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Advertising/Werbung, Lecker

Sonntagsblatt 107! Was ich alles noch erzählen will und Kekse!

Erdnuss – Kekse! Heute hab ich endlich mal wieder was zum knabbern mitgebracht für uns Raumseelen. Und das Beste, die Kekse sind Low-Carb, gehen also sündenfrei so zwischendurch. Na ja, nicht ganz frei von Sünde … sagen wir es sind Sünde – light – Kekse.

Also los! Ihr esst Kekse und ich erzähl‘ euch was.
Ich  hab‘ so viel nachzureichen. Bin zu vielem nicht gekommen bei der ganzen Brummkreiselei dieser Tage.
Erinnert ihr euch an die Kaffeeschüsselchen, die ich euch vom Flohmarkt in Bastogne in Belgien mitgebracht habe? Es gab eine Verlosung und Johanna aus Kanada hat sie gewonnen.
Hier könnt ihr sie sehen, wie sie an der Küste von Nova Scotia vor sich hin strahlt. Wahrscheinlich nicht nur wegen des Gewinns, sondern weil sie einfach glücklich ist in ihrer kanadischen Wahlheimat.

kekse passen gut zu bols

Johanna ist mit ihrer Familie vor einiger Zeit nach Kanada ausgewandert. 
Nach Nova Scotia an der Küste, gegenüber von meinem geliebten Maine. Johannas Geschichte ist die Geschichte einer Frau, die ihren Traum nicht weiter träumen wollte, sondern lebt. Zack! Nicht träumen, sondern machen.
Ich hoffe, sie wird uns demnächst ein bisschen mehr erzählen von ihrem kanadischen Leben.
Habt ihr alle Kaffee und Kekse?

Johanna wollte die Schälchen nicht für sich gewinnen.
Sie wünschte sie sich für ihre Tochter, die der Arbeit wegen nach Deutschland zurück gekehrt ist.
Die belgischen Bols sind bei Felicitas angekommen und sind nun ein Mama-Gruß beim Morgenkaffee.

kekse kann man gut in bols stippen

Und dann bin ich euch noch eine Antwort schuldig zum Thema Mikroplastik.
Heidi hatte hier in den Kommentaren nachgefragt und einige von euch haben mir Emails geschrieben,  weil sie offenbar nicht öffentlich kritische Fragen stellen wollten. Um das gleich vorne weg zu sagen … IHR dürft immer kritische Fragen stellen.
Worum ging es? Über eine Check App haben einige entdeckt, dass in machen der Produkte von Philip B, von denen ich so begeistert bin, Mikroplastik enthalten sei. Dieses miese Zeug, das unsere Abwässer und danach unsere Meere verseucht. Ich hab‘ eure Besorgnis umgehend an Philip B weitergeleitet. Hier ist seine Antwort:
„You may hear that products containing “polymers” are sources of microplastic litter, but that is misleading. Polymers come in many forms, including solids, liquids and waxes.  The same polymer may be used as a liquid in one product and a solid in another. Plastics are an example of solid, man-made materials made from polymers. But while all plastics are polymers, not all polymers are plastics. The vast majority of polymer ingredients used in cosmetics and personal care products, for example, are not plastics but are in liquid or other form that cannot become microplastic litter. Polymers provide important benefits in products, such as making products water-resistant or longer-lasting. It is important to remember that these ingredients have been found safe by regulators and are used in many other types of consumer products, including in medicines and food.“
Ich denke, das muss ich nicht übersetzen, gell? Ist gut verständlich. Plastik ist also nicht gleich Plastik!
Habt ihr alle Kaffee? Mit Milchschaum?

kafffe und kekse ist purer genuss

Und Kekse dazu?  
Schmecken sie euch? Außen kross und innen ein bissen wie Marzipan. Das liegt an der Mischung aus Erdnusmus und geriebenen Mandeln. Ich backe die Kekse immer „freihändig“, aber wenn ihr das Rezept wollt, dann suche ich es raus. Wollt ihr?

