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Advertising/Werbung, Schlau

Da steckt Liebe drin!

Kochen ist Liebe. Weiß jeder! Aber wisst ihr, dass 11% aller Deutschen nie kochen. Niiiiie! Ist das zu fassen? Immerhin noch 61 % kochen nicht täglich … dabei ist kochen doch so schön. Und gelebte Nachhaltigkeit ist es obendrein. Keine Beutel, keine Dosen, keine Plastikschalen für die Mikrowelle.

Alte Kochbücher sind randvoll mit Liebe.
Handgeschriebene ganz besonders. Wenn ich alte Kochbücher auf dem Flohmarkt finde, nehme ich sie immer mit. Selbst wenn sie ein bisschen ramponiert sind. Es lohnt sich fast immer, sie zum Buchbinder zu bringen und zack! wird ein sehr individuelles, wunderbares Geschenk daraus.

Ganz besonders schön ist es, wenn noch ihr das alte Kochbuch von der Oma oder Patentante habt.  Bei solchen Exemplaren lohnt es sich ganz besonders, beim Buchbinder die Seiten neu verleimen zu lassen oder dem guten Stück einen neuen Einband zu spendieren. Als Gabe für die nächste Generation,  ein Geschenk, das sicher wertgeschätzt wird.

Ein Tipp: Alte Kochbücher finde ich übrigens nicht nur auf Flohmärkten. Wer ein bisschen sucht, kann oft auch welche auf ebay ersteigern.

liebe ist wenn man ein altes kochbuch neu binden lässtt

Eine andere Kochen – ist – Liebe – Idee ist es  Familienrezepte aufzuschreiben.
Tim brachte mich neulich auf die Idee. Er wollte genau wissen, wie ich das mache, was wir „Unsere Nudelpfanne“ nennen. Und die „rote Sauce“ und das „Käseomelette“ …  „Schreib das doch alles mal auf für mich“ sagte mein Sohn.  In einem solchen Familien – Kochbuch steckt pfundweise Liebe drin. Man kann Anekdoten dazu aufschreiben, kleine Geschichten, Fotos, Kinderzeichnungen …
Ich werde es bis zum Fest in diesem Jahr nicht schaffen mit unserem Kochbuch fertig zu werden, aber ich sammele schon fleissig!

Aber es muss kein handgeschriebenes Kochbuch sein …
Wer das diesjährige Weihnachtsfest dazu nutzen will, einem Kochverweigerer an die Töpfe zu helfen, der braucht aber auf jeden Fall einen Komplizen. Ein Kochkomplize, den ich euch besonders empfehlen kann, heißt Jamie.

Liebe steckt in vielen kochbüchern DK Verlag

Jamie Oliver aus England.
Das ist der, der der mit viel Liebe einfach gute Sachen kocht. „Jamie kocht Italien“ ist ein Kochbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene. Easy nachkochbar und ohne Geschnörkel. Außerdem mag italienische Küche doch jeder, oder?

Liebe gut gekocht ... im Kochbuch von Jamie Oliver

Mir haben es ganz besonders die Gnocchirezepte in diesem Buch angetan.
Gnocchi aus Reis und Gnocchi aus Maismehl. Ich probiere die Rezepte gerade alle aus.
Mit frisch geriebenem Käse oder mit einer von Jamies leckeren Saucen … zack! fertig ist ein gutes, gesundes Essen.
Ein richtig guter Geschenketipp, der ganz sicher gefallen wird. HIER!

Und wer kann sonst noch saugut kochen? 
Obwohl er zunächst Literaturwissenschaften und Philospohie studiert hat?
Richtig! Yotam Assaf Ottolenghi!

Kochbuch klar und mit Liebe gemacht von Otto Lenghi

Herr Ottolenghi kocht sehr erfolgreich in London.
Ihm gehört das berühmte Restaurant „Nopi“ und er schreibt echte Bestseller – Kochbücher.
Pur, klar, schnörkellos. Mit Zutaten, die man nicht erst googeln muss.
Alle Rezepte sind leicht nachkochbar und bestehen nur aus frischen Zutaten.

