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Advertising/Werbung, Lecker

Sonntagsblatt 103! Heimat !!!

Was schmeckt wie Heimat mit Butter? Ehrlich und schnörkellos? Richtig! Pumpernickel! Allein der Name ist zum liebhaben … Und der Geschmack erst recht. Pumpernickel! Saftige Scheiben,  klare Kanten … ein Brot nach meinem Geschmack.

Pumpernickel ist Heimat für mich. Jeder weiß, ich liiiiiebe Brot. Gutes Brot ohne Schnickschnack.
Aber es gibt nur zwei Sorten, die sich für mich anfühlen wie eingebackene Heimat …
Das eine ist Paderborner Brot, das andere Pumpernickel.
Wenn es mir mal schlecht geht   -was Gottlob sehr selten vorkommt-  dann brauche ich Kartoffelpüree oder Pumpernickel.

Heimat ist für mich pumpernickel

Aber Himmelherjeh … Ich schwärme hier munter drauf los, ohne euch Kaffee angeboten zu haben.
Tassen stehen neben der Kaffeemaschine … und dann nehmt bitte Pumpernickel.
Selbstgebacken mit Butter drauf. Oder mit Gouda. Zu Pumpernickel gehört nicht einfach nur Käse. Zu Pumpernickel gehört meiner Meinung nach ein junger, zart schmelzender Gouda.
Im Ruhrgebiet meiner Kindheit gab es ab November häufig Muscheln, dazu wurden Pumpernickelscheiben mit Butter bestrichen. Ein Heimat – Gefühl!

Ich hab‘ heute nicht nur Pumpernickel mitgebracht, sondern ausnahmsweise auch einen Gast. 
Eine Raumseele h.c. sozusagen. Raumseele ehrenhalber, denn unser Gast hat mir den nötigen Schwung verpasst, es mit dem Pumpernickel backen einfach mal selbst zu versuchen.
Gestern habe ich euch von den Questers erzählt, und bereits angekündigt, dass ihr Manfred Enoksson aus Schweden noch kennenlernen werdet. Hier ist er!

heimat ist pumpernickel backen

Manfred, mein Pumpernickel – Papst!
Ich bin so froh, dass ich ihm zuschauen durfte, wie er das Brot gemacht hat.
Ist nämlich wirklich keine Hexerei, wenn man weiß wie es geht. Und Manfred weiß es!
Pumpernickel kann man in den normalen Backöfen, wie unsereiner sie Zuhause hat, gar nicht backen …
dachte ich immer. Ich war der Meinung. dass es professionelle Beschwadungsanlagen braucht, damit das Brot so schön saftig wird … stimmt alles gar nicht. Es braucht nur ein ganz simples Wasserbad.

pumpernickel ist keine hexerei

Ich kann es kaum erwarten euch das Rezept zu verraten.
Aber heute ist Sonntag, da wird nicht gearbeitet. Für morgen verspreche ich euch das leckerste Pumpernickel, das ihr je gegessen habt nach einem Rezept, das total einfach ist. Denn die meiste Arbeit beim Pumpernickel backen macht der Backofen. Glaubt ihr nicht? Ihr werdet es sehen!

Und wie esst ihr gern Pumpernickel? Mit Butter? Käse? Oder gar nicht? :-))))))
Habt ihr andere Lieblingsbrote? Erzählt doch mal!

Ach ja, wofür werben wir denn heute?
Für Pumpernickel und Heimat – Gefühle. Ein bisschen auch für mein geliebtes Ruhrgebiet und alle Bäcker dieser Welt!

By Martina Goernemann, 9. September 2018
  • 52
52 Comments
  • Sabine Johannsen
    9. September 2018

    Guten Morgen Martina, guten Morgen Raumseelen!
    Ich liebe Pumpernickel!. Am liebsten mit Butter. Diese angenehme Würze und der leicht süßliche Geschmack wenn man es denn lange genug kaut?! Herrlich.
    Gestern habe ich das Vollkornbrot nach Art des Hollywood Farmer‘s Market gebacken und ich muss sagen es schmeckt sehr ! Eine leichte Säure und eine leckere Kruste hat es auch. Ich habe den größten Teil eingefroren weil ich nicht weiß wie lange es sich hält.
    Das Klosterbrot ist leider sehr fest geworden nicht so fluffig.
    Habe mich aber genau ans Rezept gehalten. So werde ich mich weiter durch Dein Buch backen und bin schon ganz gespannt aufs Pumpernickel Rezept! Wünsche Euch allen einen schönen Sonntag!!
    Bine

