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Advertising/Werbung, Schlau

Keine Klamotten sind gute Klamotten!

In unseren Breiten haben selbst die Genügsamsten zu viele Klamotten im Schrank. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir das alle. Wer jetzt befürchtet, dass ich den bösen Zeigefinger auf die Klamotten richte, die wir alle unnütz im Schrank hängen haben … der befürchtet richtig! Heute wird sich die Hauptfilialleiterin nämlich mal als Spaßbremse betätigen.

Es ist so verlockend neue Klamotten zu kaufen, weil sie oft so spottbillig sind, stimmts?
Aber „weniger ist mehr“! Ich weiß, ich weiß, das ist ein Oma – Spruch!
Geht aber auch in cool … „Weniger ist yeah!“

Trennt magazin wirbt für weniger Klamotten

Diesen Titel aus dem Berliner Trennt – Magazin habe ich euch an anderer Stelle schon mal gezeigt.
Ich finde er gilt für uns in vielerlei Hinsicht! Der Klamotten – Wahnsinn kann uns einfach nicht kalt lassen. Wenn ihr das nächste mal dabei seid ein neues T-Shirt zu kaufen, weil es so lustig ist oder so günstig, dann denkt mal an folgendes: Für die Herstellung eines einzigen T-Shirts wird so viel Wasser verbraucht, wie hier bei uns pro Nase in zweieinhalb Jahren als Trinkwasser verbraucht wird.
Lasst diese Gleichung mal sacken! Fühlt sich nicht gut an, oder?

Einfach mal hängen lassen. Wir haben alle zu viele Klamotten

Ich hab noch so eine schlimme Zahl …
Wenn eine Million Frauen darauf verzichten würden, nur ein einziges Kleidungsstück nicht neu, sondern second hand zu kaufen, hätte Mutter Erde 6 Millionen Kilo weniger Kohlenstoffbelastung.
Ich bin heute eine 1A-Spaßbremse, gell?
Wir  -ja wir!-  können die Hersteller durch unser Kaufverhalten dazu erziehen, nicht mehr so unermesslich viele Klamotten zu produzieren.

Klamotten tauschen gegen hilfe

Macht doch mal einen Mädelsabend mit Klamotten – Tauschbörse! 
Biete „Passtnicht“ suche „Stehtmir“ … ist dabei nur eine Möglichkeit Klamotten zirkulieren zu lassen.
In lokalen Tauschbörsen kann man damit auch andere nützliche Dinge erstehen.
Biete Wintermantel, suche Handmixer …
Biete Brautkleid, suche Hilfe im Garten …

Wer im Internet nach lokalen Tauschbörsen sucht, wird schnell fündig.
Dort kann man seine Tauschwaren persönlich abholen, nebenbei nette Leute kennen lernen und muss keine Päckchen durchs Land schicken.

Kllamotten detox. Einfach mal hängen lassen.

Los, lasst uns Kleiderschrank – Detox machen.
Seid ihr dabei? Weniger neu kaufen! Ausmisten und in gute Hände weitergeben!  Klamotten aufpimpen statt langweilig finden!
Wenn ihr mitmachen wollt, habe ich morgen Bilder aus meinem Kleiderschrank für euch, die Geschmack auf Veränderung machen. Veränderung ohne Resourcenverplemperei.  Mit Wirkgarantie für ein komplett neu getuntes Outfit für unter 10 Euro.

Werbung? Ja klar!
Werbung für neue Genügsamkeit, Tauschbörsen und Mädelsflohmärkte. Resourcenschonerei und Klamotten, die lange Freude machen.

By Martina Goernemann, 20. November 2018
  • 25
25 Comments
  • Elke
    20. November 2018

    Guten Morgen liebe Martina, guten Morgen liebe Raumseelen,
    das ist schon ein harter Knochen am frühen Morgen ;-)))))) , aber du hast recht. Viele haben viel zu viel im Schrank hängen und sogar teilweise noch mit Preisschild. Leider wird es einem aber auch verlockend einfach gemacht, mit dem Kaufen. In meinem Schrank hängen noch viele Teile von vor meiner Abnahme von denen ich mich irgendwie nicht trenn kann :-). Auch wenn ich weiß, dass ich diese Sachen NIIIIEEEE mehr anziehen will. Nostalgische Anwandlung??? Keine Ahnung. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass man so erzogen wurde? Einige Teile habe ich etwas enger nähen können, aber irgendwann wirds halt unförmig *rotfl* und aus den Pullovern werden vielleicht irgenwann mal Kissenbezüge fürs Sofa.