Ottolenghi kocht mit liebe

Grandios Vegetarisches, aber auch Rezepte mit Fleisch.
Der Meister mag beides und kreiert Rezepte, die Spaß machen.
Ich kann versinken in den Kochbüchern von Ottolenghi. Es stecken dutzende Zettel drin, auf denen ich mir Notizen gemacht habe. Sein neuestes Werk heißt „Simple“… Der Name ist Programm.
Mit diesem Buch als Geschenk kann man absolut gar nichts falsch machen :-))))) HIER!

Werbung? Aber ja! Von Herzen gern!
Für Geschenke mit viel Liebe drin. Für das Buchbinderhandwerk und Familientraditionen. Für seelenwärmendes Essen, die Bücher von Jamie Oliver und Yotam Ottolenghi und für den Dorling Kindersley Verlag, der diese   -und noch viele andere-  wunderbaren Kochbücher heraus gebracht hat.

By Martina Goernemann, 28. November 2018
  • 42
42 Comments
  • Sonja
    28. November 2018

    Liebe Martina,

    als ich Deinen Beitrag las, fiel mir gleich eine schöne Kindheitserinnerung ein: Ein Backbuch meiner Mama mit vielen handgeschriebenen Rezepten und losen Ausschnitten aus Zeitschriften. Es roch immer stark aber schön nach Vanille, weil sie dort auch leere Tütchen von Vanille-Zucker mit hineinlegte, auf deren Rückseite Backrezepte standen. Das ist etwas sehr Persönliches.

    Wir haben einem Kollegen mal ein kleines Rezeptbuch geschenkt zur Hochzeit, Jeder Kollege hat ein Rezept dazu beigetragen. Es ist ein sehr kreatives Werk entstanden. 🙂

    Ich kann Dir nur beipflichten: Solche Bücher sind bewahrenswert.

    Liebe Grüße
    Sonja aus dem Norden

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Ja genau, Sonja. Manchmal kriecht dieser Duft nach Vanille und Butter sogar aus den uralten Kochbüchern, die ich auf den Flohmärkten finde. Dann geht bei mir das Kopfkino an. Happy Mittwoch für dich! :-))))

  • Nibujuni
    28. November 2018

    Guten Morgen liebe Martina und ihr lieben Raumseelen,

    das mit dem selbstgeschriebenen Kochbuch finde ich eine wunderschöne Idee – für nächstes Jahr. Ich glaube, bis ich mit der Gestaltung zufrieden bin, vergeht locker ein Jahr:-) Tatsächlich habe ich vor drei Jahren angefangen, Rezepte, die sich bewährt haben (und auch Haushaltskniffe) in ein Büchlein zu schreiben, einfach fortlaufend, die Seiten werden nummeriert. Und damit ich die Rezepte dann auch wiederfinde, gibt es ein zweites Büchlein, das ein Register hat, und da wird alles alphabetisch eingetragen. Ich kann nur sagen: es wächst, und sollte mein Computer mal streiken, wird meine Familie nicht verhungern…
    Ottolenghi finde ich auch großartig! Meine Eltern haben ein Israelkochbuch von ihm, und die Rezepte da drin sind zum Teller auslecken (manchmal leihe ich es mir).
    Tolle Geschenkideen sind das, vielen Dank dafür.
    Und das tatsächlich 11 % der Deutschen gar nicht kochen, finde ich schon ziemlich schräg…

    Habt einen wundervollen Tag

    Nibujuni

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Die 11% sind der Klopper, oder? Ich war neulich auf einem Event bei Burda, da ging es um Essen/Trinken/Foodblogger und es wurde die Frage gestellt „wie oft isst du pro Monat auswärts. In der Gruppe der unter 30jährigen sagten die meisten „täglich!“ … von daher wundert mich nichts mehr :-))))) Happy Mittwoch!