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Brote mit Sauerteig halten, wenn sie ein gutes Plätzchen kriegen, länger als andere Brote! Dieses Pumpernickelrezept ergibt megasaftige Scheiben, da wirst du jubeln! Vielleicht war die Gärzeit beim Klosterbrot nicht lang genug? Kaffee? :-)))))

  • Katrin
    9. September 2018

    Einen schönen guten Sonntagmorgen!
    Danke für Kaffee und Käsebrot (Pumpernickel mit Gouda präziser ausgedrückt;-))
    Woher kommt denn eigentlich der Name dieses Brots? Ich weiß nur, dass mich der als Kind wahnsinnig amüsiert hat!
    Bei uns gibt’s das sehr selten. Ich muss mal fragen, ob es das in den Bäckereien bei uns eigentlich auch gibt. Eher üblich in Plastik verpackt im Supermarkt in der „lange haltbar Brotabteilung“, wo es dann automatisch so einen „nicht hochwertig Touch“ bekommt….
    Ich mag aber sehr gern noch eine Scheibe mit Butter und Gouda und wenn ich darf ein wenig Pfeffer. Dankeschön ! Muss mich fit machen für den Tag – es steht zuviel an! Mal sehen, was sich alles ausgehen wird;-) ….ein bisschen wie beim Lotteriespiel 😉 !
    Schönen Sonntag ihr Lieben!
    ….wünsch ich euch – Katrin

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Brummkreisel-Katrin, ich wünsche dir von Herzen einen schönen, ereignisreichen Tag! Danke für deine feinen Leckerlichkeiten! :-)))))

  • Katrin
    9. September 2018

    ….und ja ! Liebe Frauke! Danke für die Erinnerung! Ich könnt bitte noch gerne vom Nussherzchen was dazunehmen zu eurem Kaffee! Ist ohne Mehl. Und es gibt auch noch ein paar Minigläschen Mousse au Chocolat und einige Nusskrönchen – die hat überraschend Schwiegermutter beigesteuert mit ein paar Nutellakipferln. Und wer nicht so auf Nüsse steht: es sind auch noch Mandel-Kokos-Röschen da vom Fest.

    Die beiden Pizzabrote sind noch ins Geschirrtuch gewickelt, die hab ich um 22 Uhr noch rasch aus dem Ofen gerettet (mein Mann hätte sie fast vergessen, dann hätten wir jetzt zwei Kohlestücke 😉 ) Die können wir jetzt anschneiden, als Kontrastprogramm und Ergänzung zum Pumpernickelbuffet!
    Greift zu, solang es noch was gibt!

    Danke auch für deine netten Worte letzten Sonntag Frauke!! Hab ich natürlich gelesen, aber kam dann nicht mehr zum Antworten!!
    …folge ich dir eh auf Insta???…
    Lieben Gruß!!
    Katrin

    • frauke
      9. September 2018

      Liebe Katrin, das klingt ja alles super köstlich…
      Wenn noch was da ist – ich probiere mich gerne durch alle Reste durch… ;o)
      Du hattest mir ja mal Deinen Insta-Namen genannt und daher schaue ich immer mal Deine tollen Bilder an – da konnte ich ja dann auch den tollen Pfau von Marie bestaunen.
      Ich selber bin da gar nicht angemeldet – aber ich glaube ich werde mich da noch mal etwas mit auseinandersetzen.
      Hab erst einmal einen schönen Abend und für den Schulstart Deiner Bande alles Gute…
      Herzliche Grüße, Frauke

  • Jutta Gutsch
    9. September 2018

    Guten Morgen liebe Martina und alle Raumseelen

    Pumpernickel ist das Brot meiner Kindheit. Das gab es bei uns in Franken aber nie frisch, sondern immer abgepackt.
    Ich esse es wie damals am Liebsten mit DICK Butter beschmiert …
    Ich bin üb erzeugt, dass viele Kinder dieses Brot gar nicht kennen.
    So wie übrigens auch Hüttenkäse …
    Das besonder Kennzeichen des Hüttenkäses ist seine körnige Struktur und sein milder Geschmack. Auch dieser passt perfekt zum Pumpernickel.

    Bei uns gibt es heute zum Kaffee die ersten Lebkuchen …
    Irgenwie ist mir danach …
    Ich weiß viele finden das doof, schon im September damit anzufangen … weil das Gebäck so typisch weihnachtlich ist.
    Für alle die einen gerne jetzt schon essen wollen … ihr bekommt einen Lebkuchen mit Schokoladenglasur gerne ab …
    So ich verschwinde dann mal in den Garten …
    Ich habe gesehen, dass der Efeu an der Garage zum Nachbarn rüber wächst und das mag dieser gar nicht …
    Also ist heute morgen Gartenarbeit angesagt.

