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Schlau

Sonntagsblatt Ausgabe 52 (zweiundfünfzig)

Neuer Sonntag, neues Sonntagsblatt. Sonntagsblatt Nummer zweiundfünfzig!
So ein bisschen fühlt es sich bei uns im Garten so an, als sei der Sommer vorbei. Heute früh roch es draußen schon nach Herbst.
Ich will das aber nicht so stehen lassen. Und halte dagegen. Mir fiel ein, dass ich es immer als besonders sommerlich empfinde, wenn ich auf der Terrasse Wackelpudding löffeln kann. Eigentlich mag ich den grünen am liebsten, aber der gelbe schmeckt am meisten nach Sommer finde ich.
Ich habe alle Sorten für uns gemacht. Bitte esst die Gläschen alle leer. Neben der Kaffeemaschine habe ich noch reichlich aufgebaut. Ratzeputz leer essen. Alles!!! Damit es wieder schönes Wetter wird.

Es war wieder mal keine so gute Woche für die Welt,  da werdet ihr mir recht geben, gell? 
Ich bin so gar nicht der Mensch der den Kopf hängen lässt. Wirklich gar nicht.
Aber manchmal werde selbst ich mutlos, wenn ich sehen wie viel Trauer und Elend über andere Menschen gebracht wird. Im Namen von was eigentlich? Religion? Besserwisserei? Arroganz? Selbstherrlichkeit?
Ich denke oft an Tagen wie diesen, nach Charlottesville, Barcelona, Turku … dass die Attentäter doch auch mal als kleine Jungs angefangen haben. Niedliche sabbernde Kleinkinder,  wahrscheinlich zum knuddeln süß. Mit Knopfaugen. Kinder, die höchstwahrscheinlich eine Mutter hatten, die sie liebte. Wie kommt dieser Hass in deren Herzen?
Haben die Mütter den Hass gesät? Die Väter?

PASST BITTE IMMER GUT AUF EUCH AUF, VERSPROCHEN?

 

 

By Martina Goernemann, 20. August 2017
  • 43
43 Comments
  • Claudia
    20. August 2017

    Liebe Martina, liebe Raumseelen. Aggression und Gewalt. Ein Thema, das wir hier zu Hause auch viel besprechen. Mein Mann bearbeitet Aggressionsdelikte und stellt eine Veränderung nicht nur in der Häufigkeit, sondern auch in der Massivität fest. Auch sind es immer mehr Frauen, die gewalttätig werden. Der Stinkefinger ist nur noch selten Grund einer Anzeige. Es geht gleich viel heftiger zu.
    Früher hat man zb eher gegenseitig im Straßenverkehr auf einander aufgepasst. Heute, so hat man den Eindruck, ist vielen die Gesundheit und das Leben der Einzelnen egal. Ich will nicht Schwarzmalen, aber wir müssen uns vor Augen halten, dass sich der Umgang miteinander „draußen“ geändert hat. Der Ton ist nicht nur rauer geworden, er verschlägt einem manchmal sogar die Sprache. Rücksichtnahme… Davon nur ein bisschen durch jeden von uns und das Miteinander wäre friedlicher. Und da sind wir noch lange nicht bei den Attentaten und Wahnsinnigen, die nur darauf aus sind, andere Menschen zu töten und zu verletzen. Ich kann mich Martina nur anschließen… Passt alle gut auf Euch auf!
    Bunter Wackelpudding kommt gerade recht! Ich habe heute nur Kaffee. Aber der kommt ebenso von Herzen! Liebe Grüße. Claudia

    • Martina Goernemann
      20. August 2017

      Ich empfinde das ganz ähnlich wie du, Claudia! Ich versuche so oft es geht, durch mein eigenes Verhalten Druck aus dem Kessel zu nehmen … ein Lächeln, ein Dankeschön … aber immer gelingt es mir nicht. Manchmal bin ich zu geschockt. Auf einen guuuten Sonntag. Herzlich! Martina

      • Claudia
        20. August 2017

        Das ist auch meine Auffassung, liebe Martina. Freundlichkeit und Höflichkeit stecken an und tun gut. Das lassen wir uns nicht nehmen! 🙂

  • Ines / Eclectic Hamilton
    20. August 2017

    Guten Morgen liebe Raumseelinnen, ich bin wieder zurück aus dem Urlaub. Natürlich mit ganz viel Kaffee und etwas Sonne im Gepäck. Ich hoffe ihr bekommt davon heute alle etwas ab.
    Wackelpudding ist so gar nicht meins, liebe Martina! Aber Kaffee dafür umso mehr.
    Du sprichst heute ein ganz schwieriges Thema an, und ganz ehrlich, ich möchte mich nicht damit befassen. Denn dadurch wird es für mich noch schlimmer. Ich verschließe natürlich nicht die Augen vor den momentanen Gräueltaten, aber ich lasse sie nicht in mein Herz. Niemals!
    Nun aber etwas erfreuliches:ich war ganz im Süden Kroatiens auf der Halbinsel Peljesac im Urlaub. WOW! Was für ein schönes Fleckchen Erde. Es hat mich jeden Tag aufs Neue sprachlos gemacht. Mit dieser schönen Natur und tollem Flair habe ich definitiv nicht gerechnet. Ich habe mich direkt verliebt!
    Kennt ihr eigentlich schon den Trick, wie ihr die Blüten von Hortensien und Rosen seidig weich trocknen könnt? Mit Glycerin! Mehr dazu könnt ihr auf meinem Blog nachlesen: https://eclectichamilton.blogspot.de/2017/08/hortensien-und-rosen-seidig-weich-trocknen.html.
    Leider hat es bei mir aber nur mit gekauften Blüten funktioniert. Die geschnittenen Rosen und Hortensien wollten nicht! Wisst ihr vielleicht weshalb?
    Nun wünsche ich euch einen schönen Sonntag. Alles Liebe von Ines