Sind eure Wochen auch so turbo momentan?
Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals zuvor die Zeit so rasant durch meinen Kalender gerauscht ist.
Weckerklingeln … Aufstehen … Zack! Schon wieder Abend!
Montag … Dienstag … Zack! Wochenende.
Hochsommer … Sonnenbräune … Zack! Oktober und Dominosteine.

Wie kriegt ihr das alles unter, was ihr euch Tag für Tag vornehmt? 
Hat jemand die Zauberformel?
Ich zahle in Keksen. Bergeweise Erdnuss – Kekse für Tipps, die meine Tage länger machen.

Und Werbung? Ja klar!
Für Erdnus – Kekse und saubere Haarpflege. Für Mutterliebe, cleveres Zeitmanagement und für unser Sonntagsblatt.

By Martina Goernemann, 7. Oktober 2018
  • 45
45 Comments
  • Longine Reichling
    7. Oktober 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen!
    Dass die Zeit rast, sehen wir schon daran, dass wir das 107te Sonntagsblatt haben. Ich kann mich noch gut an die Idee daran erinnern. Jetzt ist schon Oktober,die Blätter fallen, und ich kann mich noch sehr gut an die Freude über die Tulpen in meinem Garten im Frühjahr erinnern. Ja, die Zeit…..! Ich hab im Moment seit 3 Jahren das Gefühl, dass ich nicht lebe, sonder „gelebt“ werde, was daran liegt dass ich für meine kranken und alten Eltern da bin. Am Freitag denke ich noch, nächste Woche hab ich mal ein zwei
    Tage „frei“. Am Montag sieht das schon alles ganz anders aus. Die ganze Woche verplant mit Dialyse, Ärzten, auch mit Terminen für mich und meinen Mann, Notaufnahme, Sorgen, Ängsten und Ärger. 4 Tage in meinem geliebten Barcelona hab ich mir gegönnt. Nicht weil ich mich einfach so traute, die Eltern allein zu lassen oder mal auszuspannen, sondern weil meine Mutter auf meinen Satz: Ich hab so Sehnsucht nach dem Meer und nach Barcelona, antwortete: Na,dann geh doch, dann liegt die Verantwortung, wenn uns was passiert, einzig und allein bei dir! Das fand ich so megaegoistisch, bin am selben Tag zu meiner Freundin ins Reisebüro gefahren, die hat Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um einen Flug und ein Zimmer in „meinem“ Hotel zu finden und – zack- am übernächsten Tag sass ich im Flugzeug. Ach, tat das gut! Um auf dein „Zeitrasen“, Martina, zurück zu kommen, dort hatte ich das Gefühl, das erste Mal in diesem Jahr, dass die Zeit still stand. Ich wollte diese Ruhe mit nach Hause bringen, das gelang aber nur einige Tage, bis mein Vater wieder ins Krankenhaus eingeliefert wurde………. Ja, und nun rast sie wieder, die Zeit! Und ewig grüsst das Murmeltier! Alles Liebe Longine

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Longine, das ist ganz, ganz schrecklich! Das ist so ziemlich das schlimmste Zeitrasen, das ich mir vorstellen kann. Ich bin überrascht, dass du Barcelona geschafft hast und freue mich riesig für dich, denn offenbar hast du ja die Kraft, dich abzugrenzen. Mehr davon. Vielmehr! Es geht noch viiiel mehr Longine, glaub mir. Von toxischen Menschen lasse ich mir schon lange nicht mehr meine Zeit nehmen. Schmeiß das Murmeltier aus deinem Leben. Herzlich! M.

      • Ursula aus dem Süden 1962
        7. Oktober 2018

        Longine hast du aber gut gemacht trotzdem geflogen. Meinen vollen Respekt. Wenn es guttut muss man das tun und wenn es sein muss öfters.

