie schön für dich! Atme all ‚ die herrlichen Eindrücke ein! Wie schön, dass Raumseelen Soulsisters sind! Herzlich! M.

    • Susann aus Hannover
      1. Juli 2018

      Schneller Zwischenruf aus Hannover:
      eine wunderbare Art, sich dem „Wasser des Lebens“ zu nähern, ist ein Reise durch das Tal des River Spey in Schottland. Dort – aber nicht nur dort – gibt es eine Menge Destillerien, die man besuchen kann. Dort erfährt man alles über die Herstellung, Lagerung und das Drumrum und natürlich darf probiert werden!! Eine tolle Reise in einer wunderschönen, urwüchsigen Landschaft – habe ich schon zweimal erleben dürfen. (Ach Schottland…..seufz….!!! 🙂 )
      Das wäre doch auch was für die reisefreudige Martina, gell? Und für Mutter und Sohn gemeinsam bestimmt ein Erlebnis… 🙂 – Im Übrigen, Martina, alles richtig gemacht mit der Erziehung deines Sohnes!
      Liebe Grüße und euch allen einen wundervollen Sonnen-Sonntag von Susann

      • Martina Goernemann
        1. Juli 2018

        Das ist eine Superidee, Susann. Schottland hat Tim auf dem Zettel. So eine Whisky – Tour ist aber bestimmt die Krönung. Ich gebe deinen Tipp weiter. :-)))) Herzlich! M.

  • Claudia aus Köln
    1. Juli 2018

    Liebe Martina, absolut in Ordnung und ich kann nichts Verwerfliches daran finden, da Du ihm ja nun auch all die Jahre zuvor einen verantwortungsvollen Umgang vorgelebt hast. Und Whisky ist ein Getränk, das mich auch immer wieder fasziniert. Ich liebe schottischen Whisky, weil sie schottischen Gene in mir jubilieren und ich beim Geruch und Geschmack mancher Whiskysorten sofort in Gedanken auf einem Stein in den schottischen Highlands sitze, den Torf rieche, die feuchte Erde, den moosigen Untergrund,… Und wenn ich z. B. Dimple trinke, bin ich nah bei meinem Vater, in meiner Kindheit. Denn mein Vater trank gerne ab und zu mal ein Glas Dimple und der Geruch hat mich schon als Kind fasziniert. Vor allem ist es erst mal der Geruch. Ich könnte ewig an einem Glas Whisky riechen ohne auch nur einen Schluck davon zu nehmen. Whisky ist nicht einfach nur ein alkoholisches Getränk. Whisky ist Kultur, hat Seele, Charakter, speichert seine Herkunft, Umgebung und den Umgang mit ihm im Geschmack und im Geruch.
    Wenn man also achtsam, respektvoll und mit Vernunft mit Whisky umgeht, ist es eine wunderbare Leidenschaft. Und da ich zwar Tim nicht kenne, aber seine Mutter ein bisschen, hab ich da keine Bedenken!
    Und morgen geht es wieder zur Arbeit. Mein Mann hat noch drei Tage länger frei. Aber ich freu mich jetzt auch wieder auf meinen „Alltag“. Obwohl er gar kein Alltag ist… Alltag… Kommt das von „wie alle Tage“ d. h. „wie immer“? Doch irgendwie blöd oder? Dabei ist jeder Tag doch anders. Auch wenn sich der Ablauf ähnelt… Aber jeder Tag birgt neue Situationen, Erkenntnisse, Freuden, Begegnungen, Möglichkeiten… Ich finde, das Wort Alltag wird dem, was wir täglich tun und erfahren doch gar nicht gerecht. Gibt es da nicht ein schöneres Wort? Sonnige und stürmische Grüße! Claudia

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Guten Morgen von der Isar an den Rhein. Du bist ja äußerst philosophisch unterwegs heute früh. Schöne Gedanken! Was du über den Alltag schreibst hat mich nachdenklich gemacht! Und ja, ich finde auch, dass Whisky viel mehr ist als ein alkoholisches Getränk. Das ist es wahrscheinlich auch, was Tim daran fasziniert. Komm gut wieder im Alltag an und lass uns froh und glücklich sein, dass wir den Alltag nicht als Olltag erleben. Geht es dem kussfesten Polizeibeamten wieder gut? Herzlich! M.

      • Claudia aus Köln
        1. Juli 2018

        Das kommt davon, wenn man drei Wochen Urlaub hat und Zeit, auf dem Balkon zu sitzen und die Gedanken schweifen zu lassen… Aber ich kann Dich beruhigen… Das ist auch nicht immer so… .
        Ja, vielen Dank, das Knie des kussfesten Beamten ist wieder auf Normalgröße zurückgegangen, knirscht noch ein bisschen und er muss noch ein wenig aufpassen beim Treppensteigen… Aber das wird schon…
        Aber nochmal kurz zum Thema Alltag… Jeder, der mal in der misslichen Lage war durch was auch immer (Krankheit zb) seinen „Alltag“ nicht mehr leben zu dürfen, weiß nachher umso mehr zu schätzen, wie schön es ist, morgens aufstehen zu dürfen und in den Tag hinaus gehen zu können. Und abends ein Glas Whisky oder Wein oder Tee zum Ausklang des Tages… Wir sind es selbst, die alle Tage zu was Besonderem und Schönen machen können. Und wenn es nur ein kleiner Moment ist… Und Du machst das doch mit diesem Blog fast jeden Tag, dass Du uns freudige Momente bescherst, unserem Alltag damit ein Licht aufsetzt und wir uns in manchen Dingen des Lebens auch einfach helfen und inspirieren. Ist das nicht schön?
        Noch einen freudigen Sonntag! Herzlich! Claudia

        • Martina Goernemann
          1. Juli 2018

          Ach schön! Ja! Stimmt alles! Jetzt gehe ich Johannisbeeren pflücken und lass mich später in meinen Blubberpool plumpsen! Herzlich! M.