  • Ilka
    20. August 2017

    Guten Morgen zusammen,
    hier scheint schon die Sonne, aber es ist noch recht frisch. Also besser Söckchen anziehen beim Puddinglöffeln 🙂 , ich stelle eine Birnentarte dazu https://wasmachstdueigentlichso.wordpress.com/2017/08/18/birnentarte/
    Und ja, die Nachrichten machen mich auch wütend. Das darf nicht sein! Gleichzeitig sollten wir aufpassen, dass wir nicht über jedes Stöckchen springen, das uns hingehalten wird. Sicher ist, dass dort gefilmt wird, wo es furchtbar aussieht. Ich will mir vom Terror nicht vorgeben lassen, wo ich mich aufhalten darf. Und bevor ich mich total in Rage rede (geht auch nicht wegen bissel heiser) hier noch unsere „Freude der Woche“: die Potsdam Royals haben gestern vorzeitig mit dem 12. Saisonsieg die Meisterschaft der GFL 2 entschieden. Hach. Wir freuen uns noch weiter und machen uns ansonsten einen schönen Sonntag.
    Euch alles Gute
    Ilka

  • Christina
    20. August 2017

    Guten Morgen ihr Lieben
    Danke für gelben Wackeöpudding liebe Msrtina
    Ich stelle ein Körbchen frische Erdbeeren direkt.vom Bauern dazu.
    Das Bild.vom kleinen Jungen der zum jungen Mann voller Fanatismus wird ist sehr berührend und hilft ein wenig bei der persönlichen Entscheidung zu versuchen Hass nicht Hass zu begegnen.
    Trotz allem einen Sonntag mit friedlichen Gedanken und kleinen Alltagsfreuden für uns alle Christina

  • Jutta
    20. August 2017

    Guten morgen liebe Martina und alle Raumseelen,

    wir alle sind berührt durch die Geschehnisse der letzten Tage .., Wochen … ja sogar … Jahre.
    Martina ich stimme dir absolut zu, alle Kinder sind gleich!!!
    Ich schreibe das aus tiefster Überzeugung, da ich Kinder als allen Teilen der Welt toll finde.
    Jede Nation hat etwas besonderes …

    Alle Eltern geben ihre Werte an die Kinder weiter.
    Glaubt mir … alle Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder.
    Doch was ist das Beste?
    Anerkennung … Wohlstand … geachtet werden … – das sind nur drei Beispiele.

    Täglich erlebe ich inzwischen verzweifelte Eltern, die für die Chancengleichheit ihrer Kinder einen Platz in meiner Kita wollen.
    Das erlernen unserer Sprache steht dabei bei den Gründen an erster Stelle.
    Doch diese Plätze sind rar … und werden durch den Fachkräftemangel noch seltener.

    Die Wut und Trauer über eine Ablehnung ihres Kindes, für einen Kita-Platz bekomme ich in jeder Facette mit.
    Ich kann die Eltern gut verstehen.
    Sie wollen ein Chance … eine gute Förderung … für ihr Kind.
    Das ist bei deutschen Eltern genauso wie bei Eltern mit Migrationshintergrund.

    Doch Eltern die die Sprache nicht so gut können, werden in solchen ablehnenden Momenten ungehalten und lassen ihrem Zorn freien lauf.
    Was haben sie oft noch zu verlieren?

    Ein wütender Vatern, mit Migrationshintergrund, sagte zu mir:
    „Deutschland was seit ihr für ein Land?
    Ihr lasst alle rein und dann helft ihr nicht“.
    Dabei spukte er mir vor die Füsse.
    Ich sehe diesen Vater öfter auf der Straße, der Hass das sein Kind keinen Platz in meiner Kita bisher erhalten hat, ist in seinen Augen abzulesen.
    Was wird er wohl seinem Kind zuhause über Deutschland und die Chancen-Gleicheit sagen?

    Ich finde die Situation sehr schwer …
    Solange wir im Fernsehen und Internet zeigen, wie wir im Schlaraffenland leben …
    Essen in Überfluss haben.
    Weitgehend kostenlose Bildung für die Kinder haben.
    Wir für 19€ durch Deutschland in schicken Zügen fahren oder
    für kleines Geld mit Last-Minute um die halbe Welt fliegen …
    Werden die Menschen, denen es nicht so gut geht in unser Land kommen wollen.
    Das das nicht klappt … sehen wir aktuell …

    Ein nachdenklicher Sonntag ist das heute …
    Ich werde mich jetzt dann in meine Küche stellen und einen Kuchen backen.
    Als Symbol für ein gemütliches Zuhause …
    Ein Leben, dass ich jedem Menschen gönnen möchte.