    Wasi ch auch festgestellt habe, wenn man in manche Läden kommt, ob Billigware oder nicht, es riecht komisch. Muffig, abgestanden,…………….. Auch die Qualität lässt oft zu wünschen übrig. Man kauf im Prinzip zwei Mal, wenn nicht gar drei Mal. Weniger und dafür gute Qualität ist oft mehr. Wobei man sich heutzutage wirklich auch bei teurer (Marken)Ware Gedanken machen muss, wo sie hergestellt wird. Mustang hatte in den 80er/90er Jahren schon einen Sitz auf Malta. Und von dort ist es bis Afrika nicht weit ;-). Selbst in Asien lassen namhafte Markenhersteller im gleichen Nähsaal wie die Billiganbieter ihre Kleidung prodzieren. Also egal was wir kaufen, man müsste immer ein schlechtes Gewissen haben.

    Liebe Grüße
    Elke

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Der Geruch kommt von den Mitteln, mit denen die Sachen begast werden, um den Weg in den Schiffscontainern schädlingsfrei überstehen. Ich bin ziemlich sicher, gesund ist das nicht. Hab einen guten Tag, Elke, auch wenn ich euch heute früh alle ein bisschen gerüttelt habe. :-)))))

  • Linda
    20. November 2018

    Guten Morgen liebe Raumseelen,
    ich kaufe seltenst neue Klamotten, bei mir ist fast alles secondhand.
    Da ich vor 2 Jahren sehr viel abgenommen habe, musste ich meinen kompletten Kleiderschrank umstellen, da war wirklich alles zu groß.
    Erstens wäre das sehr teuer geworden und 2. sehe ich es nicht ein, für ein „billig“ Bangladesch-Teil noch einen Haufen Geld auszugeben.
    Ich kaufe viel auf dem Flohmarkt oder im Internet. Und dort gibt es sehr viel hochwertige Kleidung, in fast neu, für einen Bruchteil des Geldes.
    .. wenn ich jetzt wüsste ob ich Werbung machen darf…es gibt eine ganz tolle Seite mit gebrauchter Kleidung, für schmales Geld….
    Ich hab mir vor kurzem sogar einen Pelzmantel gekauft und zwar auf einem Pelz Flohmarkt, bei dem der Erlös an bedürftige Kinder gespendet wird.
    Gut, über Pelz kann man streiten aber er ist gebraucht, wurde nur aufgearbeitet und der verwendete Hase ist wohl schon lange nicht mehr am Leben.
    Auch sind die meisten meiner Kleidungsstücke aus Baumwolle und kommen ohne Plastik aus.
    Meine zu großen Klamotten habe ich damals zum Teil verschenk oder im Netz verkauft, nur, was wirklich nicht mehr gut war kam in die Sammlung und wird jetzt wohl als Putzlappen weiterleben.
    Ok, zu viel habe ich trotzdem wieder im Schrank… aber wer kann einem Pulli für 0,50€ auf dem Flohmarkt schon widerstehen? 🙂

    ich wünsch euch eine stressfreien Tag
    lg Linda

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Wow. Das ist mal konsequent, Linda. Ich gebe zu, dass würde ich in dieser Gradlinigkeit nicht schaffen, aber du beweist sehr schön, es geht. Schau unbedingt morgen vorbei, da gibt es einen Nachmach-Tipp, der wird dir gefallen. Häppy Dienstag. :-))))))