  • Ilka
    1. Juli 2018

    Liebe Martina,
    ich persönlich habe ein Problem damit, Alkohol zu verschenken. Aber: wenn du weißt, dass dein Sohn damit vernünftig umgeht, ist das ok. Besser so, als heimliches Besäufnis mit fragwürdigen Substanzen. Und die eiserne Regel: „Wer trinkt, ist Beifahrer“. Da verstehe ich wirklich gar keinen Spaß.
    So, und jetzt eine Tüte Mitleid für mich – mir ist gestern eine Krone vom Zahn gebrochen und auch die Notzahnärztin kann nichts machen, das war mein „Ausflug“ heute früh. Da muss nächste Woche schweres Gerät ran. Huhuhuhu – das relativiert die schönen Sachen derzeit erheblich.
    Liebe Grüße
    Ilka

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      OMG! Ich bedaure dich ehrlich und von Herzen. Der Gedanke an Zahnarzt und Co. kann mir den ganzen Tag versauen. Hoffentlich geht es schmerzfrei ab am Montag. Ich drück die Daumen. Und Auto und Alkohol? Ein komplettes No Go! Diesbezüglich ist auf meinen Sohn hundertprozentig Verlass. Das erfüllt das Mutterherz mit Glück. Kannst du Kaffee trinken? Oder macht Heißes aua? :-)))))))

    • Ursula
      1. Juli 2018

      ilka auweie du arme hast mein vollstes Mitleid/Verständnis – hatte ich erst vor ein paar Wochen hat mich dann mal schlappe 700 Euro gekostet…..
      LG
      Ursula

      • Ilka
        1. Juli 2018

        Danke, drückt mal die Daumen, dass es nicht zu fies wird. Das Schlimmste bisher war der Schreck. Ich hoffe sehr, die kriegt das wieder hin. So kann ich jedenfalls nicht rumlaufen.

  • Susanne aus Frankfurt
    1. Juli 2018

    Guten Morgen in die Runde,
    ich finde, dass nichts dagegen zu sagen ist, wenn man seinem Sohn in diesem Alter etwas Alkoholisches schenkt. Offenbar kann er ja sehr gut damit umgehen und die Erziehung zu Genussthemen finde ich sowieso sehr wichtig. Ich glaube, dass ein Heranwachsender, der sein Lieblingsgetränk so genießt, sehr viel weiter entwickelt ist als die Jugendlichen, die bis zum „Filmriss“ (furchtbares Wort) irgendetwas in sich hineinkippen.
    Zudem ist Whisky meiner Meinung nach etwas sehr Schönes für Männer. Mein Mann ist ein ganz großer Fan und hat vor wenigen Tagen ein Whiskyseminar hier in Frankfurt besucht. Er erzählt viel von seinen verschiedenen Sorten und betrinkt sich NIE damit.
    Also, viel Genuss für Deinen Sohn und schön weiter solche interessanten Bücher für ihn kaufen, Martina! Ich leite Deine Empfehlungen jetzt direkt an meinen Mann weiter, der sich immer über solche Tipps freut.
    Einen herrlichen Sommertag für alle,
    Susanne

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      … ich glaube, dass Männer, die den Zauber erkannt haben, der im Whiskey liegt, ganz besonders nette Exemplare sind. Von daher … herzlichen Glückwunsch, Susanne! Happy Sonntag! Herzlich! M.

  • Eva
    1. Juli 2018

    Tim ist 20! Was ist denn an dem Hobby verwerflich? Ich finde es toll wenn er sich interessiert, egal für was, ein Hobby kann doch nicht zur Sucht werden, das genießt man , es gibt andere , die fangen aus Interresse an Bier zu brauen, Sie mögen es, kippen es aber nicht literweise in sich rein, sondern versuchen neue Sorten zu kreieren, ich glaube wenn jemand anfängt ˋeinfach so jeden Abend oder mit jeder fadenscheinigen Ausrede Alkohol zu trinkenwird es überdenkenswert.
    Und es gibt auch vermeintliche gesunde Süchte.
    Also nicht immer und überall negatives suchen, sondern sich freuen über das tolle interessante Hobby. Können die Eltern dann auch noch was lernen

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Das hast du treffend zusammengefasst, Eva. Alles was man mit Muße tut, mit Bedacht, kann kaum gefährlich erden. Und es stimmt. Alles was ich über Whisky weiß, habe ich von Tim gelernt. Herzlich! M.