    Herzliche Grüße
    Jutta

    • Martina Goernemann
      20. August 2017

      Ich danke dir für deine Gedanken, Jutta. Hass ist wirklich die Wurzel allen Übels. Du brauchst viel Kraft für deine (wichtige) Arbeit. Ich bewundere dich! Herzlich! … und bis bald! :-))))

    • Claudia
      20. August 2017

      Liebe Jutta, Respekt vor Deiner Arbeit! Ich kann es noch mehr nachvollziehen, seitdem meine Tochter in der Ganztagsbetreuung arbeitet. Sie hatte nach dem Master in Physik das Gefühl, sie müsse erst einmal etwas Geerdetes machen und bekam einen Job in einer Grundschule. Das, was sie mir manchmal erzählt, lässt mich staunen. Leider auch oft im negativen Sinne. Sie hat es zeitweise schwer mit Jungs, die meinen, nicht auf sie hören zu müssen, weil sie nur eine Frau sei. Andererseits beflügeln sie Kinder, die so gerne lernen und sich auch im Miteinander Mühe geben. Wieso lehrt man Kindern und Jugendlichen nicht mehr Ethik? Das müsste ein Unterrichtsfach sein. Unabhängig vom Religionsunterricht. Du hast Recht, Jutta. In allem was Du schreibst. Liebe Grüße. Claudia

      • Jutta
        20. August 2017

        Liebe Claudia,
        ich freue mich sehr über deinen Kommentar … DANKE …
        Ethik … ist für mich schon alleine eine Sache des Vorbild seins!
        Kinder (vor allem die Kleinen) lernen ja am Vorbild.
        Ich glaube wenn jeder sich das zu Herzen nimmt im Alltag, dann ist schon viel geschehen.

        • Sunnys Haus
          21. August 2017

          Liebe Jutta,

          da hast Du so Recht ! Ich stelle mir Deine Arbeit sehr schwer vor, gerade wenn es darum geht, nicht alle Kinder annehmen zu können und dann immer wieder mit der Wut konfrontiert zu werden. Großen Respekt dafür.

          Liebe Grüße
          Birgit

  • Ursula
    20. August 2017

    Gute Morgen,

    die Welt ist an so vielen Stellen krank, man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Und ja der Ton hat sich verändert in alle Bereichen. Härter, schneller, weiter in allen Bereichen.

    Ich höre schon eine ganze Weile keine Nachrichten mehr. Ich find es einfach nur schrecklich.

    Ok dann nehm ich mal einen Wackelpudding. Ich mag den grünen.
    Ich stelle noch frisch aus dem Ofen knusprige Scones dazu.

    LG
    Ursula

    • Ines / Eclectic Hamilton
      20. August 2017

      Liebe Ursula, da hast du vollkommen recht. Auch ich verzichte schon seit Jahren auf die tägliche Dosis Nachrichten. Es lebt sich somit einfach leichter … auch wenn es wirklich traurig ist.
      GLG von Ines

    • Jutta
      20. August 2017

      Liebe Claudia,
      ich freue mich sehr über deinen Kommentar … DANKE …
      Ethik … ist für mich schon alleine eine Sache des Vorbild seins!
      Kinder (vor allem die Kleinen) lernen ja am Vorbild.
      Ich glaube wenn jeder sich das zu Herzen nimmt im Alltag, dann ist schon viel geschehen.

  • Claudia
    20. August 2017

    Liebe Raumseelen! Ich würde gerne über ein Buch berichten, das ich in den letzten zwei Wochen gelesen und angewendet habe. Es heißt „Die magische Küchenspüle“ von Maria Cilley. Nach der Haushaltsauflösung meiner Mutter, dem Aus-und wieder Einziehen und wieder Ausziehen meiner Töchter und diversen familiären „Beanspruchungen“ und einem 35-Stunden-Job nebenbei sah ich mich jetzt am Rande einer haushaltlichen Versumpfung. Nein, nicht am Rande… Ich stecke mitten drin! Ich gebe zu, dass ich am Wochenende und am Feierabend kraftlos und hilflos vor dem Chaos stehe. Wo anfangen? Ich habe mir Erleuchtung von Marie Kondo, der Ordnungsqueen aus Japan, erhofftt. War nicht schlecht, aber ich konnte nur ein, zwei Dinge wirklich brauchbar übernehmen, was mich aber nicht aus dem Gesamtchaos auf Dauer rettet. Ich brauche in solchen Situationen handfeste Anleitung. Hilfe fand ich nun bei einem Buch aus Amerika, das mir bisher mehrfach immer wieder begegnet ist und wo ich jedes Mal dachte: So ein Quatsch. Doch jetzt gab ich ihm eine Chance und siehe da: Grandios!
    Es beginnt mit der Aufgabe die Küchenspüle auf Hochglanz zu bringen. Hört sich erst mal bekloppt an, aber ich dachte, irgendwo muss man ja anfangen. Also schrubbte ich die Küchenspüle. Das Verrückte ist, dass sich der Zustand der blinkenden Küchenspüle nicht nur auf s eigene Gemüt positiv auswirkt, sondern irgendwie passiert es, dass die umliegenden Flächen auch von der Sauberkeit und Ordnung „angesteckt“ werden. Dann proklamiert „Flylady“ (Spitzname der Autorin) das Aufräumen in Mini-Schritten (15 Minuten pro Tag mit gestelltem Wecker), das Putzen nach Zonen und das vorherige Ausmisten (27-Teile-Boogie). Denn sie sagt:“Gerümpel kann man nicht aufräumen“. Zu der Erkenntnis muss man erst mal kommen, wenn man vor lauter Gedöns keinen klaren Kopf hat. Flylady sagt außerdem, man solle sich Routinen angewöhnen. Eine davon ist (und das stellt sich derzeit auch als hilfreich heraus) sich jeden Abend die Kleidung für den nächsten Tag raus zu legen. Und die Dinge für den nächsten Tag bereit zu legen bzw in die Tasche zu tun. Das macht mich morgens wirklich ruhiger und weniger hektisch. Bei allem betont sie, dass es genau so wichtig ist, auf sich selbst zu achten. Kein Putzen in Schlabberjogginghose und mit ungekämmten Haaren! Nein, als erstes wird sich vernünftig angezogen und zurecht gemacht. Und man soll auch zu Hause Schuhe (Schnürschuhe) tragen, um jederzeit in der Lage zu sein, zum Müll raus zu gehen oder was sonst so anfällt. Das mit den Schuhen… Da tu ich mich noch schwer… Sie greift auch das Seelenleben auf. Aus eigener Erfahrung heraus. Sie versteht einen und nirgendwo spüre ich einen erhobenen Zeigefinger. Auch widmet sie ein ganzes Kapitel dem Vorgehen für berufstätige Frau die nicht so viel Zeit zu Hause verbringen. Ich konnte mit den Haushaltsratgebern adretter Singlefrauen ohne Kind und Kegel bisher selten was anfangen, aber diese Autorin hier weiß wo der Hase im Pfeffer liegt. Die Beispiele, die manchmal aufgeführt werden, sind echt krass und dann denke ich mir, so schlimm ist es ja doch nicht bei uns… Es hat sich hier schon viel getan und ich sehe die Veränderungen. Die „Mini-Schritte“ zeigen Wirkung, ohne dass ich erschöpft bin. Ich kann das Buch bestens empfehlen. Auch wenn ich allen wünsche, es nicht zu brauchen. Liebe Grüße und noch einen schönen und friedlichen Sonntag. Claudia