        LG
        Ursula

        • Longine Reichling
          7. Oktober 2018

          Liebe Martina, Ursula und Linde! Danke dass ihr mich versteht. Manchmal zweifle ich daran, wenn ich oft gesagt bekomme, ich sei zu doof, zu empathisch und und und….. Eure Worte machen mir Mut! Ich versuche, mich abzugrenzen, schaffe es aber nicht immer….Bin jetzt 61 und hab das Gefühl, noch nicht wirklich gelebt zu haben, eben durch meine eigene Geschichte. Nun, wo ich leben könnte, stellen sich andere Grenzen (Eltern) in den Weg. Danke euch Alles Liebe Longine

          • Martina Goernemann
            7. Oktober 2018

            Nur DU hast es in der Hand! Kämpfe für die wichtigste Person in deinem Leben. Für DICH! Herzlich! M.

    • frauke
      7. Oktober 2018

      Liebe Longine,
      es berührt mich sehr, was Du uns hier berichtest. Die Aussage Deiner Mutter macht mich sprachlos.
      Ich finde aber toll,dass Du auf Dich gehört hast und Dir diese Auszeit gegönnt hast.
      Hut ab!!!!
      Ich wünsche Dir, dass Du Dir diese Stärke bewahrst.
      Nimm Dir ab und an (oder auch häufiger) eine Auszeit. Und denke an das gute Gefühl, welches Du in Barcelona hattest – nimm es Dir. Du hast es nämlich verdient!
      Herzliche Grüsse, Frauke

    • Silke aus Flensburg
      7. Oktober 2018

      Liebe Longine,

      weißt Du, was das Wichtigste in Deinem Leben ist???
      Dan lies das zweite Wort noch ein Mal ;o)
      Silke ♥

    • Gabriele
      7. Oktober 2018

      Liebe Longine,
      die Ansage deiner Mutter macht mich einfach fassungslos. Um so besser, daß du trotzdem gefahren bist. Ich hoffe, das wirst du auch in Zukunft tun, wann immer dir danach ist und du eine Auszeit brauchst. Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist du, laß dir nichts anderes einreden. Und denk dran: ESMI !!!

      Viele Grüße, Gabriele aus NF

  • Frauke
    7. Oktober 2018

    Hallo Martina
    Das wäre toll, wenn du das Rezept mit uns teilst.
    Ich werde heute Pflaumenmus einkochen. Im Süden der Republik auch mal Latwerge oder Latwersch genannt.
    Liebe Grüße aus Kiel
    Frauke

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Rezept kommt. Nächste Woche, ok? Latwersch ist wunderbar. Ich trau mich da nicht mehr ran, weil mir das schon zweimal grandios angebrannt ist. Aber wenns einer richtig macht, dann ist es die pure Köstlichkeit! :-)))))

      • Frauke
        7. Oktober 2018

        Hallo Martina
        Ist diesmal gut gegangen. Pflaumenmus ist nicht angebrannt. Geduld, Temperatur nicht zu hoch und immer mal wieder rühren. Gegen Ende etwas mehr.
        Lecker.
        Schönen restlichen Sonntag für euch.
        Frauke

  • Siglinde
    7. Oktober 2018

    Guten Morgen liebe Martina und Liebe Raumseelen,
    Einen Kaffee habe ich mir genommen. Hättest Du vielleicht Hafermilch? Denn Milchprodukte vertrage ich zur Zeit wieder mal nicht so gut. Das gleiche gilt auch leider für Erdnüsse. Darum leider leider keine Kekse. Trauriggucksmily! Freue mich auf den Bericht über Johanna und ihr neues Leben und,den Weg und die Entscheidung dorthin. Wir konnten einen Traum von uns dahingehend erfüllen, dass wir sehr viel Zeit zusammen mit vielen langen Reisen in unserem Wohnmobil unternehmen können. Dies ist etwas ganz besonderes und ganz kostbares ,wofür ich sehr sehr dankbar bin. Auch Zuhause kann ich mir meine Zeit einteilen. Darum habe ich vergangene Woche meinen Garten winterfest gemacht. Alle Bäume geschnitten, Unkraut von Bergen und Hof entfernt. Alles zur Grünecke gefahren und noch einen letzten grossen Eimer Bohnen geerntet. Den möchte ich nach dem Frühstück (liege noch im Bett) verarbeiten. Was meint Ihr? Bohnen roh einfrieren oder vorher blanchieren?
    Ja, und nun ist der Herbst hier eingezogen. Viele dicke fette Hortensien, verteilt in weissen Schalen und Suppenterinnen (alle von Flohmärkten) schmücken unsere Räume und erfreuen mich mit einem wohligen Gefühl. Soll ich Euch auch ein paar abschneiden? Habt alle einen wunderbaren Sonntag mit vielen wohligen Momenten.
    Liebe Grüße von Linde