  • Regine L.
    20. November 2018

    Ich bin dabei! Ich kaufe schon länger das eine oder andere Teil gebraucht und freue mich auch da, wenn ich Schnäppchen mache. Ich habe schon manchen Markenartikel ersteigert, der mir noch jahrelang Freude gemacht hat und verzichte lieber auf das 20. Shirt aus einer der einschlägigen Ketten. Die Philosophie dieser Märkte finde ich mehr als bedenklich, alles billig und oftmals Ramsch, das nach einmaligem Tragen anstatt zu waschen in der Tonne landet (ich übertreibe). Ich arbeite in Stuttgart und da ist Primark jetzt sogar 2x vertreten, wenn ich sehe was junge Mädels da an Klamotten in ihren braunen Tüten nach Hause schleppen, einfach unglaublich. Hauptsache viel für wenig Geld. Das wird schwierig dieses fehlende Bewusstsein (wieder) in die Köpfe zu bringen. Aber das ist heute ein generelles gesellschaftliches Problem. Alles ist im Überfluss vorhanden und wird daher auch nicht wertgeschätzt. Egal ob Nahrungsmittel oder Kleidung oder Elektroartikel oder oder. Schön, dass wir einen Anfang machen…

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Das ist genau das Stichwort …. „Wertschätzung“! Ich rede viel mit den jungen Leuen. Ich quatsch die sogar in der U – Bahn an, wenn ich die Mädels mit solchen Tüten sehe. Nicht vorwurfsvoll, sondern interessiert. Nicht meckern, sondern Fragen stellen. Es kommen oft ganz tolle Gespräche dabei heraus. Kommunikation ist der Schlüssel. Jeder der kann, sollte das machen. Reden!!! Gedankenlos ist nur der, der niemanden hat, der hilft beim Nachdenken. Happy Dienstag für dich! :-)))))))

  • Petra Rampe
    20. November 2018

    Guten Morgen Martina,
    guten Morgen an alle,
    ich lese hier seit ein paar Jahren nahezu tägich mit, habe mich allerdings noch nie zu Wort gemeldet. Dieses Thema heute trifft allerdings meinen Nerv, weshalb ich mich dann doch mal äußern möchte.
    Schon vor ca. 10 Jahren habe ich angefangen, einige meiner Kleidungsstücke in einem super sortierten Second-Hand-Laden in meinem Nachbarort zu kaufen. Schon damals fand ich es immer unglaublich, was es dort alles gab. Ich habe dort Marken-Klamotten gefunden, die noch aktuell in den Geschäften zu finden waren. Das hat mich schon gewundert. Wir lange hat die Besitzerin denn wohl die Bluse in ihrem Kleiderschrank gehabt? Doch maximal ein paar Monate. Diese Vermutung wurde mir häufig von der Inhaberin des Geschäftes bestätigt. Verrückt …
    Etliche Jahre später habe ich die Leitung der Kleiderkammer einer Flüchtlingsunterkunft geleitet. Das hat meinen Blick auf dieses Thema nochmal geschärft. Wir hatten jede Woche BERGE von gespendeten Klamotten, sodass wir kaum mit dem Sortieren hinterher kamen, geschweige denn Platz, alles unterzubringen. Und unsere Kleiderkammer war riesig! Vorzugsweise handelte es sich um Damen- und Kinderkleidung. Auf der einen Seite war es natürlich schön, die Spendenbereitschaft der Mitbürger zu sehen. Was mir aber zusehends zu schaffen machte war dieser offensichtliche Überfluss … an allem.
    Das zu viel hier … und das viel zu wenig in anderen Teilen der Welt.
    Das wurde mir durch diese Tätigkeit Tag für Tag vor Augen geführt.
    Inzwischen kaufe ich kaum noch Kleidung. Ich habe genug. Und wenn es doch mal etwas “Neues“ sein soll, dann nur gebraucht. Funktioniert super: Second-Händ-Läden, Flohmakt, Caritas- oder Rot-Kreuz-Läden,…
    Die Kehrseite dieses Systems ist natürlich: Gebrauchtkauf funktioniert natürlich nur, weil es immer noch viel zu viele Leute (hauptsächlich Frauen … ist leider so) gibt, die zu viel kaufen und sich zu früh wieder davon trennen. Aber solange das so ist, ist diese Art von Einkauf für mich das einzig Wahre. Und das nicht nur mit Kleidung. Aber das macht uns Martina ja auf ihren Flohmarktstreifzügen bereits vor ;o))
    Ich bin inzwischen der Ansicht: Alles, was ich zum Leben brauche, wurde irgendwann irgendwo bereits produziert. Ich muss es nur finden. Das erfordert manchmal etwas Geduld, aber dafür schätze ich das Stück dann umso mehr.
    Und den Geldbeutel schont es natürlich auch.
    Ich wünsche allen die hier lesen eine wunderschöne konsumreduzierte Zeit.
    Herzlichst
    Petra