  • Martina aus dem Moos
    28. November 2018

    Hallo liebe Martina,
    Ja es macht riesigen Spass in alten Kochbüchern zu lesen. Ich hab von meiner Mutter ein sehr altes und sehr gut benutztes Kochbuch geerbt. Die Jahre sieht man deutlich, so oft wie darin geblättert wurde. Auch die längst vergessenen Rezepte, die heute keiner mehr kennt, sind wunderbar nachzukochen. Ich finde auch die Nährwert -Tabellen besonders interressant.
    Hab es fein heute
    Deine Martina
    Ps. Gertrud und Joseph, ich hoffe es geht euch gut? Ich vermisse schon länger hier von dir zu lesen.

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Die alten Rezepte sind wunderbar, da hast du recht. Allerdings reduziere ich immer die Fettmengen und die Eier mindestens um die Hälfte :-)))) Dir auch einen feinen Tag! :-)))))

  • Helga aus dem Rottal
    28. November 2018

    Hallo liebe Martina,

    da bin ich ganz bei Dir! Alte Kochbücher sind so spannend wie ein Krimi.
    Ich habe meiner Tochter einen selbstgebastelten Ordner mit Rezepten, Zeitungsausschnitten und Fotos von meiner Mutter und mir zum dreißigsten Geburtstag geschenkt und sie liebt ihn. Ich selbst hab mir noch zwei ganz alte Kochbücher meiner Mutter behalten, die ich liebe und oft benütze.
    Gerade duftet es in meiner Küche nach Zimt und Vanille – aus der Weihnachtsbackstube und in Gedanken bin ich in meiner Kindheit gelandet.
    Gruß – Helga

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Wiiiie schön! Alte Kochbücher sind prall voll mit Gefühl, gell? Frohes Backen! Bringst du am Sonntag ein paar Probierstückchen mit? Häppy Mittwoch! :-))))

  • Schwoba Regine
    28. November 2018

    Ich bin gerade dabei unsere Familienrezepte beider Seiten in einem Fotobuch für meine beiden erwachsenen Söhne festzuhalten. Hab immer mal wieder Fotos gemacht als ich das eine oder andere Rezept gekocht oder gebacken habe und versuche nun ein Kochbuch daraus zu gestalten.

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Grandiose Idee, Regine. Das ist ein Geschenk für die Ewigkeit. Happy Mittwoch! :-))))))

  • Ursula aus dem Süden 1962
    28. November 2018

    und ich komm gerade von der Stadt aus dem Buchladen mit einem Kochbuch bzw. Mischung zwischen Winterbuch Hello Snow und Kochbuch.

    Ich koche frisch und täglich. Meist gern, und oft aber auch ungern weil dann doch eben drei von vier Personen immer was auszusetzen haben – ähm ich gehöre nicht zu den drei ich bin vier die nie meckert wegen essen.

    JamieKochbücher mag ich auch am allerliebsten das mit den fünf Zutaten. Die wandel ich dann auch oft ab.

    Alte Rezepte sind toll. Bei meiner Mutter gibt es einen Ordner von Ihr wo noch ein paar alte Rezepte drin sind.

    LG
    Ursua

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Da war ich ganz sicher, dass du nicht zu den 11% gehörst. Happy Mittwoch, Ursula! :-)))))

  • Bauke
    28. November 2018

    Hallo Martina und Raumseelen,
    super tol,das mit dem Buchbinderhandwerk ist ganz in meinem Sinne… ; ))
    Ja und den Vanillieduft in den alten Oma und Mama-Kochbüchern den kenne ich auch. : ))
    Ich bin immer zu akriebisch und ich glaube auch,bei vier Kindern die dann jede
    gerne ein selbstgemachtes Kochbuch hättten brauche ich auch locker bis zum nächsten Jahr,aber das ist eine super Idee!
    Ich koche auch täglich,aber leider nicht gerne und ich finde kochen und backen auch überhaupt nicht entspannend.
    Ist für mich eine Pflichtübung.Ich liebe Küchen und alles was damit zusammenhängt am liebsten natürlich vintage und auch Kochbücher,aber kochen selbst merkwürdigerweise nicht.Ich frag mich warum?
    Und Jamie ist wirklich ganz grossartig!
    Danke für den Beitrag,Martina.
    Liebe Grüsse an alle von Bauke.