  • Frau Maiglück
    1. Juli 2018

    Guten Morgen ihr Lieben, hab euch heute millefeuille mitgebracht, greift zu. Wüsste nicht was verwerflich daran ist einem erwachsenen Menschen Alkohol den er mag mitzubringen.(ich rede nicht von einem offensichtlich alkoholkranken, alles schon gesehen)
    Ich denke mir, du hast den massvollen Umgang aller!!! Konsumgüter an dein Kind weitergegeben und kannst es am besten einschätzen. Und tut mir leid ich empfinde es als Frechheit eine Frage zu stellen „…. dein Kind zum Alkoholiker machen?“ Suchtpotentiale unterliegen vielen Faktoren. Und ich haue es jetzt raus- oh man ich merk schon das ist mein Thema. Ich bin ein Alkoholiker Kind, ich habe gesehen was Alkohol mit einem Menschen macht und ich weiß auch warum es dazu gekommen ist. Resillienz und vorlebender massvoller Umgang mit allen Suchtgütern ist das Motto. Und selbst dann gibt es noch äußere und biochemische Faktoren die Eltern nicht beeinflussen können und dann passiert es. Also liebe Martina, lieber Tim, lässt es euch schmecken, genießt den Genuss, genießt euer offenes Mutter-Sohn Verhältnis. Habt’s fein heute

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Danke, Maren. Ich empfinde wie du und auch auch ich komme -wie du- aus einer Familie in der der maßvolle Umgang mit Alkohol nicht vorgelebt wurde. Deshalb reagiere ich auch so empfindlich auf das Thema. Ich kenne eine Mutter, deren Söhne mussten ab dem Alter, als sie ihre ersten Parties besuchten, in einen Alkomaten pusten wenn sie heimkamen. Bei mehr als 0 Promille wurde das Taschengeld gekürzt. Das ist für mich Autsch! Ist übrigens auch nicht gut ausgegangen diese Geschichte. Einen schönen Sonntag für dich. machst du den Blätterteig von A bis Z selber? Zuzutrauen ist es dir! :-))))) Herzlich! M.

  • Ursula
    1. Juli 2018

    Tochterkind (19) interessiert sich auch für Whisky also guten Whisky. Sie trinkt auch ab und an einen einen guten mit Genuss. Mein Mann war mit Sohnemann an Pfingsten ja in Berchtesgaden da waren sie in einer Brennerei unteranderem machen die auch Gin. Mit Genuss seh ich kein Problem.
    Und ganz ehrlich auch mit 17 hindert es Jugendliche nicht sich Alkohol zu kaufen jeder hat den einen Kumpel über 18 Jahre. Also lieber bring ich Qualität bei und interessiere mich dafür als dass…
    Egal ob Alkohol, Internet, Drogen alles kann zur Sucht werden, aber massvollen Umgang mit den Dingen die eben da sind beizubringen finde ich wichtig.

    Gut ich persönlich stehe Alkohol skeptisch entgegen, da zwei Cousinen und einen Tante erhebliche Probleme mit ihren alkolisierten Männern haben bzw. hatten also Gewalt und so ich das eben als Kind schon mitbekommen. Wahrscheinlich mag ich deswegen keine Familienfeiern – schlechte Kindheitserinnerungen. Meine Eltern sind dann auch irgendwann nicht mehr hingegangen weil es immer schlimmer wurde.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Ich glaube auch, Ursula, das Zauberwort ist Genuss und die Wertschätzung der Dinge, die man sich einverleibt. Hab es schön und sonnig heute und stressfrei! Hast du noch Kaffee in der Tasse? :-))))))

  • Frau Maiglück
    1. Juli 2018

    Den mache ich kaum noch selber, nur für griechische Hackfleisch Taschen, es gibt qualitativ hochwertigen zu kaufen. Ich finde es immer erstaunlich wie wenig Eltern ihren Kindern selbstregulierung zutrauen und selber oft nichts dafür tun in der Erziehung. Das muss irgendwann schief gehen. Irgendwie kommt dann doch die Erzieherin mit Schwerpunkt resillienz und Suchtprävention im elementarbereich raus:)). So genug fachgesimpelt, ich setz mich jetzt ins Entenmobil und genieß den fahrtwind mit gleichzeitigem kreischen -„meine Haaaaaaaare „

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Deine Formulierungen sind grandios! :-))))) Ich mache Blätterteig auch nicht selbst, aber ich musste einfach fragen, weil ich ja weiß was für eine begnadete Bäckerin du bist :-))))))

  • Jutta
    1. Juli 2018

    Liebe Martina und liebe Raumseelen,
    es ist spannend eure Kommentare zum Umgang mit dem Alkohol zu lesen.
    Ich gehe da mit euch konform.
    Die jungen Erwachsenen sehen ja wie wir mit dem Alkohol umgehen, das ist schon die erste wichtigste Erziehungsmaßnahme!
    Tja … und wenn wir uns am Wochenende und in netter Gesellschaft mal etwas Alkohol gönnen, warum sollen wir dann so widersprüchlich sein und das den Heranwachsenden verwehren? Das würde doch nur Widerstände erzeugen …

    Ich habe heute nur eine Kanne Kamillentee dabei …
    Denn ich liege seit Freitag mit einer fiesen Grippe flach.

    Also ich verziehe mich wieder ins Bett und wünsche euch einen wunderschönen sonnigen Sonntag.