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Herzlich willkommen, liebe Petra. Schön, dass du aus der stillen Ecke zu uns gekommen bist und danke, dass du deine Gedanken hier mit uns teilst. Du hast ganz wunderbar beschrieben, was nicht stimmt im System und wo wir dringend etwas ändern müssen. Mit offenen Augen durch die Welt gehen und bereit sein Verhalten anders zu machen … so werden wir Raumseelen unseren Beitrag zum Umdenken leisten. Schwarmintelligenz und Schwarmherz :-))))) Happy Dienstag für dich!

  • Ulrike Zierock
    20. November 2018

    Ja, ich habe auch zu viel im Kleiderschrank! Da mischen sich h& m, uniqlo, obere Mittelklasse bis zu Hermès. Auch die „billigen Teile“ sind zum Teil über 5 Jahre alt und immer noch sehr gut, obwohl oft getragen und gewaschen. – Vieles habe ich schon im Internet verkauft, bringe aber immer mehr in ein Sozialkaufhaus in Heidelberg. Bei einem Besuch dort sah ich eine alte Dame, die eindeutig eine Jacke von mir trug. Es hat mich zu Tränen gerührt. Es handelte sich nämlich um eine Jacke, von der ich mich schwer getrennt hatte, weil meine Kinder sie mir einmal geschenkt hatten.
    Zum Punkt zurück: 1 neues Teil kaufen, 2 ältere ins Sozialkaufhaus oder wenn nötig, in den Kleidercontainer bringen.
    Zum Thema Schuhe! Es lohnt sich, hier mehr Geld auszugeben (wenn man einen guten Schuhmacher hat) und dafür weniger neue Schuhe zu kaufen. Ich habe Schuhe, die ich schon über 30 Jahre trage! Allerdings meinte mein Schuhmacher, dass es so eine Qualität wohl kaum noch gäbe. Schade!
    Primark betrete ich grundsätzlich nicht!

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Moin, Ute! Das mit den Schuhen ist ein guter Hinweis. Danke. Und bei aller Nachhaltigkeit wollen wir natürlich trotzdem gut aussehen, gell? Ich bin immer wieder platt, dass das einwandfrei zusammen passt. Wenn man nämlich seinen eigenen Stil gefunden hat, dann kauft man sowieso immer und immer wieder den glaichen Look und Lieblingsfarben. Ich wünsche dir einen rundherum guten Tag :-))))))

  • Gabriele
    20. November 2018

    Moin zusammen!

    Zugegeben, ich habe mir noch nie gebrauchte Kleidung gekauft. Warum ?! Das liegt zu einem sicherlich an meiner Größe/Länge, aber wohl auch daran, daß ich als Kind sehr lange Kinderkleidung aus dem Bekanntenkreis auftragen mußte.

    Auf der anderen Seite mache ich um die einschlägigen Ketten schon immer einen großen Bogen und kaufe mir relativ selten ein neues Teil. Es gibt Stücke in meinem Schrank, die ich schon mehr als 10 Jahre trage. Und wenn die Teile dann irgendwann nicht mehr so ansehnlich sind, kommen sie in die Arbeitszeug/Atelier-Ecke. Zu gutem Schluß werden wenn möglich noch Putzlappen draus.

    Die Tatsache, daß ich wirklich sehr lange mit der vorhandenen Kleidung haushalte, beruhigt ein wenig mein schlechtes Gewissen bei einem Neukauf. Und es führt natürlich auch dazu, daß man sich den Kauf doch noch etwas überlegt und genauer hinschaut.