    Herzliche Grüße
    eure Jutta

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Lebkuchen? Jutta, du bist cool! Komm bleib auf einen Kaffee bevor du in den Garten gehst! :-))))

  • Uta Gruenberger
    9. September 2018

    Du bist echt auch zum liebhaben martina – mama mia …
    was dir immer einfällt … in der tat … das wort PUMPERNICKEL allein …
    so herrlich altmodisch mit duft und welt(en) behaftet der erinnerung
    an kindheit und ja, dieser so sehr spezielle duft … einfach herrlich …
    made my day …. uta

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Back‘ halt mit, Uta! Es ist so easy. Druck dir auf jeden Fall morgen das Rezept aus. Dann bist du gerüstet für den Winter! Tee? :-)))))

  • Frau Maiglück
    9. September 2018

    Guten Morgen ihr Lieben, Pumpernickel, mmmmhh!! Da schließe ich mich dir an, liebe Martina, ich ess ihn heute noch gerne. Mit Käse drauf oder so wie ich es von meiner Mama kenne mit Butter bestrichen und eine Scheibe Sandkuchen obendrauf. Das gab’s bei uns oft am Sonntag, ich liebe es heute noch. Habt’s fein ihr Lieben, ich versuche meine typischen September Erkältung in den Griff zu bekommen, jedes Jahr wenn die neuen Kinder mit neuen fiesen Bakterien in die Kita kommen , ist sie fix da. Schönen Sonntag, Maren

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Ich wusste es, dass hier viele Sauerteiglover sind! Die Kuchenvatiante kenn ich auch! Hatte meine Freundin Hiltrud oft als Schulbrot dabei! Kaffee? :-)))))

  • Gabriele
    9. September 2018

    Moin zusammen,

    Pumpernickel !!??! Richtig feines, schwarzes, saftiges Pumpernickel mit dick Butter und Sirup (den von der Zuckerrübe!), was für ein Genuss und allerschönste Erinnerungen an Oma’s Küchentisch 🙂 🙂 Die Alternative mit selbst gemachtem Griebenschmalz war auch lecker.
    Leider ist das, was man heute als Pumpernickel im Laden kaufen kann eher geschmacklos. Deswegen gab es sowas schon lange nicht mehr bei mir. Da werde ich mir wohl doch noch so ein Blubberding ansetzen müssen, wenigstens für das Pumpernickel. Bisher habe ich darauf verzichtet, weil ich gar nicht soooo viel Brot esse.

    Dafür bin ich am überlegen, ob ich mir nicht schon mal eine Runde Spekulatius backe, hmmm. 😉

    Euch allen einen schönen Tag
    Gabriele

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Ach ja, mach‘ doch mit Gabriele. Es ist so ein feiner Schmaus, dieses saftige, herrliche, selbst gebackene Pumpernickel. Am besten den Starter mit Bio-Roggenvollkornmehl ansetzen. Dann geht das Backen wie geölt. Kaffee? :-))))))

  • Milena
    9. September 2018

    Wenn ich auswählen kann zwischen einem knusprigen Dinkel-Roggenbrot aus dem Schmortopf oder einem plastikverpackten Pumpernickel (so kommt es bei uns daher)… dann nehm ich lieber das knusprige Brot.
    Auf Reisen nehm ich vom Buffet gerne mal eine Scheibe Pumpernickel mit einer ebenso dünnen Scheibe Käse. Meine Kinder können nicht verstehen, wie man sowas essen kann…

    Auf das Rezept bin ich sehr gespannt… mein Backofen-Steamer kann beschwaden. Ich wär also gerüstet.

    Ansonsten bereite ich mich auf einen Schreibkurs im Tessin vor. Die Sonnenschrift werde ich dort lernen.
    Und ich stricke Armstulpen für die kommende kühlere Zeit und ich muss mir noch eine Rucksacktasche für den nächsten Flohmarktbesuch nähen. Sag einmal… du hast doch mal von (d)einer Räubertasche hier erzählt. Hast du sie schon eingeweiht? Erzähl doch mal!
    Liebe Grüsse
    Milena