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Jeder Jeck ist anders, sagt der Kölner. Ich zum Beispiel lese leidenschaftlich gern Kochbücher, aber ich würde nie mit einem Rezept vor der Nase kochen. Ich lasse mich gerne beim lesen inspirieren und wenn ich dann beim Kochen/Brot backen meine Kreativität austoben kann, dann bin ich tiefenentspannt. Erzählst du uns nächstes Jahr um diese Zeit wie weit du mit den vier Kochbüchern bist? Hab einen schönen Tag :-))))))

      • Bauke
        28. November 2018

        Haha,
        ja frag mich nächstes Jahr noch mal.Es wird nur schwierig mit Mengen und Zeitangaben,weil ich fast immer aus dem Bauch heraus und nach Gefühl koche/backe.
        Und ja,jeder Jeck ist anders und das ist doch auch ganz schön,sonst wäre es doch sehr eintönig.
        LG

  • Gudrun vom Elm
    28. November 2018

    Hallo Liebe Martina,

    also erst nochmal zum Spitznamen. Ich dachte 60 plus na und wäre schon eine Unterscheidung zu den anderen Gudruns 🙂 Aber ich kann auch anders. Höhenzug in Niedersachsen, kommt oft in Kreuzworträtseln vor. Na, wer weiß es? Der Elm. Also für die Zukunft: Ich bin die Gudrun vom Elm:)))
    Jetzt zu deinen tollen alten Kochbüchern. Ich habe noch eins von meiner Mutter, so aus der Zeit 1945. Das ist Wahnsinn, wie da gekocht wurde. Einfach aber gut. Ich werde es wohl auch mal zum binden bringen. Der Zahn der Zeit nagt.
    Meinen Kindern habe ich zum Auszug ein selbstgeschriebenes Kochbuch gegeben, mit allen Rezepten die es zu Hause gab und die sie gern mochten und ich weiß, dass daraus immer noch gekocht wird.

    Liebe Grüße
    Gudrun

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Ich bin immer wieder fasziniert, wie ähnlich wir Raumseelen alle ticken. Ist das nicht wunderbar? Ich mag die Gruppe hier sehr. Gudrun vom Elm mag ich auch. Klingt wie eine Figur aus einem Kinderbuch! Happy Mittwoch! :-))))))

  • Susanne mit dem USA-Tick
    28. November 2018

    Wieder eine schöne Idee, Martina! Bei uns in der Naehe gibt es ein Restaurant, das sich auf vergessene Rezepte spezialisiert hat und damit erfolgreich ist. Es gibt also eine gewisse Sehnsucht nach traditioneller Küche. – Ich koche zwar nicht jeden Tag, aber bei uns gibt es immer etwas Ordentliches zu essen. Meine Kuechenmaschine hilft mir da sehr, vor allem bei Suppen.
    Euch allen viel Freude beim Sammeln von Familienrezepten wünscht
    Susanne

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Im Essen liegt Heimat, das ist wirklich wahr. Deshalb backe ich so gerne Brot. Wenn ich eine warme Stulle mit Butter esse, dann lächelt mein ganzer Körper. Einen schönen Abend wünsche ich dir!:-)))))))

      • Silke aus Flensburg
        28. November 2018

        Bei uns in Schleswig-Holstein gibt es Dienstags im Radio immer den „Andresen Talk“ – Jan Malte Andresen spricht mit Menschen – mal prominent, mal nicht…
        Gestern: Tim Mälzer – auf die Frage, was sein liebstes 5-Minuten-Gericht sei, antwortete er: Ein Butterbrot mit Schnittlauch :o)