    • Martina Goernemann
      20. August 2017

      :-)))

      • Stefanie
        3. September 2017

        Hallo Claudia,
        mit Neugierde habe ich Deinen Beitrag gelesen. Ein bisschen herum gegoogelt in der facebookseite beigetreten und dann doch das Buch bestellt. Ich muss sagen die Tipps haben was. Bin im Moment bei den 15 Minuten und das ist eine ganz schlaue Technik. Vielen Dank für die Vorstellung des Buches.
        Liebe Grüße Stefanie

    • Ines / Eclectic Hamilton
      20. August 2017

      Liebe Claudia, das klingt doch mal wirklich toll! Ich freue mich sehr, dass du eine gute Lösung für dich gefunden hast und bin mal gespannt wie es zukünftig läuft. Bitte berichte unbedingt mal wieder. Das Buch steht jetzt nämlich schon auf meiner Merkliste.
      GLG von Ines

      • Claudia
        20. August 2017

        Oh liebe Ines, wo Du doch so ein tolles und ordentliches Haus hast… Ich weiß gar nicht, ob Du da noch so viel für Dich in dem Buch entdecken kannst. Aber Anregungen gibt es reichlich… Interessant ist es jedenfalls. Auch die einzelnen Berichte von Frauen, die das Prinzip schon probiert haben (meist Amerikanerinnen) sind interessant. Zwar für Deutsche Ohren etwas seltsam teilweise, aber ab und zu dachte ich mir: Wow, so schlimm kann es zugehen?

        Freut mich, dass Du solch einen schönen Urlaub hattest. Meine Tochter kommt heute aus Slowenien zurück. Sie ist ganz begeistert. Gebiete, die man sich wirklich mal genauer ansehen sollte…

        Hab noch einen schönen Sonntag! Liebe Grüße. Claudia

        • Ines / Eclectic Hamilton
          21. August 2017

          Liebe Claudia, das Hamilton sieht nicht immer so ordentlicht aus wie auf den Fotos. Und bevor ich fotografiere, räume ich natürlich auf ;-))). Ich bin jemand, der sich ganz schwer von Dingen trennen kann. Daran würde ich gerne arbeiten.
          Aufgrund eines großen Staus hat uns das Navi 2 Stunden quer durch Slowenien geschickt: WOW! Was für eine schöne Natur!!! Dort kann man sicherlich toll wandern und die Ruhe genießen. Ich glaube also sofort, dass es deiner Tochter dort sehr gut gefallen hat.
          Liebste Grüße von Innes

    • Monika (Frau Witt)
      20. August 2017

      Guten Morgen Claudia, guten Morgen Ihr Raumseelen,
      hier am Rhein ist für heute der Sommer zurück, so dass ich heute den Wackelpudding ohne Socken genießen könnte 😉
      Der Terror in der Welt ist fürchterlich und man weiß nie – oder Gottseidank? – wo überall noch tickende Zeitbomben umher laufen. Man weiß nie, ob sie aus ideologischen Gründen aktiv werden oder ob es sich um menschenverachtende Individuen handelt, die morgens plötzlich mit diesem Plan im Kopf aufstehen.
      Aber der Umgang untereinander hat sich verändert und ich sehe eine große „Mitschuld“ bei den sozialen Medien und unserem Umgang damit – sind wir doch mal ehrlich: Wie oft haben wir eine Nachricht geschrieben, statt kurz einmal anzurufen ? Wie oft wird sogar via Nachrichtendienste miteinander gestritten, anstatt sich dabei in die Augen zu sehen?
      Weil wir Angst vor der direkten Antwort haben? Weil wir den direkten und respektvollen Umgang durch die selbstgewählte Distanz verlernen ?
      Wann wurde der hippe Lebensstil „Cocooning“ zur Isolation?
      Wie oft schauen wir uns Bilder im Internet an, die selbstdarstellende Narzissten von sich um die Welt schicken und wir finden sie toll. Wer weiß wieviel davon nur Show ist.