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Die Raubertasche … Ja, das ist eine etwas langwierige Geschichte. Simone und ich haben schon den Prototypen fertig. Superschön, aber ich finde keine passenden Henkel. Sie sollen aus Leder sein, naturfarben, also hellbraun-beige und sie müssen lang genug sein für so eine relativ große Tasche. Vielleicht kann mir eine Raumseele helfen? ich schau schon immer auf den Flohmärkten ob ich eine alte Ledertasche finde, die ich auseinander rupfen kann. Das ganze Internet habe ich auch schon abgesucht. Fehlanzeige! Morgen kriegst du das ultimative Pumpernickel – Rezept! Kaffee? :-)))))

  • presented by Steph
    9. September 2018

    Guten Morgen an euch alle! Pumpernickel, ja den belegte meine Mutter mit Käse, wenn Gäste kamen. Ich erinnere mich an runde Taler. Mir schmeckte es nicht so gut. Vielleicht wäre es ja selbstgemacht einen Versuch wert. 🙂

    Danke Martina, für so viele Anregungen! Gestern habe ich Paula im Quest registriert und das Knäckebrot- ähem die Wikingerpizza – nach dem Rezept aus deinem schönen Buch gebacken. Es ist prima gelungen, das wird’s bei uns öfter geben!

    Euch allen einen schönen Sonntag, mit und ohne Lebkuchen (wir warten immer bis zum 1. Advent damit) und dir, Maren, gute Besserung!

    Herzlichst
    Steph

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Karl De Smedt freut sich über jeden neuen Quester. Schön, dass du jetzt auch dabei bist. Wer kommt noch? Das Knäckebrot von Barbara aus Schweden hat einen hohen Suchtfaktor. Also Vorsicht! :-)))))

    • Milena
      9. September 2018

      Simone kennt bestimmt Martina „Griselda“ vom Machwerke Blog. Sie hat schon viele Taschen entworfen. Man kann die Schnittmuster als Ebook kaufen. Aber was ich sagen will… Martina stellt Lederhenkel her. viele von uns Näherinnen haben nicht so eine starke Nähmaschine, die das schafft. Martina schon und darum kann man bei ihr fertige Henkel kaufen. Ich bin mir sicher, sie macht auch auf Mass und FarbenWünsche erfüllt sie sicher auch.
      Liebe Grüsse

      • Martina Goernemann
        9. September 2018

        Ihr habt recht, ich hab schon mal von ihr gehört. Hab es aber wieder vergessen. Danke, dass ihr mich erinnert. Ich halte euch auf dem Laufenden. Es gibt schon schöne Fotos von Simone, die bei mir am Esszimmertisch den Prototyp näht. Sie ist eine Virtuosin auf der Nähmaschine :-)))))) Kaffee? ProSecco? :-)))))

  • Christina
    9. September 2018

    Guten Morgen liebe Martina und liebe Raumseelen
    Dankeschön für das spezielle Brot mit Butter. Ich lege gerne einige Scheiben dunkles St. Gallerbrot dazu – mein Lieblingsbrot mit Butter. Sieht aus wie ein kleiner Berg und die Scheiben sind alle verschieden gross. Es ist soooooo lecker, dass ich Mühe habe nur eine grosse Scheibe – in der Mitte oder zwei kleine Scheiben rechts und links vom Bergli zu geniessen, mit selbstgemachter Zwetschgenkonitüre (Marmelade) natürlich.
    Ich mag Pumpernickel sehr gerne, leider weiss ich immer noch nicht, wie das aufbewahren am besten funktioniert. Ich habe entweder vertrocknete Scheiben (im Stoffbeutel) oder sie fangen an zu schimmeln.
    Euch allen einen wunderschönen Sommersonntag und herzliche Grüsse von Balkonien mit Bergsicht (dazu passend das Berglibrot) Christina

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Vielleicht verrätst du uns das Rezept vom Berglibrot mal bei Gelegenheit? Das wäre bestimmt lecker. Ich bin ja erst seit kurzem Pumpernickel-Selbstbäcker … bei uns überlebt so ein Laib keine zwei Tage :-))))) Aber ich denke Tontöpfe sollten optimal sein. Ich hab jede Menge Aufbewahrungsmöglichkeiten in meinem Buch beschrieben. Kaffee? Tee? :-)))))

  • Sunnys Haus
    9. September 2018

    Moin Ihr Lieben,

    mmh, Pumpernickel ! Mag ich sehr. Kenne es allerdings auch nur abgepackt, frisch habe ich es leider noch nie irgendwo gesehen. Zum Glück gibt es ja veganen Frischkäse, ich mag das nämlich am liebsten mit Frischkäse und Marmelade. Oder mit Zwiebelschmalz.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
    Birgit