    Eure Jutta

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Uihhhh, Jutta. Grippe? Das ist ja richtig doof! Ich wünsche dir, dass es bald wieder besser ist. Du kennst den Trick mit Wick Vaporub auf den Fußsohlen?
      Socken drüber. Ab ins Bett. Hilft mir immer und macht schöne weiche Füße. Bis bald! Herzlich! M.

      • Jutta
        8. Juli 2018

        Danke für den Tipp … liebe Martina …
        War die ganze Woche krank geschrieben …
        Doch seit Freitag geht es wieder bergauf.

        Herzliche Grüße
        Jutta

        • Martina Goernemann
          8. Juli 2018

          Gottlob, geht es dir besser, Jutta! Ich melde mich bei dir!!! Sorry, bin gerade unterwegs! Herzlich! M.

  • Kläre
    1. Juli 2018

    Einen schönen Sonntag
    Liebe Martina, keiner kennt die eignen Kinder besser als eine Mutter, habe generell ein Problem mit Alkohol,meine Kinder haben mich eines Besseren belehrt mein ältester Sohn, sammelte schon als Jugendlicher Pfeifen, bald danach kam Gin,er ist ein totaler Genussmensch, ich habe ihn noch nie betrunken gesehen, zwei meiner Kinder sammeln guten Wein…ich war ja immer ein Feind von Verboten, das hat sich aus gezahlt, alles was man im Leben mit Mass und Verstand macht,kann kein Fehler sein,Dein Tim ist doch ein kluger junger Mann er wird verstehen,wie man mit Alkohol umgeht…solange es purer Genuss ist, artet es nicht aus…er trinkt in ja nicht nur er will die Philosophie verstehen das ist ein guter Ansatz… Kläre

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Du hast deine Kinder wirklich ganz wunderbar aufs Leben vorbereitet. Chapeau, Kläre! Offenbar sind wir Raumseelen uns hier bisher alle einig, dass Genuss und das richtige Maß eine gute Methode sind um mit Alkohol umzugehen. Genießt du den Sonntag auf deinem Balkon? Herzlich! M.

  • Trine
    1. Juli 2018

    Liebe Martina,

    ich bin beeindruckt, dass dein Sohn Genuss und Wissen kombiniert.
    Indem er sich mit probieren, testen und Büchern beschäftigt, bildet er etwas heraus, das heute sehr selten ist – Stil.
    Und eine Mutter, die sich interessiert und unterstützt, finde ich toll.
    Viele Grüße von Trine

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Oh danke, Trine! Tim ist wirklich ein feiner Kerl, ich bin auch sehr glücklich darüber. Aber finden wir Mütter das nicht alle von unseren Kindern? Bleibst du noch auf einen Kaffee? :-))))))

  • Sonja
    1. Juli 2018

    Liebe Martina,

    wenn Du Deinem 14jährigen Sohn so ein Geschenk gemacht hättest, hätte ich als Freundin mal nachgefragt. Aber Dein Sohn ist erwachsen und weiß verantwortungsvoll mit einem solchen Geschenk umzugehen. Und „Whisky“ ist ein interessantes Themengebiet.

    Vielleicht kannst Du mit ihm mal einen Besuch in bei einem Produzenten von Whisky machen. Allerdings seid nicht enttäuscht, wenn Jack seine Whiskyfässer nicht liebevoll im Schaukelstuhl bewacht und dreht, sondern Ihr in einer High-Tech-Anlage landet. Aber interessant ist es allemal.

    Whisky ist ein Kulturgut wie guter Wein und es ist mit ihm wie bei den Raumseelen: Er wird mit dem Alter immer besser! 😉

    Vielleicht ist es ja ein Thema für Dein nächstes Buch, mit vielen neuen interessanten Geschichten für das Ihr beide gemeinsam recherchiert?

    Habt einen schönen Sonntag und lasst den Abend mit einem Glas Whisky auf der Terrasse ausklingen.

    Liebe Grüße
    Sonja

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      … dass mit dem abendlichen Whisky auf der Terrasse ist eine famose Idee! Herzlich! M.

  • Monika
    1. Juli 2018

    Liebe Martina!
    Ich finde, du machst das ganz richtig bei deinem Sohn. Und mit Verboten erreicht man sowieso nichts. Ich habe das bei meinen Kindern auch immer so gehandhabt und ich denke es ist ok so.
    Ich bin wieder gut aus Polen heimgekehrt. Vielen Dank noch an all die lieben Raumseelen für die guten Urlaubswünsche. Es hat mir sehr gut gefallen in Danzig. Eine wirklich wunderschöne Stadt und wenn man bedenkt, dass das alles nach dem Krieg zerstört war und die Leute dort das wieder so aufgebaut haben. Hut ab kann man da nur sagen. Man spürt dort überall die Geschichte. Wir waren auch auf der Westerplatte, wo der 2. Weltkrieg begann. Schon irgendwie beklemmend.
    Ich hab auch einiges interessantes über Wodka gelernt, weil das grad zum heutigen Thema passt. Und ich bin um 80 Cent mit der Straßenbahn ans Meer gefahren. Ist das nicht großartig? Und die Polen waren alle sehr freundlich und nett.
    Und jetzt geht es mir wie Claudia. Der Alltag beginnt wieder. Aber ich freu mich schon drauf.
    Ganz liebe Grüße an alle Raumseelen.
    Monika

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Wer von sich sagen, dass er sich auf den Alltag freut, ist ein glücklicher Mensch. Schön, dass du wieder da bist! Herzlich! M.