    Auf jeden Fall bin ich schon sehr gespannt auf morgen und den versprochenen Tipp 🙂

    Viele Grüße aus NF
    Gabriele

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Ich bin absolut nicht dagegeben, neue Sachen zu kaufen, Gabriele. Ich finde nur, wir sollten uns bewusster machen, dass nicht jedes T-Shirt mit nach hause muss, nur weil es so lustig und so spottbillig ist. Schöne, hochwertige Kleidungsstücke sind gut für unsere Seele und lassen uns strahlen. Gut so! Aber es ist auch toll, mit Freundinnen Sachen zu tauschen. Oder -wie du hier morgen sehen wirst- Sachen aufzupimpen. Musst kein schlechtes Gewissen haben! :-))))

      • Gabriele
        20. November 2018

        Ist vielleicht nicht so rüber gekommen, aber ich bin voll auf deiner Seite was das Billigzeugs angeht.

        Liebe Grüße, Gabriele

        P.S. Meine Freundinnen sind alle so um die 1,60m…. 😉 😉 🙂

        • Martina Goernemann
          20. November 2018

          Hab dich schon richtig verstanden, Gabriele. Ich wollte nur auf keinen Fall mit meinem Text ein schlechtes Gewissen gemacht haben, wenn sich jemand ein neues Klamöttchen kauft. Ist wie immer alles eine Frage der Dosierung! Genieße den Abend! :-))))))

  • Nicole
    20. November 2018

    Hallo Martina, hallo Ihr lieben Raumseelen,

    all Eure Kommentare zu diesem Thema zu lesen finde ich super schön! So spannend, wie jede einzelne sich darüber Gedanken macht und umsetzt. Toll auch, dass Du hier so viel darüber schreibst, Martina!
    Ich habe vor zwei Jahren nach dem Buch einer gewissen Japanerin meinen Kleiderschrank ausgeräumt. Der Berg, der dabei zustande kam, hat mich wirklich erschreckt. Und das, obwohl ich immer das Gefühl hatte, ich kaufe nicht viel (ich habe noch ein Beweisfoto, das sehe ich mir manchmal an, wenn mich wieder das Bedürfnis zum Einkaufen überkommt;-) Zwei Drittel, die ich schon lange nicht mehr getragen hatte, von denen ich mehrere Exemplare hatte oder die wirklich nur für besondere Gelegenheiten waren (davon hatte ich überproportional viel, dafür, dass ich selten schick ausgehe und eher im Garten arbeite…) habe ich weiter gegeben. In den letzten zwei Jahren habe ich dann weiter aussortiert und behutsam erweitert – manchmal neu, dann oft fair trade und bio, oft gebraucht. Jetzt bin ich so richtig glücklich mit meinem Schrank. Lauter Lieblingsstücke, fast alles paßt zusammen, je nach Kombi ist etwas für jede Gelegenheit dabei. Einige Teile sind uralt, einige neu. Sorgen macht mir nur, was passiert, wenn die Sachen nicht mehr reparabel sind (flicken habe ich auch gelernt in den letzten Jahren)…Oh, und das mit den Schuhen, das Ute angesprochen hat, kann ich nur bestätigen.

    Euch allen einen wundervollen Nachmittag, hier verzaubert die sinkende Sonne gerade alles

    Nicole

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Da sagst du was, Nicole. Wenn man sich die zeit nimmt, sich schöne Kombinationen auszudenken, dann hat man mit wenigen Stücken sehr, sehr viele Möglichkeiten. Ich freu mich immer, wenn mir wieder was Neues aus den alten Teilen eingefallen ist. Happy Dienstagabend! :-)))))

  • Claudia
    20. November 2018

    Oioioioi, Martina, da sagst Du was, was GENAU MEINEN NERV trifft: „Für die Herstellung eines einzigen T-Shirts wird so viel Wasser verbraucht, wie hier bei uns pro Nase in zweieinhalb Jahren als Trinkwasser verbraucht wird.“ Ist die Zahl nicht ganz schrecklich? Und noch viel schrecklicher wird sie, wenn ich daran denke, wie unsagbar wenig Regen / Schnee wir in diesem Jahr hatten und wie grässlich unüberlegt die Menschen mit unserem mehr als kostbaren Wasser umgehen. Ich will gar nicht überlegen, was da noch auf uns zukommt! Mädels, Wasser sparen ist angesagt! Ab jetzt werden die Blumen gegossen mit dem Wasser, das den Salat saubergemacht hat. Versprochen? Und andere Ideen sind immer willkommen…
    Herzliche Grüße an alle! Claudia