  • Silke aus Flensburg
    28. November 2018

    Liebe Martina, liebe Raumseelen,

    jaaaa ich habe heute schon FREIERABEND!!! Und so nehme ich mir gerne die Zeit, einen Kommentar zu hinterlassen:o)

    Wusstet Ihr, dass Kochbücher die meist verkauftesten Bücher sind, in denen am wenigsten gelesen wird? ;o)
    Ich liiiiebe Kochbücher und Kochzeitschriften, die gut gemacht sind wie zum Beispiel „Slowly Veggie!“ oder „Lust auf Gnuss“ auch in der „Lecker“ sind tolle Rezepte drin.
    Aber so viel kann man gar nicht nachkochen und dennoch kaufe ich die Zeitschriften immer wieder!!!
    Jedes Jahr zur Fastenzeit, verzichte ich auf etwas anderes, mal Verzicht auf Fleisch, mal Verzicht auf Alkohol… und für 2019 lege ich mir den Verzicht von Kochbüchern und Zeitschriften auf!

    Meine Mutter ist ja schon mit 56 gestorben und sie hat NIEMALS!!! nach Rezept gekocht – schade, denn dann hätte ich auch so ein tolles Erinnerungsstück – wie gerne würde ich ihre „Königsberger Klopse“ nachkochen oder „Oma Annas Matjessalat“ zubereiten…

    Ich habe drei Koch-Ringbücher: Eines für Frühling-Sommer, eines für Herbst-Winter und eines für „das geht immer“
    Im Gegensatz zu meiner Mutter koche ich nur nach Rezept, was die Grundzutaten betrifft. Mit den Gewürzen, Kräutern „spiele“ ich dann.
    Okay – die Standardgerichte kann ich natürlich auch ohne Rezept :o))

    Ich liebe alte Kochbücher – und sie passen in unserer Küche so wunderbar als Deko zu meinen alten Küchenutensilien :o)
    Da gibt es z.B. das Kochbuch „Was koche ich heute – Untertitel: Ein zeitgemäßes Kochbuch“ Kraftpapier, der Aufdruck Schwarz und etwas Rot – die Köchin sieht aus wie die Witwe Bolte – hat richtig viel „Holz vor der Hütten“ und der Popo ist auch recht üppig :o))
    Erschienen im Flensburger Verlagshaus Christian Wolff, 1946

    Oder aber das Kochbuch von Henriette Davids-Holle „Praktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche – unter besonderer Berücksichtigung der Anfängerinnen und angehenden Hausfrauen – 57.Auflage, Leipzig 1927

    Und dann – um einiges jünger: Das Burda Kochbuch Nr. 23 von 1979 „Strohwitwer Kochbuch“ – Leckere Rezepte: einfach (ja trotz Doppelpunkt klein geschrieben ;o) ), rasch, abwechslungsreich – Auf dem Titelbild ein braungebrannter Schönling mit weißem Hemd und rotkarierter Schürze, der gerade eine Nudelpfanne o.ä. mit der Pfeffermühle würzt.
    im Vorwort:
    Lieber Strohwitwer,
    wie lange es dauern mag, bis wieder ein weibliches Wesen für Ihr leibliches Wohl sorgt und Sie den Kochlöffel aus der Hand legen können – mit diesem Kochbuch werden Sie die Zeit auf alle Fälle gut überstehen!…
    Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben, aber ich möchte mich ums Abendbrot kümmern.
    Heute gibt es Rührei a la Silke

    Eier
    Sahne
    Salz
    Pfeffer
    Kleingeschnippelt:
    Paprika
    Braune Champignons
    Tomaten
    Lauchzwiebeln

    Alles miteinander vermengen, in eine beschichtete Pfanne geben und immer von den Seiten zur Mitte hin „schieben“ – nicht zu lange, es muss noch „schlatzig“ sein,

    Dazu gibt es für Len und mich Baked Beans und für meinen Mann Schwarzbrot – yummie!