      Jetzt komme ich zu Deinem Bericht Claudia: Ich werde mir dieses Buch einmal anschauen; das klingt so, als könnte ich es gut gebrauchen. Ich habe nämlich sehr strukturierte Menschen in meinem Umfeld, deren Wohnungen/Häuser immer aussehen wie aus einem Katalog, jederzeit vorzeigbar. Tolle Fotos von schön aufgeräumten und eingerichteten Wohnräumen die man im Internet bestaunen kann geben mir hin und wieder den Rest. Warum? Hin und wieder stehe ich mut-und antriebslos mitten in unserem Haus und finde den Anfang nicht.. und dann denke ich: Wie machen die das ?? Ich weiß, das niemand immer und ständig ein vorzeigbares Heim hat, daß Fotos ja auch nur eine Ecke des Raumes zeigen (wer weiß, wie es hinter dem Bildausschnitt aussieht?? Vielleicht liegen da die ollen Socken von gestern auf der Erde ?!) und das man sich nicht stressen muss. Bei uns wird gelebt, es darf etwas herumliegen, ich gehe schließlich arbeiten, es sind Kinder im Haus – meistens gelingt es mir mit diesen Argumenten mich wieder abzuregen, aber manchmal eben nicht. Deswegen: Danke für den Buchtipp – ich werde es mir mal anschauen. Bis dahin werfe ich hin und wieder einen Blick auf ein Schild in unserem Flur (direkt gegenüber der Eingangstür): My House was clean last week – sorry you missed it.
      In diesem Sinne wünsche ich Euch einen entspannten Sonntag !
      Liebe Grüße, Monika

      • Claudia
        20. August 2017

        Hallo Monika, das Schild, das Du erwähnt hast, hängt in meiner Küche ;-). Doch immer kann ich mit der Chaotik um mich herum nicht so humorvoll umgehen und es geht mir einfach tierisch auf den Zeiger. Ich kann auch all das unterschreiben, was Du gesagt hast… Mir geht es nicht darum ein katalogmäßig vorzeigbares Heim zu haben. Mein Ziel ist es einfach, mein Zuhause in einem Zustand zu haben, so dass ich nach der Arbeit Ruhe finden kann und nicht das Gefühl habe, ich komme nach Hause und hier geht die Arbeit weiter. Und Dinge um mich herum, die meiner Familie und mir entsprechen und kein Aufbewahrungslager für die Gegenstände meiner Eltern etc.
        Ich würde mich freuen, liebe Monika, wenn Du mal berichtest, wenn Du Dir das Buch besorgt hast. Halt die Ohren steif ;-). Liebe Grüße. Claudia

      • heikevonannajulie
        21. August 2017

        Hallo Monika,
        der von Dir zitierte Satz ist mir auch schon manchmal begegnet und ich finde ihn so treffend gut.
        Diese Frage „Wie machen die das?“ stelle ich mir auch oft. Und weil ich auch häufig nicht weiß, wo anfangen, habe ich mir vor einiger Zeit einen Kissenbezug gegönnt mit dem Satz: „Sorry for the mess, but we live here.“

        Liebe Grüße sendet die Heike

    • Ursula
      20. August 2017

      Hallo Claudia,
      ich bin ja auch gerade dabei – öhm schon ein paar Monate – gerümpelfrei zu wohnen.
      Gar nicht so einfach. Was ich aber inzwischen durch das lesen von vielen minimalisten Blogs, Aufräumbücher, Aufräumtipps, Einfach bewußt leben etc. für mich herausgefunden habe es braucht Zeit. Ja einfach Zeit.

      Heute hab ich die Schlafzimmeschränke und Schubladen durch – hatte dies vor einigen Monate gründlich aussortiert und aufgeräumt -45 min, ich war fertig das eine oder andere Teil durfte in den Sack kurz nicht so ordentliches aufgeräumt, abgestaubt, Fertig.

      Ich habe vor einigen Monaten in einem Schwung ziemlich viel aussortiert das eben was mir auf den ersten Blick schon lange im Weg war.
      Jetzt fange ich an Raum für Raum durchzugehen. Es macht einfach Spaß und letztendlich wohnen wir in dem Haus und da darf dann wohl das eine oder andere….

      Aber ich hab es selber gemerkt. Sie äußere Ordnung hilft ungemei für die Innere.
      Vor ein paar Tagen benötigte mein Mann bestimmte Versicherungsunterlagen. Ein Griff und ich hatte Sie. Die Zeit hat sich gelohnt in den Papier Orndung zu machen.

      Wenn es mein Geldbeutel zulässt tausche ich das eine oder andere durch schöneres oder zweckmässigeres aus. Ansonste ist es ebenso.

      • Claudia
        20. August 2017

        Hallo Ursula, das Entrümpeln und Aussortieren hilft wirklich sehr. Das habe ich auch gemerkt. Schwer fällt es mir bei „fremden Sachen“, also zb bei den Dingen meiner Mutter. Da sie mit im Haus wohnte, befindet oder befand sich noch sehr viel hier und wie oft befand ich mich im Zwiespalt von befreiendem Ab-in-die-Tonne und „Aber Du kannst doch nicht die gute Vase….“. Es ist ein Prozess, der nun sich schon im 5. Jahr hinzieht und ich bin immer noch nicht fertig. Das zehrt. Und jetzt dachte ich, wenn ich nicht langsam zu Potte komme, dann wird das nix mehr. Also laufe ich nun immer öfter mit einem Müllbeutel durch s Haus und gebe nicht Ruhe bis sich 27 Dinge drin befinden und dann sofort (den Schnürschuhen sei Dank) zur Mülltonne. Nicht lang nachdenken und weg! Das tut sooooo gut! Ich wünsche Dir auch noch viel Erfolg beim Entrümpeln und viele befreiende Momente. Hab noch einen schönen Abend! Liebe Grüße. Claudia