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Es gibt sogar veganes Zwiebelschmalz. Kennst du sicher, gell? Da könnte ich mich rein legen! Kaffee? Tee? Wasser? Butterbrot? :-)))))

  • Tami
    9. September 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,
    ich lese hier eigentlich immer nur still mit, heute kann ich vielleicht weiterhelfen:
    Ganz wunderbare Henkel gibt es bei machwerke.blogspot.com. Im Shop, Rubrik: Material, kann man Lederträger und Lederriemen in allen Farben und verschiedenen Größen kaufen. Länge von 55 bis 75cm, mit und ohne Karabiner in Silber oder Messing.
    Ansonsten habe ich diese Woche mein allererstes Sauerteigbrot gebacken, bin ganz stolz und habe sogar ein Foto davon gemacht Das Rezept habe ich von einer alten Dame, die wiederum von einem Bäcker. Es ist sehr einfach, man muss sich nur etwas Zeit nehmen bzw etwas planen. Besonders gut gefällt mir bei diesem Rezept, dass man den kleinen Rest vom Sauerteig einfach trocknen lässt. Ich bin viel unterwegs und habe oft nicht die Möglichkeit mich regelmäßig um den Starter zu kümmern. Man kratzt das Gefäß nicht vollständig aus und stellt es ohne Deckel in den Kühlschrank. Etwa eine Tag später hat man kleine Sauerteig’krümel‘. Jetzt kann das Gefäß verschlossen und der Sauerteig einfach beim nächsten Mal wiederbelebt werden. Der Ansatz dauert dann keine 5 Tage sonder nur 2-3. Hoffentlich habe ich das verständlich erklärt. Ich freue mich sehr über das Pumpernickel Rezept. Bin im Rheinland aufgewachsen. Dort isst man Pumpernickel mit Butter, frischen, warmen Reibekuchen und Rübenkraut obendrauf.
    Allen hier einen schönen Sonntag,
    Tami

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Herzlich willkommen bei uns, Tami! Das klingt sehr spannend, was du schreibst. Das werde ich sofort meinem Dr. Sauerteig Karl De Smedt erzählen. Wir trocknen ja auch oft Sauerteig, aber deine Methode ist mir neu. Ich freeeeu mich immer so, wenn ich neue Tipps und Tricks erfahre. Aber zu deiner Beruhigung: Der Sauerteig im Glas muss auch nicht ständig gepampert werden. Meine Sauerteigstarter, allen voran Vitus, warten auch oft länger bis sie wieder frisch gefüttert werden. „An Guater hälts aus“ sagt man bei uns in Bayern. Glückwunsch zu deinem ersten Sauerteigbrot. War sicher sehr lecker! Kaffee? :-))))))

  • Ilka
    9. September 2018

    Hallo zusammen,
    hier ist ja schon wieder was los. Tja, Pumpernickel – ist bei uns ein „Anfallsessen“. Gibt es so zweimal im Jahr, wenn uns ein Anfall überkommt. Und dann gern mit Butter und Pflaumenmus. Oder mit Gurke und Lachs. Eine sehr kleine Menge reicht dann aus.
    Tja, mein Sauerteigexperiment: ist etwas seltsam. Noch habe ich mit der Sache nicht abgeschlossen. Aber immerhin was zum aufs Brot gibt’s heute bei mir.
    Ansonsten: Muskelkater wegen „kein Bus“, sonst alles fein.
    Liebe Grüße und allen einen schönen Sonntag
    Ilka

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Au ja, Pumpernickel mit Lachs und Gurke. Sehr fein. Ich oute mich jetzt … bin ja das Kind armer Leute. Ich esse sogar gern Pumpernickel mit Lachsersatz. Kennst du das? diese grell Oragenroten Scheiben aus der Blechdose? Lecker! Was ist an deinem Sauerteigexperiment seltsam? Nimm einen Kaffee, vielleicht kann ich helfen? :-))))))

      • Ilka
        9. September 2018

        oh ja, der ist noch besser 🙂

      • Ilka
        9. September 2018

        Ach ja, die Waffeln waren sehr ok, das Brot war ein Brett. Wir hatten aber noch etwas anderes zu essen und mussten nicht hungern.