    Wünsche Euch allen einen kuscheligen Feierabend,
    Silke ♥

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Die Texte in alten Kochbüchern sind zum kaputt lachen, da hast du soooo recht, Silke. Ich kann mich kringeln über diese total verklemmte Sprache. Dein Abendessen klingt lecker. Bei uns gibt es jetzt Seelachs mit Oliven-Quinoa-Kruste an Artischocken und Tomaten im Ofen gebacken. Hab ich vorhin erfunden. Mal sehen ob es nachher auch schmeckt! Happy Feierabend. Genieße ihn! :-)))))

  • Rita (Böseke-Wigger)
    28. November 2018

    Liebe Martina,liebe Raumseelen,
    als meine Söhne ausgezogen sind, haben sie jeder einen Ordner mit kopierten Rezepten bekommen, die sich so bei uns bewährt hatten und von ihnen gemocht wurden. (Ein handgeschriebenes Kochbuch mit Fotos macht natürlich noch mehr her.)
    Und als meine Mutter gestorben war, habe ich viele ihrer handgeschriebenen Rezepte und Küchentipps abgetippt und meinen Geschwistern zu Weihnachten geschenkt. Davon profitiere ich heute noch, weil es natürlich so doch leichter zu lesen ist und ich inzwischen auch die nächste Generation damit versorgen kann, einmal kopieren und verschicken und gut ist.
    Wir freuen uns auf weitere schöne Geschenketipps von dir, liebe Martina, und den anderen Raumseelen.
    Rita

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Es ist eine Freude zu lesen, wie sehr bei euch Raumseelen die Rezept-Juwelen gewertschätzt werden. Toll! Schönen Feierabend für dich! :-)))))

  • Gundula
    28. November 2018

    Ach, ihr Lieben!
    Wie die Elm-Gudrun hab ich meinen vier Kindern zum Auszug ein selbst geschriebenes Rezepte-Buch geschenkt! So locker ich mit der Nestflucht vorher auch umgehen konnte, weil ich eigentlich nicht so die Über-Glucke bin…bei der feierlichen Übergabe des Rezeptebuches musste ich doch heulen!!! Da war es dann eben amtlich!
    Und wer denkt, dass ich beim vierten Auszug ja eigentlich schon Routine hätten haben müssen: weit gefehlt! Da konnte ich mich dann gar nicht mehr beruhigen!
    Inzwischen kochen alle Kinder gern frisch, sofern es ihre Zeit zulässt.
    Jetzt gehe ich in die nächste Phase: Müllvermeidung schon beim Einkauf von möglichst regionalen Produkten, ganz im Sinne von uns Raumseelen:-)
    An Kochbüchern kann ich ganz schlecht vorbei gehen im Buchladen, und ich liebe das Jerusalem-Kochbuch von Onkel Ottolenghi!
    So werde ich auf jeden Fall ein Auge in Deinen Buchtipp werfen, Martina!
    Vielen Dank für Eure schönen Anregungen!
    Habt noch eine schöne Woche!

    • Martina Goernemann
      28. November 2018

      Da sagst du etwas sehr Wichtiges. Wir Mütter und Väter haben es nämlich in der Hand, unseren Kindern einen guten Umgang mit Lebensmitteln beizubringen. Ich habe mit Tim von klein auf zusammen gekocht und es ist ein ziemlich talentierter, kreativer Hobbykoch aus ihm geworden. Wie schön, dass alle deine Kinder gern kochen. Einen schönen Restabend für dich. Guts Nächtli. :-))))))

  • Martina Goernemann
    28. November 2018

    Das musst du unbedingt machen, Sigrid, dein Familienrezeptbuch. Ich bin so gespannt auf alle eure Werke. Da rollt eine leckere Rezeptwelle auf uns zu. Wunderbar! Guts Nächtli, :-))))