        • Monika (Frau Witt)
          20. August 2017

          Hallo Claudia, ich werde berichten,versprochen! Ganz liebe Grüße, Monika

    • Sunnys Haus
      21. August 2017

      Liebe Claudia,

      das ist ja ein sehr schöner Bericht, danke dafür 🙂 ! Das Buch habe ich auch, genau wie das von Marie Kondo. Beide haben mir sehr geholfen, mein damaliges Baustellenchaos in den Griff zu bekommen und den Zustand auch tatsächlich zu halten. Es gibt hier noch „Hot spots“, wo Papiere anfangen, sich zusammenzurotten. Ich habe noch nicht für jedes Problem eine Lösung. Aktuell reißt es gerade wieder ein bisschen ein. Meine Küche war schon mal so weit, dass ich sie immer top in Ordnung hatte. Jetzt sammeln sich wieder Dinge auf der Ablage und ich muss sie aufräumen. Warum nur ? Aber zum Glück weiß ich ja dank Flylady, wie ich das wieder in den Griff bekommen kann.

      Eine Weile hab ich sogar ihre App genutzt. Allerdings ist das mit Beruf, Sport und anderen Verpflichtungen nicht zu stemmen. Insofern ist mein Haushalt jetzt nicht so perfekt wie ihrer, aber die Routinen hab ich immernoch. Spüle saubermachen, alles wegräumen, was auf der Ablage rumsteht und schon gehts mir besser. Chaos erdrückt mich. Aktuell hab ich aber so viel zu stemmen, dass ich viel zu wenig Zeit für alles habe. Umso besser, wenn mich dann nicht auch noch meine Küche stresst.

      Das mit den Schuhen ist für mich nichts, muss ich gestehen. Ich laufe drinnen nicht mit Schuhen herum, schon gar nicht auf dem Parkett. Funktioniert aber trotzdem. Wenn ich raus zum Müll muss stehen Latschen parat, in die ich dann eben schlüpfen kann.

      Eigentlich minimalisiere ich meine Sachen ja seit inzwischen fast vier Jahren. Aktuell kommt aber einiges dazu, das ich aus dem Haus meiner Mutter mitnehme. Da ich mich weigere, die Wohnräume wieder voller zu stellen- außer mit ausgesuchten Dingen wie der alten Nähmaschine und Co – sammelt sich gerade alles in den Wirtschaftsräumen und die waren sowieso noch nicht fertig. Und sie sind winzig.

      Hab also gerade Stress mit zuviel Kram und dem Problem des Loslassens in ganz großem Stil. Muss diese Woche mein Elternhaus soweit parat haben, dass ich es an den Käufer abgeben kann. Werde also ein paarmal runterfahren in dieser Woche, die zum Glück eine Freiwoche ist.

      Glücklich bin ich inzwischen mit meiner Kleidung. Ich habe sie soweit minimiert und nach Kondo gefaltet, dass ich immer einen Überblick habe und dass alles in meine Kommoden passt. Das ist wirklich mal eine großen Sorge weniger.

      Ich bin gespannt, was Du für Erfahrungen machst und wünsche viel Freude mit dem Buch :-).

      Liebe Grüße
      Birgit

      • Claudia
        21. August 2017

        Hallo Birgit, da scheinen wir ja mit ähnlichen Problemen zu kämpfen zu haben. Es ist schon eine ziemlich harte Aufgabe mit der Haushaltsauflösung der Eltern. Man muss die Dinge fast unweigerlich für eine Zeit einlagern, denn meist muss es ja flott gehen, damit Wohnung oder Haus weitervergeben werden können. So war es hier auch. Letztendlich muss man für jedes einzelne Teil entscheiden. Man nimmt jedes Teil in die Hand und jedes Teil weckt Gefühle und Erinnerungen. Von daher kann ich gut verstehen, wie sehr Du derzeit eingespannt bist.
        Bezogen auf die Bücher ist es bei mir auch so, dass ich das Faltprinzip von Marie Kondo übernommen habe. Wir haben uns kürzlich zwei schöne weiße Kommoden beim Schweden gekauft und da steckt jetzt ein Großteil unserer Kleidung drin. Haushaltstechnisch fühle ich mich allerdings Flylady näher. Ich hab das Buch erst zwei Wochen und wie Du auch das mit der Spüle umgesetzt sowie dazu das Entrümpeln der 27 Teile und die Routine mit der Kleidung abends. Ich nähere mich dem Ganzen nach und nach an und hoffe, dass ich meinem Ziel näher komme, mehr innerliche Ruhe zu bekommen. Vielen Dank, dass Du auch so ausführlich geschrieben hast. Ich wünsche Dir noch viel viel Kraft… Ich ahne, dass das im Moment nicht so einfach für Dich ist. Pass auf Dich auf. Liebe Grüße. Claudia

        • Sunnys Haus
          21. August 2017

          Liebe Claudia,

          Sieht ja wirklich so aus, als hätten wir da gerade ähnliche Baustellen. Bin gerade im Haus und es ist genauso, wie du sagst. Ich nehme alles in die Hand und muss Tausende von Entscheidungen treffen. Einiges nehme ich mit und gehe es mit meiner Mutter noch mal durch, aber das meiste muss ich einfach alleine entscheiden. Das ist wirklich total schwer.

          Stimmt, für den Haushalt finde ich die FlyLady auch hilfreicher. Die eine oder andere Routine habe ich richtig verinnerlicht.