    • Linde aus dem Taunus
      7. Oktober 2018

      Huhu was ist denn hier heute los? Sehe keine Kommentare und auch mein Beitrag steht unter meinem Namen und nicht wie sonst immer unter Linde aus dem Taunus. Hat das www etwa auch einen Brunnkreisel im Kopf???
      Nochmal liebe Grüße von Linde

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Genau das hab ich gestern auch gemacht, Linde! Dicke grünrostrote Hortensien geschnitten und im Haus in weiße Schalen gestellt. Eine wunderschöne alte Terrine hab ich passend dazu gestern auf dem Flohmarkt gefunden. Mandelmilch hätte ich, geht die auch? :-))))))

  • Ina
    7. Oktober 2018

    Ich habe „Polymer“ mal nachgesehen, eine gute Seite ist diese hier, wie ich finde:
    http://www.chemie.de/lexikon/Polymer.html
    Und besonders:
    “ Definition (im Sinne des Chemikaliengesetzes):
    Ein Polymer ist ein Stoff, dessen Moleküle aus verketteten Monomereinheiten bestehen.
    Dieser Stoff gilt dann als Polymer.“
    Letztendlich könnte man Polymer mit „vielfach“ übersetzen – unabhängig vom Thema
    Plastik.

    Ob man sich aber u.a. Dimethicone (Silikonabkömmling), PEG’s, Petrolatum und eben Microplastik wie Acrylates Crosspolymer-4 neben vielen anderen bedenklichen Inhaltsstoffen antun möchte und das zu horrenden Preisen, muss jeder selbst entscheiden.

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Ich hatte in Chemie bestenfalls eine drei und muss jetzt aus dem Thema aussteigen, Ina. Diese Bezeichnungen klingen alle sehr unsexy und mir fehlt das Wissen um mich dem Thema weiter zu nähern. Wir Raumseelen sind umweltbewusst und leben im Hier und Jetzt, stimmts Mädels? Von daher schlage ich vor, wir machen jetzt den Deckel auf das Thema! Herzlich! M.

  • Ulrike Zierock
    7. Oktober 2018

    Die Zeit vergeht wirklich viel zu schnell. Je älter ich werde, um so mehr trifft das zu! – Vielleicht lag es auch an diesem Sonnen-Sommer. Immer hatte ich eine Ausrede, lieber das schöne Wetter zu nutzen und nun -plötzlich Oktober. Und wieder herrliches Wetter, also aufs Rad und raus. Ganz ehrlich, kann ich mir leisten, war 3 Tage drinnen superfleissig. – Nachmittags gibt es dann Shortbreads mit kandiertem Ingwer und Schokobits zum Tee. Immer mit der Ruuuuhe!

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Du magst meine Erdnuss – Kekse wohl nicht? :-)))) Alles selbst gemacht? Den Ingwer selbst kandiert? Ich würde mich in Ehrfurcht verneigen! :-))))

  • Linde aus dem Taunus
    7. Oktober 2018

    Ich nochmal, habe Deinen Beitrag liebe Longine gelesen. Er hat mich sehr betroffen gemacht. Auch ich finde, dass das sehr egoistisch ist von deiner Mutter/Eltern. Ganz klar und selbstverständlich wollen wir für unsere Lieben da sein. Aber nicht selbstlos. Kein Mensch gehört einem anderen und jeder Mensch hat ein Recht auf ein eigenes Leben. Darum freue ich mich für Dich, dass Du Dir diese Auszeit genommen hast und ich wünsche Dir von ganzen Herzen, dass Dir das noch viel öfters gelingt!!!
    Liebe Grüße von Linde

    • Ulrike Zierock
      7. Oktober 2018

      Erdnusskekse probier ich vielleicht mal. Der kandierte Ingwer ist gekauft…Schönen Sonntag – der nächste wird ja dann spannend in Bayern…