  • Monika aus Wien
    29. November 2018

    Guten Morgen liebe Martina, guten Morgen liebe Raumseelen!
    Ich hab zwar im Moment sehr wenig Zeit zum Kommentieren, aber ich lese immer nach.
    Und es waren wirklich ganz viele sooo gute Ideen dabei und so viele Kommentare von euch, die mich dann auch noch zum Lachen brachten.
    Danke auch für diesen wunderbaren Tipp liebe Martina. Meine Tochter ruft wirklich oft an und verlangt eines „unserer“ alten Rezepte. Ich hab jetzt grad so ein nettes Büchlein bestellt und werde sie ihr alle zusammenschreiben. Vielleicht geht es sich sogar aus bis Weihnachten.
    Und weil in den letzten Tagen ein paar Mal die Rede war von einigen Raumseelen, die immer geschrieben haben und von denen jetzt lange Nichts zu lesen war – mir fehlen sie auch alle.
    Das mit den lustigen Namenszusätzen finde ich großartig. Endlich kann man die Leute wieder besser auseinanderhalten.
    Ganz liebe Grüße an alle
    Monika

    • Martina Goernemann
      29. November 2018

      Dann drücke ich die Daumen, dass die Zeit fürs Aufschreiben bis Weihnachten reicht. Viel Spaß dabei. Und was die vermissten Raumseelen betrifft … das Leben ist Wandel, Monika. Vielleicht haben sie gerade andere Prioritäten und sind eines Tages wieder da. Hab einen guten Donnerstag! :-))))

  • Sonja aus dem Norden
    29. November 2018

    Liebe Raumseelen,

    so, jetzt habt Ihr etwas angerichtet. 😉

    Die Idee mit dem individuell gestalteten Koch- und Backbuch für die Kinder ist toll. Ich werde auch meine Mama „aktivieren“, ein paar Rezepte auszuschreiben. Ein Projekt mehr auf der langen Ideeliste! Aber eine sehr schöne.

    Liebe Grüße
    Sonja

  • Claudia aus Köln
    29. November 2018

    Liebe Martina, ich bin damit aufgewachsen, dass in unserer Familie die Rezepte in eigenen Büchern aufgeschrieben wurden. Manchmal auch einfach auf der Rückseite von Kalenderblättern (ich hab eins von 1964 mit einem Rezept für Reiskuchen von meiner Oma). Ich hab auch ein Buch, in das ich die leckersten Rezepte aufgeschrieben habe. Darin befindet sich auch das süße Gekrakel unserer jüngsten Tochter, das sie mit 3 Jahren rein gemalt hat und es war „ein Pizzarezept“. Ansonsten hab ich meine Töchter mit dem Klassiker „Das große neue Kochbuch“ von Roland Gööck ausgestattet. Das ist ein Kochbuch aus den 60ern in dem wirklich alles an klassischen Rezepten untergebracht ist. Vom Sonntagsbraten mit Blumenkohl über Saucen, Nachtische, Kuchen, Plätzchen bis hin zu Cocktails und – was total süß ist – Darstellungen der „modernen Küche“. Das Buch gibt es gebraucht oft noch in sehr gutem Zustand. Meins fällt schon ziemlich auseinander, weil meine Oma und meine Mutter schon damit gekocht haben. Aber meine Töchter haben ganz gute Exemplare.
    Meine Schwester hat das handgeschriebene Buch unserer Mutter und manchmal schickt sie mir Fotos von den bekleckerten Seiten, die aufgeschlagen vor unserer Mutter lagen, wenn sie backte. Die alten Rezepte wie „Frankfurter Kranz“ oder Schmandkuchen…. hm. Das ist übrigens meine nächste Herausforderung, einen „Frankfurter Kranz“ zu backen. Ich hab das noch nie gemacht. Ach, da kommen Erinnerungen an selbstgemachtes Krokant auf…. Das knackte so schön auf der selbstgemachten Buttercreme neben den Schokostreuseln.
    Habt alle einen knackigen Tag! Liebe Grüße! Claudia

    • Martina Goernemann
      29. November 2018

      Kochen ist eben Liebe, Claudia. Backen auch. Von deinem Frankfurter Kranz würde ich gerne ein Stück probieren. Hab einen guuuten Tag! :-)))))

  • presented by Steph
    29. November 2018

    Hallo ihr Lieben,

    Kochbücher und Kochzeitschriften zu blättern, neues zu probieren und Lieblingsrezepte zu kochen, gemeinsam in der Küche schnibbeln, ein Glas Wein dazu und plaudern. War das schön. Mikrowelle und Gefrierschrank gibt’s in – ich muss ja jetzt sagen – „meinem Haushalt“ nicht. Frisch und möglichst regional war immer unsere Devise.