  • carey gertrud
    1. Juli 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen

    Ein spannendes Thema heute liebe Martina, und eine wunderschöne Flasche als Eingangsbild. Wie Dein Tim an den Whiskey „rangeht“ hat nichts mit Alkoholismus oder gar Sauferei zu tun. Es ist Leidenschaft, Liebe, Wissenschaft und vor allem ist es eine Lebensphilosophie. Und wäre ich jünger und hätte genug Zeit zur Verfügung, ich würde es genauso machen wie er. Wie gut dass Du Deinen Sohn unterstützt und ihm damit zeigst wieviel Vertrauen Du in ihn hast.
    Ich liebe Whiskey auch, und geniesse ihn oft, in sehr kleiner Dosis. Wie Du Dir denken kannst, bevorzuge ich Irischen Whiskey, meinen Jameson. Das Wort „Whiskey“ wird ja auch anders geschrieben, mit „ey“, und gilt nur für den Whiskey aus Irland. Ich mag den Jameson, weil er ein einfacher, milder und eher leichter Whiskey ist, obwohl er natürlich genauso viel Alkohol Volumen enthält.
    Irland hat eine grosse Kultur und Geschichte was das Brennen von diesem Getränk angeht. Neue Distillerien sind entstanden in den letzten Jahren auf der Grünen Insel. Junge passionierte Iren investieren viel Herzblut und Fachwissen in die faszinierende Welt der Herstellung des irischen Lebenswassers.
    Natürlich verstehe ich auch die Skepsis die viele Menschen haben was Alkohol betrifft.
    Nicht alle können sorgsam und bewusst mit Alkohol umgehen, oft ist es ein leichter Schritt in eine Abhängigkeit zu geraten.
    So ich nehm dann gern noch ein Tässchen Kaffee Martina, Kaffee ist immer gut, finde ich.

    Mein Mann fliegt heute Abend nach Irland, eine Woche früher als geplant. Seine liebe „kleine“ Schwester ist gestorben am Freitag. Sie war eine Lady, von Kopf bis Fuss, immer hübsch gekleidet und gepflegt, sie liebte das Leben. Ich erinnere mich an Zeiten, als wir Abende im Pub verbrachten. Sie hatte immer einen kleinen Flachmann in der Tasche. Im Pub bestellte sie sich eine Cola, sehr seriös, doch mit einem schelmischen Lächeln im Gesicht. Dann stupste sie mich an, zog den Flachmann aus der Tasche und gab ein paar Tropfen davon in die Cola. Es war allerdings kein Whiskey, sie bevorzugte Gin oder Wodka. Dann schauten wir uns an, vielwissend und geheimnisvoll..wobei ich sicher bin dass wohl jeder der ihr Nahe war ihr kleines Geheimnis kannte.

    Im Alter von 60 Jahren erkrankte meine Schwägerin an Demenz und verbrachte viele Jahre in einem Pflegeheim. Lange schon erkannte sie niemand mehr, auch nicht ihre Liebsten.
    Am längsten erinnerte sie sich an ihren Vater, Daddy, Daddy.. oft fragte sie nach ihm. Joseph sagt, sie war ein Daddy Girl, sie hatte eine sehr innige Beziehung zu ihm. Nun durfte sie sterben, ich habe das Gefühl, sie wird im Himmel weitertanzen, so wie sie das Tanzen und die Geselligkeit Zeit ihres Lebens geliebt hatte. Ruhe in Frieden liebe Mary.

    Ich möchte unbedingt erwähnen, wie wunderbar und liebevoll sie in diesem Heim gepflegt wurde. Ich staunte immer wieder über die Einrichtung des Heimes, die schönen alten Möbel, die Bilder und all die Gegenstände. Genauso wie zur Zeit, als die Bewohner des Heimes jung waren. Es war ein Eintauchen in die „gute alte Zeit.“ Wobei die Iren der Generation meiner lieben Schwägerin noch sehr entbehrungsreiche Zeiten erlebten.
    Heute hat mir mein Mann etwas erzählt, das erst einige Monate zurückliegt. Ich weiss dass es etwas sehr persönliches und Intimes ist. Es war, wie gesagt, vor ein paar Monaten, als meine Schwägerin krank war, sie lag im Bett, war unruhig und nichts half das sie beruhigen oder trösten konnte. Ihre Tochter und Enkelin waren zu Besuch. Kein Streicheln und ruhiges Zureden half mehr, da legten sich die beiden Frauen kurzerhand zu ihr ins Bett, und sie spielten und vergnügten sich wie die Kinder, Ist das nicht wundervoll? Die Schwester meines Mannes hat vier Kinder, und eben diese Tochter, sie kümmerte sich und sorgte sich um ihre Mutter, weit mehr als der Rest der Familie. Aus Erfahrung weiss ich, dass es in sehr vielen Familien genauso abläuft, jemand der sich kümmert, und ja..
    Die Iren, so wie ich sie kenne, haben wenig Berührungsängste. Da könnte ich grad noch ein paar Geschichten erzählen, aber dafür habe ich jetzt keine Zeit mehr. Ich möchte noch eine Stunde mit Joseph auf dem Balkon sitzen, dann wird er mich für eine Woche verlassen müssen. Nächsten Sonntag fliege ich ihm hinterher, und ich freue mich so seeehr..
    Ach ja, wie es im Leben so ist, man muss sich von lieben Menschen verabschieden, und darf auch ein neues Leben willkommen heissen. Am Tag nachdem meine liebe Schwägerin verstorben ist, hat meine Nichte ein Mädchen geboren. Es ist ihr zweites Kind und kam einige Wochen zu früh. Mutter und Kind gesund und alle sehr glücklich.