  • Claudia aus Köln
    7. Oktober 2018

    Guten Morgen Ihr Lieben …. Kennt Ihr das, wenn eine Feier schön ist und Ihr tanzt die halbe Nacht und am nächsten Morgen stellt sich jeder Knochen einzeln mit Namen vor? Oh so geht es mir heute… Meine Schwester und ihr Mann sind 60 geworden und haben eine 70er Jahre Party gemacht. Mein Mann und ich haben uns schrill gemäß der 70er gekleidet (ich im wildgemusterten pinken Mini und mein Mann mit orangefarbenen Hemd mit Rüschen und brauner Cordhose…. Wir sahen „groovy“ aus) und kamen an und alle hatten, trotz des Mottos, normale Sachen an…. Kennt Ihr dieses Gefühl? Ich musste gleich an den Bridget Jones Film denken, wo sie im knappen Hasenkostüm zu einer Familienparty geht, die unter dem Motto „Priester und Huren“ steht und niemand hat ihr gesagt, dass das Motto abgesagt wurde… Wir haben es mit Humor genommen und uns erst mal dekorativ auf eine Bank vor eine Wand mit 70er Jahre Tapete gesetzt und Bowle geschlürft …. Als Deko sozusagen… Irgendwann war es mir dann aber auch egal und hab das Tanzbein geschwungen… Und jetzt.. Oh wei.. Bin wohl doch keine 20 mehr :-)))).
    Dann muss ich noch etwas Positives berichten, das mir gestern aufgefallen ist! Bei REWE in der Obst und Gemüseabteilung hängen nun Stoffsäckchen (abgepackt zu je 2 Stück), die man kaufen kann und darin dann das Obst und Gemüse verpacken kann anstatt in Plastiktüten… Du hattest ja, Martina, schon vor langer Zeit zu Wäschesäckchen geraten… Aber nun wird es wohl „salonfähig“. Das hat mich sehr gefreut. Hab direkt zwei Päckchen für meine Schwester und Tochter mitgenommen.
    Ein guter Weg, wie ich finde…
    Kekse nehm ich später, wenn noch welche da sind. Ich hab gestern so viel Zeug gegessen auf der Party… Ich brauch jetzt erst mal nur Kaffee und Wasser… Habt einen schönen Sonntag! Liebe Grüße! Claudia

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Es tut sich wirklich was in Sachen Umwelt. Mich freut das auch ganz enorm. Wir Verbraucher sind es, die die Konzerne „erziehen“ können, dass sollten wir nie vergessen. Wir haben die Macht!!! :-)))) Ich backe nachher noch mal eine Lage frischer Kekse. Ok?

  • Claudia aus Köln
    7. Oktober 2018

    Ach noch zum Thema Schnelllebigkeit… Seit ein paar Wochen schreibe ich in mein „6-Minuten-Tagebuch“ (gibt es bei Amazon… Kann man aber auch in jede kladde schreiben) . Jeweils morgens und abends. Morgens schreibe ich drei Dinge auf, für die ich dankbar bin. Dann noch Ideen zu dem, was den Tag schön machen würde und dann noch, mit welcher Haltung bzw mit welcher Einstellung ich durch den Tag gehen möchte. Abends dann überlege ich, was an dem Tag Tolles war. Was ich für jemanden getan habe und was ich unter Umständen morgen besser machen könnte.
    Das hilft sehr den Tag bewusst zu machen und den Tag morgens zu „erschaffen“.
    Und ich kann noch folgendes Video bei Youtube empfehlen:
    https://youtu.be/k7M5Y8raSuc
    Das ist sicherlich Geschmackssache, aber mir helfen solche Dinge, um nicht im Nirwana der Pflichterfüllung zu versumpfen.
    Alles Liebe! Claudia

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Ein kluger Plan, Claudia. Schreiben ist immer hilfreich, das hast du sooo recht. Ganz egal ob auf fliegende Zettel, in den PC oder hübsche Kladden. Kaffee? Tee? :-))))))

  • Ursula aus dem Süden 1962
    7. Oktober 2018

    Ja die Zeit rast manchmal fehlt mir echt die Luft zum atmen. Zuviele Dinge zu viele Sorgen. Oft geballt und wie eine Lawine – Gerölllawine. Ja und ich hab mich entschieden ich werde mir Hilfe suchen. Morgen ruf ich mal durch und hoffe ich bekomme einen schnellen Termin.