        • Martina Goernemann
          9. September 2018

          Oh schade! Wenn Sauerteigbrot nicht aufgeht, liegt es meist an der fehlenden Zeit für die Reife des Teiges. Bist du vielleicht ein bisschen ungeduldig? Ich darf das fragen, denn ich bin die Erfinderung der Ungeduld! Komm‘ lass uns lieber einen Sonntagabend – ProSecco trinken. :-))))))

  • Claudia aus Köln
    9. September 2018

    Huhu, bin wieder daha! Bin wieder zurück aus dem schönen Osten Deutschlands! Die Woche Urlaub war sehr schön und ich habe mich nun auch in den Thüringer Wald verliebt. Ist das schön! All die Wälder… Die frische Luft! Der Kuchen! Und dann Dresden… Immer wieder eine Reise wert. Und in Görlitz waren wir auch. Sehr gepflegt und idyllisch. Von der Landschaft drum herum ganz zu schweigen.
    Aber nun hat uns Köln wieder und ich werde reichlich zu tun haben, um die Beiträge der letzten Woche nachzulesen, denn einen Nachteil hat der Osten schon, denn scheinbar ist er ein einziges Funkloch und ich hatte nur im Hotel über WLAN richtig Empfang, aber dort nicht genug Zeit…
    Pumpernickel.. Oh ja, Martina. Mit schön dick Butter und jungem Gouda, dazu Gürkchen. Lachsersatz…Gibt es den immer noch? Mit gekochtem Ei in dünnen Scheiben drauf und zur Krönung noch diesen schwarzen Kaviarersatz… Uuuuh, der war ja „speziell“. Kennst Du den auch noch? Meine Mutter hat das immer gemacht, wenn Besuch zum Abend blieb. Und dann dazu die Flasche „Erben Spätlese“.
    Ich schnibbel jetzt Obst für eine große Schüssel Obstsalat! Wer möchte? Kaffee gibt es auch!
    Viele liebe Grüße aus Köln! Claudia

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      … oder Liebfrauenmilch, süß und schrecklich! Diesen Kaviarersatz gibt es bei einigen Verwandten bis zum heutigen Tag. :-)))) Aber weißt du was richtig lecker ist? Beim Schweden gibt es Kaviar aus Algen. Ultralecker. Schmeckt auch geil auf dem Pumpernickel mit einem Klecks Mayonaise. Welcome back! Schön dass du wieder da bist! Kaffee? :-)))))

  • Sonnyka
    9. September 2018

    Hallo an alle,
    heute scheint ja hier wieder Brottag zu sein, dan kann ich ja mal meine Frage loswerden. Aber erst mal zum Pumpernickel. Ich esse das seit meiner Kindheit sehr gerne. Kenne aber auch nur das Verpackte. Es gibt noch eine leckere Sorte von Me…..acher (sorry, von mir wird es hier keine Tipps mit vollständigem Namen mehr geben), Von dieser Firma gibt es das Pumpernickel auch in Dosen verpackt. Ich esse dieses schöne Schwarzbrot am liebsten nur mit Butter, mit Gouda oder Camenbert. Ein leicht säuerlicher Apfel dazu ist auch lecker. Ein Brot, egal welches, mit irgendetwas Süßem drauf, käme für mich niemals in Frage!! Ich finde das schmeckt überhaupt nicht. Aber auf das Rezept morgen bin ich schon sehr gespannt. Kann es allerdings im Moment nicht ausprobieren, da mein Mann und ich gerade am Lago Maggiore Urlaub machen.
    Jetzt zu meiner Frage: Ich habe immer das Problem, dass mein im Gärkörbchen gut gegangener Teig, nachdem ich ihn in den auf 250° vorgeheizten Topf buchsiert habe, eine ziemliche Katastrophe ist. Das Backergebnis ist dann schon ganz gut, aber es sieht mehr nach einem zerklüfteten Gipfel als nach einem Brot aus. Es ist übrigens egal, ob in dem Korb ein Tuch lag oder nicht. Oder mache ich evtl. etwas falsch. Die Unterseite im Korb (der Schluss) muss doch auch unten im Topf sein, oder habe ich das bisher falsch verstanden, kippt man den gegangenen Klops einfach mit der Oberseite in den Topf? Ich hoffe, ich hab es einigermaßen verständlich erklärt. Wie macht Ihr das?

    VG
    Sonnyka

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Wer den Schwung noch nicht so ganz raus hat, kann den Backpapier-Trick anwenden. Hab‘ ich im Buch genau beschrieben. Oder versuchs mal ein frei geschobenes Brot. Das heißt, den Teig einfach zwischen Leintüchern gehen lassen (im Buch sind Fotos dazu beim Klosterbrot) und dann auf einem Schieber in den Backofen schubsen. :-)))))

    • presented by Steph
      9. September 2018

      Hallo Sonnyka,

      wenn der Teig recht weich ist, platscht er in den Topf; bei mir auch. Schneidest du das Brot noch ein? Damit es kein Gipfelbrot gibt (es will ja irgendwo hinwachsen) kannst du einfach mit einem scharfen Messer ein paar Schnitte setzen (ich bevorzuge Herz in der Mitte und einige „Sonnenstrahlen“ drumherum. Dann geht es gleichmäßig (und hübsch) auf .