    Meine Lieben, geniesst den wundervollen Tag, seid herzlich gegrüsst.
    gertrud

    @ Liebe Martina aus dem Moos, ich gratuliere Dir, heute bist Du ein ganzes Stück gewachsen, das brauchte Mut gell? Ich freue mich so für Dich. Du bist eine sehr liebenswürdige und tolle Frau, wie gut dass Du für Dich einstehen kannst.
    Aus Erfahrung kenne ich ähnliche Situationen..Dranbleiben, bis es auf der Gegenseite angekommen ist.
    Hab einen schönen Sonntagabend, liebe Grüsse gertrud

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Liebe Gertrud, es tut mir so leid, dass ihr eure Mary verloren habt. Bitte richte auch Joseph mein Beileid aus. Du schreibst so liebevoll über sie … sie wird in deinen und euren Gedanken bleiben. Heute Abend trinkst du einen Schluck auf sie, ja? Ich freue mich darauf, wenn du uns bald wieder von der grünen Insel berichtest. Ich weiß sehr gut um die starken Familienbande in irischen Familien. Meine Freundin Bernadette ist irischer Abstammung. Und die ganze riesige Familie, die schon lange in USA lebt, hat nie aufgehört irisch zu fühlen und irisch zu lieben. :-))))) Herzlich! M.

      • carey gertrud
        1. Juli 2018

        Liebe Martina
        Vielen Dank für Deine lieben Worte, sie tun mir so gut. Soeben hat Joseph angerufen vom Flughafen, er wird bald abfliegen, und noch heute Nacht von seiner geliebten Schwester Abschied nehmen. Sie ist zuhause aufgebahrt, im Hause der Tochter. Da wird Wache gehalten, die Familie bleibt zusammen diese Nacht. Auch das ist eine Tradition die in Irland noch gelebt wird. So gerne hätte ich meinen lieben Mann begleitet. Doch habe ich noch Verpflichtungen in dieser Woche, die ich nicht hinausschieben kann. Nächsten Sonntag abend fliege ich nach, dann warten sechs Wochen Irland auf mich. Sechs Wochen Cottage Leben, es kann sich kaum jemand vorstellen was das für mich und Joseph bedeutet.

        Du hast erzählt von Deiner Freundin Bernadette, ich kann mir sehr gut vorstellen welch wunderbares und liebevolles Wesen sie hat. Es ist wohl kein Zufall, dass ich die Iren so sehr in mein Herz geschlossen habe.

        Ich hab da grad noch eine Frage an Dich, oder eher an Tim. Joseph hat ein Magazin abonniert, es heisst „Whisky Time, das Magazin für Geniesser“. Es ist ein ganz tolles Heft, mit Berichten, Erfahrungen und tollen Bildern, aus aller Welt. Meistens lese ich sie, weil ich ja die Whiskey Geniesserin bin, mein Mann bevorzugt es Tee zu trinken, eben auch ganz Irisch. Wenn Dein Tim sie möchte, würde ich gerne mal ein paar davon schicken, ich kann sie gar nicht alle aufbewahren. Frag ihn mal Deinen Whisky Experten ob er Interesse hat.

        So, ich habe mir ein Gläschen Jameson eingeschenkt, nun sitze ich noch eine Weile auf dem Balkon, und schaue mir die „Giganten“an, mit Elisabeth Taylor und Rock Hudson. Diese wahnsinnige Frau, wunderschön und mit der Energie eines Raubtieres, mindestens acht Ehemänner hat sie verschlungen, wie frau so etwas schafft, ist mir ein Rätsel..

        Hab einen gemütlichen Abend, stosst Du mit mir an? Cheers!

        gertrud

        • Martina Goernemann
          1. Juli 2018

          Ich stoße gerne mit dir an, liebe Gertrud! Sehr gern. Cheers, meine Liebe! Über die Hefte würde sich Tim natürlich sehr freuen. Ich hoffe, du kannst einigermaßen gut schlafen heute Nacht! Herzlich! M.

  • Gudrun Loche
    1. Juli 2018

    Liebe Martina,
    ich finde, man sollte seinen Kindern in erster Linie Vertrauen entgegenbringen. Vertrauen, dass sie ihr Leben in die richtigen Bahnen lenken. Warum nicht einen guten Whisky schenken, der dann im richtigen Moment genossen wird, ohne sich gleich zu betrinken. Man kann ja dann doch ein klitzekleines Auge auf sie haben,ohne dass sie es merken 😉
    So habe ich es mit meinem Sohn mit Computerspielen gemacht. Mit 15 spielte er besagte Spiele, die ich nicht prickelnd fand. Ich habe ihm dann mal über die Schulter geschaut und habe Interesse gezeigt. Warum ist das so, was passiert da, was ist wenn das und warum machst du das so? Dann gab es zwar eine zeitliche Begrenzung, aber er fühlte sich verstanden und nicht gegängelt und irgendwann war Schluss mit den Spielen. Das meine ich mit Vertrauen.