    Longines Post – ja das macht mir auch Angst wenn es dann mal bei meiner Mutter soweit ist…. mein Mann schimpft mich immer wenn ich mir über „ungelegte“ Eier Probleme machen aber so bin ich eben.
    Aber es war eben zuviel in den letzten Jahren…..

    So jetzt schnapp ich mir ein paar Kekse Martina und ab auf den sonnigen Balkon.

    LG
    Ursula

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Ich hab‘ das wirklich auch lernen müssen, mich abzugrenzen von Menschen, die mir nicht gut tun. Als Autor hat man es da aber auch leichter, denn Schreiben hilft ganz ausgezeichnet beim Sortieren und neu ordnen. Ich finde es goldrichtig, dass du dir Hilfe holst. Herzlich! M.

  • Claudia aus Köln
    7. Oktober 2018

    Diese „Mutter- und Elternproblematik“ lässt mich auch nicht los. Was Longine da erzählt… Furchtbar. Bei mir schrillten einst sämtliche Alarmglocken, als ich meiner Mutter, als sie noch hier im Haus wohnte, in ihre Socken half und vor ihr kniete und sie sagte, sie habe mir als ich Kind war in die Socken geholfen und jetzt sei ich dran, ihr in die Socken zu helfen. Wäre ja normalerweise nicht schlimm, wenn ich nicht meine Mutter in ihren Wesenszügen genau gekannt hätte. Ich wäre am liebsten schreiend davongelaufen.
    Mittlerweile ist sie bettlägerig und wird förmlich auf sich selbst zurück geworfen. Ich gehe mittlerweile nur noch alle zwei Wochen hin zu ihr ins Heim. Ich habe erkannt, dass ich mich so wohler fühle, sie trotzdem versorgt ist und ich so besser mein Leben leben kann. Das hat sie auch getan. Gleiches Recht für alle. Ich würde zwar nicht unbedingt nach Mallorca fliegen, wenn meine Mutter im Sterben liegt, so wie sie es bei ihrer Mutter getan hat, aber die Zeiten, wo ihr Leid auch mein Leid war, sind vorbei! Ich erkenne an, was sie Gutes getan hat und sie ist meine Mutter, aber ich habe mir selbst, meinem Leben und meiner Familie gegenüber auch eine freudige Verpflichtung.
    Es tut mir sehr leid, dass Longine so unter ihren Eltern leidet! Ich hoffe, dass ihr noch mehr Rückzug gelingt. Um ihrer selbst willen!

    • Martina Goernemann
      7. Oktober 2018

      Lässt mich auch nicht los, Claudia, das was Longine heute früh schrieb. Dem, was du sagst, ist nichts hinzufügen. Ich weiß hundertprozentig was du meinst, aus eigener Erfahrung. :-)))))

    • Ursula aus dem Süden 1962
      7. Oktober 2018

      Claudia, ich versteh dich. Erst letzte Woche hatte ich mit ner Kollegin ein Gespräch. Sie sagte zu mir dass sie ihre Mutter mochte, aber durch die Kindheitserlebnisse, als diese starb sie sich fühlte als ob ein Menge Last von ihr viel. Sie geht auch ans Grab und vermisst sie und Tränen kullern sagte sie aber trotzdem…. hmmmm
      ich hatte schon ähnliche Gedanken sorry aber das Thema ist zu komplex…..

      Viel wichtiger ist mir allerdings gerade wie gehe ich damit um, dass es meiner Tochter nicht mal so geht…. eigentlich kann ich nur eine hieb- und stichfeste Patientenverfügung machen und meiner Tochter genau sagen was ich/wir möchten und nicht. Keine moralischen Verpflichtungen. Kommt mir wieder der Gedanke sterben würdevoll wann ich möchte….