      Ob der Schluss oben oder unten sein soll, ist in manchen Rezepten angegeben; ich mache es wie ich Lust habe

      Einen schönen Urlaub noch :-)))
      Steph

      • Martina Goernemann
        9. September 2018

        Es ist tatsächlich egal ob der Schluss nach oben oder unten kommt. Ist mehr so eine Glaubensfrage unter Bäckern und eine Frage der Optik. :-)))))

  • Silke aus Flensburg
    9. September 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    ich muss ja gestehen, dass ich mich noch immer nicht an das Brotbacken heran getraut habe…
    Und Pumpernickel kenne ich leider auch nur eingeschweißt…

    Hüttenkäse- liebe Jutta – gibt es bei uns des öfteren – schön eiweißhaltig, ideal nach dem Sport!
    Aber auch super lecker im Salat – mein Mann macht den immer so köstlich!!! Aus
    Olivenöl
    Zitronenöl (leider unverschämt teuer)
    Balsamico
    Honigsenf (1 TL)
    Salz und Pfeffer
    ein Dressing zubereiten.
    Dahinein
    Tomaten
    Lauchzwiebeln
    TK – 8 Kräuter
    Hüttenkäse
    geben.
    Alles gut durchziehen lassen und mit frischem Brot aufschmausen – yummie!

    Das vegane Schmalz ist von der „Zwergenwiese“ und sooooowas von lecker!!!

    Ich hatte diese Woche Besuch von Susan aus Hannover und ihrem Mann – es war super nett und wir finden, dass ein Raumseelentreffen unausweichlich scheint ;o))

    Dieser Beitrag enthält Werbung für Hüttenkäse, TK-Kraüter von Iglo, vegane Produkte der Zwergenwiese und nette Raumseelen :o))

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Hahahahaha! Sehr lecker!!! :-)))) Der Tageszeit entsprechend könnten wir langsam zu Pro Secco übergehen. Klingt das wie ein Plan? :-))))

    • Susann aus Hannover
      9. September 2018

      Hallo Silke,

      ach ja, es war schön bei dir! 🙂

      Das Rezept ist ja wieder oberlecker…. du hast ja schon öfter mal solch schnelle leckere Sachen losgelassen, wird zu Hause gleich nachgemacht… 🙂

      Bist du mit deiner Schwester nach Oestergaard gefahren? Wir haben gestern auf halber Strecke wieder kehrt gemacht und hatten dafür heute einen tollen Tag dort.

      Lieben Gruß von Susann und Heiko

  • Gudrun Lochte
    9. September 2018

    Liebe Martina,
    Pumpernickel gab es oft bei mir zu Hause als ich Kind war. Ist bei mir in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten. Muss ich unbedingt wieder ändern. Sowie ich wieder zu Hause bin, werde ich dein morgiges Rezept nachbacken. Mein kleiner Freund wartet schon im Kühlschrank.

    Liebe Grüße
    Gudrun

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Du wirst es liehiehieben! :-)))) Bitte erzähl‘ uns dann wie dein Pumpernickel gelungen ist. Versprochen? ProSecco? :-)))))))

  • Maren Tschentscher
    9. September 2018

    Hi, liebe Martina und alle Raumseelen,

    Zu Sonnykas Frage, den Teig lasse ich direkt kopfüber aus dem Gärkörbchen in den vorgeheizten Gusstopf plumpsen. Wenn du ihn mit dem Schluss nach unten aufgehen lassen hast, ist dieser dann oben oder umgekehrt.
    Viel Spass weiterhin.
    Ich freu mich auf das Pumpernickel Rezept. Schöne Grüsse und noch einen schönen Abend
    Maren T.

  • Sonnyka
    9. September 2018

    Danke für die vielen Tipps . Das baut mich ja etwas auf 😉

  • Susann aus Hannover
    9. September 2018

    Hallo Martina und alle Raumseelen,

    ich kenne Pumpernickel nur in den kleinen abgepackten Rollen als Unterlage für Brothäppchen und die finde ich gräßlich! Das Brot von Manfred sieht aber ganz anders aus, daher vermute ich, dieses würde mir schon schmecken. Denn ein dunkles körniges/kerniges Brot esse ich durchaus gern mal.