    Ich muss dir aber noch schnell was anderes sagen. Ich singe eine Hohelied auf dein Sauerteigbuch. Ich habe es mir Vorgestern nun endlich gekauft und es kribbelt mir in den Fingern, endlich auch einen Starter anzusetzen. Das Buch habe ich fast durch, besorge mir dann einen Gärkorb und dann geht es los. Das musste ich hier einfach noch loswerden.
    Viele Grüße
    Gudrun

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Das mit dem „klitzekleinen Auge“ finde ich goldrichtig. Das habe ich auch so gehalten, als Tim noch etwas jünger war. :-)))) Dass dir mein Buch so gut gefällt, lässt mich strahlen. Ich freu mich immer so, wenn jemand sich freut über das, was ich geschrieben habe. Falls du deiner Freude auch in einem lieben Satz auf Amazon Ausdruck verleihen möchtest, dann hüpft mein Herz! Herzlich! M.

  • Gudrun
    1. Juli 2018

    Hallo Martina,
    Alkohol ist zwar ein heikles Thema, aber dein Sohn ist erwachsen und geht anscheinend sehr behutsam mit diesem „Hobby“ um.
    Einem Freund/einer Freundin würdest du ja auch ein Genussmittel schenken, wenn es erfreut.
    Das mit dem Genuss ist doch das Problem.
    Ich stamme vom Dorf und die Jungs aus unserer Clique haben damals schon gesoffen bis zur Besinnungslosigkeit. Es war wie ein Wettkampf und so sind Feiern heute noch oft. Wir hören ab und zu noch davon, haben diesen Kreis verlassen, als es mit den blöden Sprüchen anfing, weil mein Mann aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol mehr trinkt.
    Da finde ich gut, dass du das Interesse deines Sohnes ernst genommen hast.
    Keine Heimlichkeit und ein vertrauensvolles Verhältnis, da läuft es doch richtig gut bei euch.
    Liebe Sonntagsgrüße an dich und alle anderen Raumseelen von unserer Terrasse
    Gudrun

    • Martina Goernemann
      1. Juli 2018

      Das ist auch noch so ein wichtiges Wort, das du ansprichst „Heimlichkeit“ … ich glaube, das ist in vielerlei Hinsicht oft der Beginn der Misere. Ich bin immer für offene Verhältnisse. Du ja offenbar auch :-)))) In diesem Sinne! Herzlich! M.

  • Monika
    1. Juli 2018

    Liebe Kerstinka!
    Vielleicht liest du ja heute wieder spätnachts das Sonntagsblatt.
    Dein Polen ist wirklich wunderschön und ich habe mir ganz fest vorgenommen, im nächsten oder übernächsten Jahr wieder ein paar Tage dort zu verbringen. Ich war ja diesmal mit einer Freundin und mit dem Zug in Danzig. Aber beim nächsten Mal werde ich mit meinem Freund hinfahren, hab ihm schon sehr vorgeschwärmt. Und dann werden wir uns ein Auto ausborgen und ein bisschen durchs Land fahren. Und dann werde ich dich besuchen kommen. Und wir werden Kaffee trinken und quatschen. Ich hab versucht mir ein paar Wörter polnisch zu merken, aber es ist sooo schwer. Mehr als bitte, danke und auf Wiedersehen ging nicht.
    Ganz liebe Grüße Monika

    • carey gertrud
      1. Juli 2018

      Liebe Monika
      Welcome home from Poland, Ist es nicht toll, etwas Neues zu entdecken, ein Land das man noch nie zuvor bereist hat. Und wunderbare nette Menschen kennen lernen, das ist so unerhört wichtig und wertvoll. Monika, diese drei Worte die Du kannst, es sind doch die wichtigsten Worte überhaupt, in jeder Sprache.
      Ich kenne auch einige Menschen aus Polen, sie leben hier in Luzern. Gastfreundschaft ist bei ihnen an höchster Stelle, unser lieber Freund sagt immer, „Gast zu Hause, Gott zu Hause“, und dann trinken wir ein bisschen, er verträgt einiges mehr als ich, und dann tanzen wir..

      Kommt Dir das bekannt vor liebe Kerstinka?

      Seid lieb gegrüsst Monika und Kerstinka, habt einen guten Start in die neue Woche.
      gertrud