      Claudia Deine Entscheidung find ich gut.

      LG
      Ursula

  • Ina aus Weinheim
    7. Oktober 2018

    Der Beitrag von Longine berührt mich sehr. Ich bewundere Deinen Mut, diese Reise wirklich gemacht zu haben.. Ich hätte es nicht geschafft und irgendwie keine ruhige Minute gehabt.
    Meine Mutter ist im letzten Jahr im Alter von 96 Jahren gestorben, und es ist danach eine große Last von mir abgefallen, und ich hatte große Probleme, den wohlgemeinten Beileidsbekundungen als einziges Kind gerecht zu werden. Nach 12 Jahren Heimaufenthalt und regelmäßigen Besuchen, die mir jedes Mal Magen- und Herzschmerzen verursachten, empfand ich nur eine große Dankbarkeit, dass diese verpflichtenden Jahre voller Verantwortung und Entscheidungen vorbei waren. Als verwöhntes Kind hatte ich jahrelang Angst, den Tod meiner Mutter nicht aushalten zu können. Ich saß einen Tag vor ihrem Sterben lange Zeit an ihrem Bett und stellte fest, dass ich ihr Sterben anschauen und aushalten kann. Das war eine ganz wichtige Erfahrung für mich. Es ist mir ein Bedürfnis heute, das mal so aufzuschreiben, weil ich das alles noch so gut nachempfinden kann. Wenn Ihr könnt, nehmt Euch die Freiheit, hin und wieder auszusteigen, denn auch Ihr habt nur ein Leben.

  • frauke
    7. Oktober 2018

    Hallo liebe Martina,
    sind noch ein paar Kekse da??? Sie sehen extrem lecker aus. Daher nehm ich auch gern ein paar und auch das Rezept :o)
    Auf Kaffee oder Tee habe ich keinen Appetit meht..
    Trinkt jemand n Kaltgetränk mit mir???
    Allen einen schönen Abend und morgen einen guten Start in die neue Woche.
    Herzliche Grüsse, Frauke

  • Elke
    7. Oktober 2018

    Hallo liebe Martina, hallo liebe Raumseelen,
    ich melde mich auch noch schnell :-)).
    Ja, das mit der Zeit ist so eine Sache. ICh finde, je älter man wird, umso schneller ist ein Jahr vorbei. Erst hat man die Weihnachtsdeko weggeräumt und schon bald kann man sie aus den tiefen des Schrankes wieder hervorkramen. Erst habe ich Geranien gekauft, nun sind sie schon wieder hinüber. Dann habe ich Herbstastern besorgt und auhc die sind bei der nächsten kalten Nacht wieder dem Komposter einen Schritt näher. Am Donnerstag habe ich Heidekraut gekauft.
    Ich finde auch, wenn man einen Termin in, z.B. zwei Wochen hat, lebt man nur daruf zu, irgendwie registriert man die Zeit dazwischen gar nicht richtig. So geht es mir zumindest.

    Auf das Rezept freue mich auch schon.

    Habt noch einen schönen Sonntagabend.

    Liebe Grüße
    Elke

  • Silke aus Flensburg
    7. Oktober 2018

    Hallo Ihr Lieben,

    wollte Euch gerade etwas von meinen Dekoproblemen erzählen, aber das lass ich dann mal lieber…
    …mir fehlen die Worte für Eure Sorgen… :o/
    Silke ♥