    Schön finde ich, daß so viele von euch mit Pumpernickel und Käse aufgewachsen sind, Soulsisters eben, gell? 🙂

    Wenn ich dann demnächst einen neuen Herd habe, werde ich das Brotbacken beginnen und dann auch das Pumpernickel ausprobieren, bin schon sehr gespannt…

    Ja, das Treffen mit Silke diese Woche war wirklich toll und es wäre soooo schön, wenn wir ein Raumseelentreffen in größerer Runde haben könnten! 🙂

    Heute waren wir auf einem Kunsthandwerkermarkt auf einem Gutshof. Nach einer wahren Sintflut vom Himmel gestern, hatten wir heute Glück mit dem Wetter und es war sehr schön. Viele handwerklich selbst hergestellte Dinge von Menschen aus der näheren und einigen aus der weiteren Umgebung. Geballte Kreativität sozusagen!

    Es war aber auch ein Händler dabei, der alte Haushaltsdinge ausschließlich aus Frankreich anbot. Da waren auch einige Sachen dabei, die du Martina auch schon auf deinen Fotos hier gezeigt hast: alte Waschschalen, hölzerne Flaschenträger, Buttermodeln, grüne Einmachgläser usw. Wir haben uns lange mit dem Mann unterhalten und er erzählte, wie er dazu kam, in Frankreich alte Schätze zu kaufen und zu restaurieren. Das hatte schon was! 🙂

    Nun gibt es noch einen kleinen Snack, es sind noch ein paar Radieschen da. Und dann gucken wir ausnahmsweise mal in die Glotze, dort gibt es auf N3 einen Bericht über die Region, in der wir gerade sind: die Ostseeküste zwischen Flensburger Förde und Trave/Travemünde.

    Habt alle einen schönen Abend!

    Lieben Gruß von Susann aus Hannover

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Der Kunsthandwerkermarkt, den du beschreibst, hört sich ganz so an, als hätte dort auch mein Herz gehüpft. Wir waren heute aber auch sehr schön in Keferloh auf dem Flohmarkt. Hab ein paar schöne Sachen gefunden. Jetzt ist der Sonntag gleich Geschichte. Guts Nächtli! :-)))))

  • frauke
    9. September 2018

    Hallo liebe Martina,
    wir essen fast ausschließlich Schwarzbrot. Das ist ähnlich wie das Pumpernickel-Brot. Hier backen fast alle Bäckereien ihr eigenes Rezept. Daher ist die Auswahl an Schwarzbroten sehr groß. Einige backen ganz ursprünglich. Keine Zusätze, kein Schnick-Schack. Das ist das, welches wir essen. Da achten wir sehr drauf. Einige geben Hefe, Körner oder auch Zusätze zur Haltbarkeit oder Malz oder Sirup wg der Farbe dazu.
    Wie gesagt, jede Bäckerei hat ihr eigenes Hausrezept.
    Der Gatte und ich essen tagsüber bei der Arbeit immer Schwarzbrot mit verschiedenen Auflagen. Dazu gibt es immer Obst und Gemüse, n Joghurt – fertig (abends wird gekocht).
    Das ist etwas, das wir einfach nicht über bekommen. Zwischendurch gönnen wir uns auch mal ein bisschen anderes Brot, aber dann muss wieder Schwarzbrot her.
    Es gibt kaum einen Tag, da dem der Gatte nicht ein Schwarzbrotschnittchen mit Käse isst. Das ist sein absolutes Lieblingsessen.
    Daher bin ich schon mal sehr gespannt auf das morgige Rezept.
    Manfred sieht seht nett aus und seine Brote ganz nach unserem Geschmack.
    Vielleicht können wir dann auch bald sagen, das wir ein Hausrezept haben.

    Erst einmal nehme ich gerne ein Schlückchen Prosecco und mach mir gemeinsam mit Euch nen netten Abend.
    Herzliche Grüße und morgen allen einen guten Start in die neue Woche.
    Frauke

  • Tina (östliches Ruhrgebiet)
    9. September 2018

    Hallo zusammen,
    ich mag Pumpernickel auch gern mit Leberwurst (zB das mit Preißelbeeren drin)
    und dann Tomatenstückchen oder eine saure Gurke noch dazu.
    Ach menno, es gibt soviel Leckeres…

    Einen schönen Abend noch , Tina

    • Martina Goernemann
      9. September 2018

      Jaaaa, es gibt so schrecklich viel Leckeres und wenns dann obendrein noch gesund ist … juchuuu! Guts Nächtli, Tina aus dem östlichen Ruhrgebiet! :-))))

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