  • Martina aus dem Moos
    2. Juli 2018

    Guten Morgen liebe Martina,
    jetzt hab ich meine Farbe für´s färben entdeckt, mir schwebt fast auch so ein Leberwurst Ton vor. Demnächst kauf ich mir die Farben dazu und los geht´s. Freu mich schon.
    Gestern hatte ich einen wunderschönen Sonntag. Zuerst waren wir schön essen und dann haben wir meine Tante besucht, sie hat auch schon etwas Demenz, aber die Freude uns zu sehen, stand in ihren Augen. Zufälliger weise kam auch noch ein anderer Onkel und eine Tante sowie mein seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehener Cousin dazu. Wir lachten und ratschten viel und der wenige Kuchen ( es wusste ja keiner von dem anderen, dass ausgerechnet heute jeder den gleichen Gedanken hatte sie spontan zu besuchen) wurde einfach so lange geteilt bis er für alle reichte. So ein schöner Sonntag und ich hatte kein bisschen ein schlechtes Gewissen.
    Danke Martina für deine lieben Worte gestern, du hast so was von recht.
    Liebe Gertrud,
    mein aufrichtiges Beileid zu deiner Schwägerin Mary, bitte sage es auch an deinen Mann. Nach deinen Worten ist sie bestimmt ein sehr warmherziger und liebevoller Mensch gewesen. Möge sie in Frieden ruhen.
    Danke auch für deine lieben Worte gestern, ja bei einem solchen Zusammenleben wie es bei uns ( ganz bestimmt bei vielen anderen auch) braucht es viel Mutund Standhaftigkeit. Ich merke immer mehr wie ich mich befreie. Das tut sehr gut und deine Worte dranzubleiben, bis es bei der Gegenseite ankommt, werde ich als meinen neuen Leitspruch nehmen!!!
    Sei nicht traurig, bald bist du auf deiner grünen Insel und bei Joseph, wenn auch der Anlass nicht so freudig ist. Ich wünsche euch beiden viel Kraft nach vorne zu schauen. So wie du schreibst sind auch die anderen Familien Mitglieder sehr nett und das glaube ich dir auf´s Wort. Seid alle ganz lieb Gegrüßt von mir.

    • Martina Goernemann
      2. Juli 2018

      :-))))) Gut so, Martina. Mach‘ weiter so! Herzlich! M.

    • carey gertrud
      2. Juli 2018

      Liebe Martina
      Vielen Dank für Dein Mitgefühl. Du hast recht, die Schwester von Joseph war sehr liebenswürdig, kontaktfreudig und sie hat das Leben geliebt. Ihre grosse Liebe waren ihre Enkel, von ihnen kriegte sie nie genug, im Spiel mit ihnen wurde sie selbst zum Kind. Ich bewunderte ihre Art sich zu kleiden. Sie war eher klein, und immer sehr schön angezogen, sie hatte den Mut sich zu kleiden, den ich nicht habe. Da bin ich zu gewöhnlich. Du erinnerst Dich doch an die Queen Mother? Etwa so hat Mary auch ausgesehen, ihre Kleidung und ihr Auftreten war auch königlich.
      Sie hatte Schalk und Humor und war trotzdem ernsthaft wo es halt sein musste. Auch für die glücklichsten Iren ist das Leben nicht immer ein Spaziergang.
      Joseph hat mir heute erzählt, dass er um Mitternacht bei seiner Nichte ankam, bei der Tochter wo Mary aufgebahrt war, heute ist ja die Beerdigung. Mein Mann war tief bewegt und berührt, und auf eine Art auch glücklich. Er sagt, seine Schwester habe wunderschön ausgesehen, so im Frieden, und sie trug ihre schönsten Kleider. Die Familie hatte sich versammelt und hielt Wache, erst morgens um vier Uhr ging er zu Bett. Die arme Mary war so viele Jahre eingeschlossen in ihrem Körper, und hatte keinen Zugang mehr zur Aussenwelt. Oft weinte sie, und manchmal lächelte sie auch. Und doch möchte ich mir nicht anmassen, zu beurteilen was in ihrer Seele vorgegangen ist.
      Und jetzt sehe ich sie vor meinen inneren Augen, eine strahlende und tanzende Mary. Dieses Bild ist so stark, und sehr schön. Ich gönne ihr den Frieden.

      Ja ich freue mich auf „mein Irland“, und bin sehr glücklich dass ich bald wieder zuhause bin. Gerade die letzten Tage wurde mir wieder bewusst, wie kostbar das Leben doch ist.

      Ich wünsche Dir ganz viel Freude beim Färben, und alles Gute für Dich. Die Grüsse werden natürlich ausgerichtet.

      Herzlich gertrud

  • Monika
    2. Juli 2018

    Liebe Gertrud!
    Oh, das tut mir sehr leid, dass eure liebe Mary gestorben ist. Mein herzlichstes Beileid an dich und deinen Joseph. Aber so wie du schreibst, geht es ihr jetzt besser da oben. Und vielleicht tanzt sie ja wirklich und lächelt zu uns runter.
    Ich freue mich für dich, dass du bald ganz lange auf deine geliebte Insel kannst. Genieß den Sommer und schreib ein paar Geschichten für uns auf wenn du Zeit hast.
    Ganz liebe Grüße Monika

    • carey gertrud
      2. Juli 2018

      Liebe Monika
      Danke Dir für Deine lieben Worte. Joseph sagt Danke für die guten tröstenden Worte, und lässt Dich und alle Raumseelen grüssen.
      Er hat soeben telefoniert und mir alles erzählt über die Beerdigung heute. Es ist so tief berührend, da könnte ich grad eine schöne Geschichte draus machen. Vielleicht mach ich es wenn ich in Irland bin. Jetzt ist er an der Beach und geht dann eine „Fish Chouder“ essen, das ist ein sehr köstliche Fischsuppe.

      Ich hoffe Du hattest einen guten Start heute in den Alltag, jeder Tag kann schön sein gell?
      Hab einen gemütlichen Abend, ich schaue jetzt noch den Fussballmatch. Muss doch unsere Freunde in Belgien unterstützen.

      Herzliche Grüsse
      gertrud

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