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Das mit dem Wasser vom Salat mache ich seit Jahren so. Ich bring das nicht übers Herz, so kostbares Wasser einfach durch den Abfluss zu jagen. Ich freu‘ mich superdoll, dass wir Raumseelen ganz offenbar wirklich was tun! Ich bin soooo stolz auf euch alle! Ich gehe jetzt zum Gänse essen. Für mich ohne Gans, aber ich freu mich auf die Knödel und den Rotkohl! Schööööönen Abend! :-)))))))

  • Heike.S.
    20. November 2018

    Seit zwei Jahren sieht mein Kleiderschrank sehr übersichtlich aus. Das hat mich allerdings auch ziemlich viel Zeit gekostet.
    Gebraucht kaufe ich für mich nicht, mag ich irgendwie nicht. Dabei hat gebrauchte Kleidung den Vorteil, dass die bei der Herstellung verwendeten Schadstoffe durchs Waschen schon entfernt wurden. Gerade bei Kinderkleidung sollte man das überenken.
    Da ich seit einiger Zeit dem Minimalismus sehr zugetan bin, hat sich das letztendlich auch auf meine Garderobe niedergeschlagen. Mein Geschmack hat sich geändert und ich habe endlich meinen Stil gefunden, der es mir leicht macht, auch den Kleiderschrank übersichtlich zu halten. Kleidung in weiß, grau, schwarz und wenige Teile in Grün. Schlicht, unifarben, aber hochwertiger Stoff und nur Naturfasern. Es gibt schon genügend Mikroplastik, die nach dem Waschen ins Wasser wandert.
    Pailetten, Perlen etc., das war mal, mag ich jetzt gar nicht mehr. Ich trage die Kleidung auch recht lange, was dann doch Gebrauchsspuren zeigt, ist für Haus und Garten immer noch gut genug.
    Der gute Effekt daran: Nicht nur der Kleiderschrank wirkt nicht mehr so kunterbunt, sondern die selbst auferlegte Beschränkung bei der Auswahl führt ganz automatisch dazu, dass wieder Platz und Luft im Schrank herrschen, da ich wirklich viel, viel weniger als früher kaufe. Zur Zeit gar nichts. Wozu auch? Weshalb brauch ich noch ein weißes Shirt, wenn schon fünf da sind. Zwei schwarze Hosen reichen doch, also halte ich auch nicht mehr Ausschau nach einer schwarzen Hose. Sondern erst wieder, wenn eine davon hinüber ist. Und so weiter.

    Llebe Grüße
    Heike

    • Martina Goernemann
      20. November 2018

      Ein übersichtlicher Kleiderschrank ist wunderbar. Ich kann dich so gut verstehen, Heike. Wir Raumseelen habens drauf. Weniger ist einfach mehr. Guts Nächtli! :-)))))

  • Stefanie
    23. November 2018

    Hallo liebe Martina,
    bitte kläre mich bitte auf! Warum sprechen alle von Klamotten? Warum sind das keine Kleider mehr. Gottseidank gibt es noch die Bezeichnung Kleiderschrank. Bei mir wird es immer Kleider geben, die ich mit Dankbarkeit trage. Und so lange die Gesellschaft in der Bezeichnung Klamotte spricht, wird sich nix ändern.
    Das ist meine persönliche Meinung…
    liebe Grüße an die Welt
    Stefanie

    • Martina Goernemann
      24. November 2018

      Ich verstehe was du meinst, Stefanie, aber mich stört das Wort nicht! Für mich als Schreiber ist es sogar hilfreich, weil es alles ausdrücken kann, von der Bluse bis zum Schlüpper! Kleider sind eben nur Kleider! Ärgere dich einfach nicht! Herzlich! M.

  • Stefanie
    24. November 2018

    Danke…bist ne ganz liebe

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