    Um so mehr muss ich nun feststellen, dass frau sich neben Beerdigung und Formalitäten auch in Sachen Kochen völlig umstellen muss. Zum Glück eilt das nicht, denn ich bin *der-Situation-geschuldet* nicht besonders hungrig.

    Stundenlang ein gutes, köstliches Gulasch für zwei Personen für zwei Tage schmoren….ist ja nun nicht mehr und ohne Kühltruhe auch blöd. Und in Mini-Portion schmeckt es nicht.

    Aber ich lasse mich hier gerne von euch inspirieren und irgendwann werde ich auch wieder mit Tränchen in den Augen in der Küche ein größeres Menü zubereiten.

    Ähem ja, zum Thema: Ich habe damals in der Schule die Hauswirtschafts-AG belegt. Aus dieser Zeit gibt es mein handgeschriebenes Kochbuch, mit Vanilletütchenduft und Königsberger-Klops Rezept. Und das handgeschriebene von meiner Mutter mit Keks- und anderen Rezepten von ca. 1956 ist auch noch da.

    Alles Liebe, passt auf euch auf!
    Steph

    • Martina Goernemann
      29. November 2018

      BITTE koche auf für dich selbst, Steph. Etwas richtig Gutes, mit einem Glas Wein wenn du am Herd stehst und lass dabei laut Musik laufen. Versprich mir das! Und wenn dabei Tränen fließen, dann ist das gut so! Herzlich! M.

  • Sigrid Lober
    29. November 2018

    Liebe Martina,
    kannst du mir bitte weiterhelfen? Mich überfordert die Technik meines PC. Ich hatte doch gestern abend hier noch ein Kommentar geschrieben und du hast geantwortet. Jetzt ist
    beides verschwunden. Was treibt mein PC da für komische Sachen?
    Ganz liebe Grüßle

    • Martina Goernemann
      29. November 2018

      … da bin ich auch überfragt, Sigrid! Vielleicht war dein Kommentar zu einem Beitrag davor? Herzlich! M.

  • Sigrid Lober
    29. November 2018

    Danke Martina.
    Grüßle

  • Krümel
    30. November 2018

    Hallo Martina,
    meine Mama hat immer gekocht und hatte UNMENGEN an Büchern und Zeitschriften. Allerdings waren die Rezepte immer nur der Rahmen für das Gericht und sie hat viel selbst interpretiert. Von daher: DAS Kochbuch gibt’s bei uns nicht. Als ich meinen eigenen Haushalt bekam viel es mir anfangs schwer: Meine Mutter kocht so gut – wir haben uns als Kinder nie darum gekümmert wie das funktioniert. Da war kein Interesse. Heute geht mein erster Blick oft ins Netz. Bei ck und diversen Foodbloggern gibt es wirklich viele Anregungen. Und ich merke – ich bin wie meine Mama: Das Rezept ist der Rahmen mit viel Platz für Abwandlungen. Das bringt meinen Mann manchmal zur Verzweiflung wenn er was nachkochen will :-).
    Wir kochen übrigens immer für zwei Tage da wir beide Vollzeit arbeiten und ich wirklich nicht jeden Tag in der Küche stehen will. Dafür gibt es aber Sonntags immer ein richtiges Sonntagsessen: etwas das viel Zeit beansprucht und das man sich unter der Woche nicht könnt.
    Heute wird noch für’s Wochenende gebacken – denn auch ich finde: Kochen/Backen IST Liebe.
    Viele Grüße,
    Krümel

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