          Liebe Grüße,
          Birgit

  • Anita
    20. August 2017

    Hallo liebe Raumseelen, da kann ich gleich noch was beitragen… liebe Claudia, kennst du den täglichen Kalender von Rita Pohle „Entrümpeln für jeden Tag“?. Man denkt ja immer, das brauche ICH doch nicht… aber siehe da, er hat doch den Weg zu mir gefunden und ich find ihn total klasse!! Jeden Tag ein kleiner Schritt hin zum Entrümpeln. Nicht nur Materielles, auch Gedanken, Beziehungsgerümpel, das Energie kostet. .Er hat aber auch gute Ideen parat.. Der Tipp für den heutigen Sonntag lautet : Genießen Sie den Sommer. Machen Sie eine Fahrradtour oder gehen Sie zum Wandern. Und lassen Sie sich auch bei schlechtem Wetter nicht die Laune verderben… in diesem Sinne wünsche ich allen hier einen schönen Sonntag! liebe Grüße Anita

    • Claudia
      20. August 2017

      Hallo Anita, vielen Dank für den Tipp! Hört sich gut an und ich werde mir den Kalender mal genauer anschauen… Hab einen schönen Sommerabend (auch wenn ich die Temperaturen teilweise schon eher herbstlich finde). Liebe Grüße. Claudia

  • Karen Heyer
    20. August 2017

    Hallo liebe Raumseelen, Hallo Martina,
    über diese sinnlosen Gewalttaten in wessen Namen sie auch immer geschehen mögen, bin ich furchtbar traurig und ratlos. Wir dürfen uns davon nicht einschüchtern lassen und uns zuhause verkriechen.
    Heute ist es allerdings besser, sich drinnen zu verkriechen, es ist richtiges Mistwetter. Wie schon seit Wochen. Ich glaube, das ist der mieseste Sommer meines bisherigen Lebens was das Wetter betrifft.
    Ich nehme mir mal eine grüne Götterspeise, falls noch welche da ist. Die ist mein erklärter Favorit.
    Weil auch letztes Wochenende hier Regenwetter war, habe ich was Schönes in Innenräumen gemacht. Fotos, Jede Menge Fotos in einem ganz wunderbaren Zuhause. Dazu habe ich einen Blogpost verfasst,. weil ich finde, Leylas mit viel Ideenreichtum gestaltetes Zuhause hat es verdient, gesehen zu werden. Ich finde, solch ein Zuhause hat Potential, in einer schönen Zeitschrift gezeigt zu werden. Aber macht Euch doch selber auf zum Besuch:
    http://allegriaslandhaus.de/2017/08/shabby-strandhaus-look/
    So, nun verkrümel ich mich mit einem Buch auf den Sessel und wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Karen

    • Ilka
      20. August 2017

      Liebe Karen,
      was ein schönes Haus und so schöne Bilder. Danke, dass du uns teilhaben lässt.
      Liebe Grüße
      Ilka

    • gertrud carey
      20. August 2017

      Liebe Karen
      Ich habe mir jetzt nochmals alle Deine Fotos und das Interview mit Leyla in Ruhe angeschaut. Da hast Du uns Raumseelen was ganz Wunderbares gezeigt. Dieses Zuhause finde ich traumhaft schön, eine Inspiration, und es darf bewundert werden. Gratuliere Karen und Leyla.

      Good night and sleep tight.
      gertrud

  • gertrud carey
    20. August 2017

    Hallo liebe Raumseelen, liebe Martina

    Ich hab Dir ein grosses Stück von meinem home made Zopf dagelassen Martina, ich hoffe er hat Dir geschmeckt. Dafür hab ich eins von Deinen Wackelpuddings genossen, ein Grünes natürlich.
    Ich war jetzt den ganzen Tag an der Sonne, zu Fuss durch die schöne Gegend, bei wunderbarem Sommerwetter. Jetzt bin ich doch ein bisschen schlapp.

    Danke meine Lieben für alle Eure Kommentare, so viel an Gutem und Schönem habt Ihr wieder dagelassen. das tut sehr gut nach dieser Woche.

    Habt einen wunderbaren Abend, herzlich
    gertrud

    • Martina Goernemann
      20. August 2017

      Suuuuperlecker, liebe Gerzrud! Dankeschön … auch für deine guten Gedanken! Herzlich! Martina

  • Monika
    20. August 2017

    Liebe Martina!
    Ja, der viele Hass auf unserer schönen Welt mach mich auch sehr traurig und manchmal mutlos. Und ich weiß nicht so recht, was tun dagegen.
    Vorbilder sein, wie Jutta sagt (danke für deinen Kommentar, Jutta) rücksichtsvoll und positiv den Menschen gegenübertreten.
    Leylas Zuhause finde ich sehr gemütlich, danke Karen fürs Mitnehmen.
    Und schade, dass es bei dir immer schlechtes Wetter hat, bei uns in Wien war es soo oft viel zu heiß heuer. Ungerecht verteilt irgendwie.
    Liebe Claudia, wenn die Mädels dann endgültig ausgezogen sind, erledigt sich die Sache mit dem Chaos dann von selbst, wirst sehen. Bei mir war das auch so.
    Also Martina, ich hab noch nie Wackelpuddig gegessen, aber falls noch einer da ist, probiere ich ihn gerne.
    Allen noch einen schönen Abend
    Liebe Grüße Monika