  • Birgit
    8. Oktober 2018

    Liebe Martina,
    Liebe Raumseelen

    die Zeit vergeht wirklich schneller wenn man älter wird -ist wissenschaftlich nachgewiesen. Wir können trotzdem innehalten und sie ab und zu anhalten, diese Uhr, diese Hektik und uns bewusst schöne Stunden gönnen.
    Seit ein paar Monaten lese ich mit Begeisterung diesen Blog und ja Danke für das Rezept der Kekse.
    @ Longine,
    da ich mit meinem Mann im Ausland lebe ( zur Zeit Singapur) fliege ich alle 6-8 Wochen nach Europa und schaue für ein paar Wochen nach unseren Familien. Meine Mutter hat MS und ist stark pflegebedürftig. Mein Bruder hatte auch MS und ist leider letzte Woche verstorben aber er fiel als Hilfe für mich immer aus. Ich habe aber bei aller Liebe immer erklärt, dass ich nicht die Lösung bin. So wie ich das verstanden habe ist Dein Vater krank und hat doch sicherlich auch eine Pflegestufe und mit dem Geld von der Versicherung kannst Du ambulante Pflege anheuern. Ich bin diesen Sommer ganz spontan einen Tag zu meiner Freundin nach Frankfurt gefahren da ich den Erwartungsdruck und die Frustration nicht mehr aushielt. Hat allen gut getan! Du tankst Deine Batterien auf und hast anschließend neuen Elan und gute Stimmung.
    DU lebst nur einmal und wenn Deiner Mutter ihre Stunde schlägt dann kannst auch Du es nicht ändern!
    Eine Mobile Sozialstation Morgens und Abends wäre wohl für alle hilfreich.
    Ich war noch anwesend als meine Mutter Anfang der Woche ins Krankenhaus kam…. Besprechung mit den Ärzten….. aber die nächsten Wochen müssen meine Eltern ohne mich auskommen. Sie wissen wann ich wieder komme und freuen sich darauf. Jetzt sitze ich bei meinem Milchkaffee in Singapur und genieße das Vogelgezwitscher. Meine Gäste schlafen noch und der Berg Bügelwäsche wartet.
    Herzlichst Birgit

    • Martina Goernemann
      8. Oktober 2018

      Herzlich willkommen, Birgit. Du schreibst ruhig und klar über das Thema. Ich denke, das ist die richtige Herangehensweise an dieses sehr spezielle Thema. Meiner Meinung nach ist dieses Abgrenzen, umso schwerer, je massiver wir schon als Kinder mit Schuldgefühlen groß gezogen wurden. Denn dann fällt das Einstehen für sich selbst besonders schwer. Du musst uns bitte über „dein“ Singapur erzählen. Ich habe zwei Bäckerfreunde dort. Was die berichten, klingt gewaltig! Happy week. :-)))))

  • Birgit
    9. Oktober 2018

    Guten Morgen nach Deutschland!
    Seit 2 Stunden gießt es wie in Strömen….. Asien eben.
    Singapur ist eigentlich die ideale Stadt zum Leben im Ausland einfach in der Kommunikation denn alle sprechen Englisch, super sauber und super sicher. Meine Lieblingsecken sind Chinatown ( das stillt unser Heimweh nach China wo wir für 7 Jahre lebten) und der Botanische Garten. Die Stadt ist sehr bunt durch die unterschiedlichen Rassen, die hier leben ( 70%Chinesen, 10%Inder, 7% Malayen und der Rest sind Westler).
    Mein Besuch meinte gestern, dass es keine Modemarke gibt, die nicht in Singapur zu finden ist – viele junge Singapuri sind Metrosexual und shoppaholic. Trotzdem wird hier viel Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit gelegt.
    Muss noch den Bäcker ausfindig machen den Du beim Sauerteigmeeting kennen gelernt hast ;-)))). Ab und zu mache ich mir mein Brot auch selber aber ohne Maschine. Bin Minimalist in der Küche.
    Die einzige Maschine, die bei mir oft im Einsatz ist ist meine Eismaschine :))).

    Wünsche Euch einen herrlichen Herbsttag!
    Hier genieße ich meine Orchideen sowohl auf der Terasse als auch innen als Schnittblumen.
    Birgit

    • Martina Goernemann
      9. Oktober 2018

      Das liest sich sehr spannend, liebe Birgit. In mir reift der Gedanke mehr und mehr, mir dieses spannende Singapur mal live anzusehen. William Woo heißt übrigens der Bäcker aus Singapur, der mich beschworen hat, unbedingt dorthin zu kommen. Du findest ihn über facebook. Er gibt Kurse zum Brot backen. Ganz sicher würde dir das gefallen. Hab einen scönen, orchideenumsäumten Tag! :-)))))

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