  • milena
    20. August 2017

    Die Ereignisse in der Welt machen uns sehr zu schaffen. Vorallem der Teenager hat viele Fragen, nach dem Warum. Er hat grosse Angst. Soll er nicht mehr an Fussball-Spiele gehen? Oder mal nach London? Oder sonst in eine Stadt reisen? Was tun, wenn er mal so an einem Ort ist? Lauter Fragen, die ich nicht beantworten kann oder keine konkrete Antwort darauf habe.
    Ich schaue schon lange keine Nachrichten mehr. Zwar bekomme ich es im Radio mit. Meine Kopfbilder sind auch so schlimm genug

    Umso schöner waren die letzten warmen Tage bei uns. Wir haben Nachmittage an einem kleinen (Berg-)Bach verbracht, das Wasser gestaut, neue Wasserwege gebaut, die Füsse gebadet (ich) und richtig gebadet (der Kleinste) und bereits schwarze Brombeeren genascht. Es war so schön!

    Liebe Grüsse
    Milena

    • Silke aus DD
      21. August 2017

      Liebe Milena,
      mir geht es auch so, wie dir… Wie soll man die Fragen der Kinder beantworten, wenn man sich selber so viele Dinge fragt und nicht versteht, wie Menschen so etwas tun können?
      Man darf sich nicht einigeln, aber Großveranstaltungen meide ich zur Zeit auch. Die Karten für meine Lieblingsband haben wir neulich verkauft, weil schlechtes Wetter war… aber bei den Sicherheitsmaßnahmen hatte ich nicht wirklich Lust darauf…
      Genießen wir die vielen kleinen, wunderschönen Momente und Menschen um uns herum.
      Liebe Grüße Silke aus DD

  • gertrud carey
    20. August 2017

    Meine Lieben, ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche, der Sommer bleibt noch ein bisschen hier, geniesst die Tage, und feiert die Abende die jetzt immer kürzer werden.
    Ich muss früh raus drum zieh ich mich jetzt in mein Schlafgemach zurück.

    Macht Euch eine gute Woche
    herzlich gertrud carey

  • Sonja
    21. August 2017

    Liebe Raumseelen,

    ich gehe momentan verstärkt mit jedem Mitmenschen freundlich um. Guten Tag, Danke, bitte, loben für etwas, was dem anderen gut gelungen ist: Wertschätzung des Anderen, in welcher Lebenssituation er sich auch befinden mag.

    Ich bedanke mich ab und zu bei der Dame des Reinigungsdienstes, die mein Büro reinigt, mit einem Blümchen oder Schokolade, Ohne sie wäre mein Büro nicht sauber. Ich verschenke Lächeln, nachdem es mir eine längere Zeit schwer fiel. Und meine Gegenüber reagieren darauf positiv. Es passieren mir viele, kleine positive Dinge. Damit werde ich die Welt nicht retten, aber ich nehme damit, wie Martina so treffend formulierte, “ Dampf aus dem Kessel“.

    Wichtig ist es mir, Menschen, die abseits unserer Gesellschaft stehen, freundlich zu begegnen, z. B. Obdachlosen. Warum? Weil das Wegschauen, das Nicht-gesehen-werden, viel schmerzhafter für diese Menschen ist, als das Problem der Obdachlosigkeit.

    Das Traurige ist, dass das, was ich als normal empfinde, besonders positiv heraussticht und Menschen darauf erstaunt reagieren, wenn ich etwas für sie tue, was für mich vermeintlich keinen Vorteil bringt.

    Besonders schlimm fand ich in der letzten Zeit neben den Attentaten die linksradikalen Ausschreitungen in Hamburg beim G20-Gipfel. Beschauliche Straßen in z. B. in Blankenese sahen aus wie Kriegsschauplätze. Das war mehr als beängstigend. Ich lehne jede Form von Radikalität ab, egal aus welcher Richtung sie kommt.

    Ich versuche, diese Werte auch meinen Kindern zu vermitteln und weiterzugeben.

    Gelebte Integration aller Menschen ist ein wichtiger gesellschaftlicher Auftrag an jeden von uns. Das ist keine Einbahn-Straße. Wer sich integrieren will, hat heute bessere Möglichkeiten als noch vor 20 Jahren. Aber selbst Menschen, denen man alle Steine in den Weg gelegt hat, sich zu integrieren, sind ihren Weg gegangen. Sie arbeiten fleißig, beherrschen die Sprache (obwohl sie keinen Sprachkurs damals bekamen) und sind mittlerweile deutsche Staatsbürger, haben viele deutsche Freunde. Warum? Weil sie es aus ganzem Herzen wollten und für ihr Ziel gekämpft haben!

    Ich finde es schlimm, dass Menschen sich Religionen bedienen, um rein materielle, politische Ziele zu legitimieren. Das ist nicht nur in puncto Islam so. Wenn wir in unsere eigene Geschichte schauen, werden wir viele Beispiele auch im Christentum finden: die Kreuzritter, Hexenverbrennungen, Feldzüge/ Verfolgung Andersdenkender in der Zeit des Faschismus.

    Man sagt, Geschichte wiederholt sich nicht. Sie wiederholt sich immer wieder, weil die Menschen nicht dazulernen und wieder Diktatoren hofieren. Sie wiederholt sich auf immer höherem Niveau.

    Fangen wir doch einfach bei uns selbst an: Solange wir Gerichte mit sinnlosen Nachbarschaftsstreitigkeiten beschäftigen, weil der Zweig des Obstbaum 30 cm über den Gartenzaun des Nachbarn ragt, haben wir noch einiges zu tun.

    Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in die Woche.

    Viele Grüße
    Sonja

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